also, nach dem Wochende , lass ich jetzt auch die Türen auf, wenn ich weg bin, Nachts schließe ich zur Sicherheit ab ( auch um in Ruhe schlafen zu können

) .
Hallo Vika,
was heißt, du schließt Nachts ab?
Trennst du die Katzen dabei, oder trennst du dich von den Katzen?
Zweiteres ist schon ok und deine persönliche Entscheidung. Aber gerade jetzt in der Zusammenführungsphase solltest du die Katzen nicht voneinander trennen.
Sie müssen jetzt ihr Zusammenleben regeln und das beinhaltet den kompletten Tag (eben auch die Nacht) und du ziehst das alles nur in die Länge, wenn du immer wieder trennst.
wir sind seit heute soweit, das der kleine zs mit Kissa im Schlafzimmer sein kann, ohne das sie die ganze Zeit faucht, wenn er Anfangs ins Zimmer kommt zickt sie noch ein wenig rum, aber ist dann ruhig, solange er ihr nicht zu nahe kommt :lol: 2 x hat er sie in seinem Jugendlich eifer übersehen und hat fast einge gewischt bekommen :-? was meint ihr, ist dass ein halbwegs normaler standt nach knapp einer Woche?
Nö, als normal würde ich das nicht gerade bezeichnen bei dem Altersunterschied, den du da hast. Das ist super und lässt davon ausgehen, dass bei den beiden zumindest die Chemie einigermaßen stimmt ;-).
dem kleinen ist es ziemlich egal, ob die große fauch oder nicht, er lässt sich davon nicht sonderlich stören, er zeigt ihr gegenüber auch kein aggressives, abweisendes verhalten.
Warum sollte er auch.
Das Fauchen deiner Großen ist eine Verteidigungsgeste und sagt nur soviel wie: keinen Schritt näher. Wenn dein Kleiner die Katzensprache gelernt hat, dann versteht er das und es ist sehr nett von ihm, wenn er sich an die Regeln, die die Große aufstellt hält.
die große geht ganz normals aufs Katzenklo und frisst normal, meidet aber noch das Wohnzimmer, ab und zu schnuppert sie rein, aber sobald sie den kleinen sieht ist sie schneller weg als ich gucken kann :-| wenn die beiden in einem Zimmer sind, ist sie auch relativ entspannt, also sie fokusiert ihn nicht die ganze zeit, lässt ihn aber auch nicht wirklich an sich ran ^^
Das sie ihn nicht die ganze Zeit fokusiert ist jetzt nicht unbedingt ein Zeichen für ihre Entspanntheit. Vielmehr ist es so, dass
a) den Augenkontakt völlig meiden auf extreme Unsicherheit schließen würde
b) Anstarren höchst unhöflich wäre und Aggression ausdrücken würde.
Das sie aber ihren Tagesablauf normal weiterführt lässt sehrwohl darauf schließen, dass sie nicht übermäßig gestresst ist: Also soweit alles gut.
irgendwelche Tipps ?
Zeit, Zeit und nochmals Zeit ;-). Die beiden müssen selbst entscheiden, wie eng ihre Beziehung werden wird und wo die persönlichen Grenzen angesetzt werden.
Ein Angebot, dass du machen kannst ist ein gemeinsames Spiel. Ob die beiden aber gemeinsam daran teilnehmen werden ist ihre Entscheidung.
Zumindest übersteigt bei verspielten Katzen oft das Spielbedürfnis das Distanzbedürfnis.
Einen kleinen Tipp, oder nennen wir es vielleicht lieber einen Denkanstoß, habe ich aber noch:
Auch wenn die Zusammenführung bei dir gerade wirklich super zu funktionieren scheint ist die Konstallation für die Katzen alles andere als ideal.
Dabei darfst du ZusammenFÜHRUNG und ZusammenLEBEN nicht verwechseln.
Für den kleinen Kater (es ist doch ein Kater, oder? So eindeutig hast du das ja nie gesagt.) ist und bleibt eine 10 Jahre alte Katze kein adequarter Raufkumpel. Wenn er jetzt in die Flegelphase kommt, dann ist die Gefahr nicht gerade klein, dass er deine Oma (und das ist deine Katze nunmal) ziemlich nerven wird.
Nun zum Vorschlag:
Hast du nicht die Möglichkeit noch einen kleinen Kater im selben Alter wie dem deines Jetzigen aufzunehmen? Dann hätte er einen Raufkumpel und deine Katze kann selbst entscheiden, ob sie mal mitspielen möchte, oder kann für Kuscheleinheiten (in sofern die beiden sich soweit annähern werden) zur Verfügung stehen.
Verstehst du, was ich meine? Ich habe meine Oma auch sehr geliebt, aber als mein einziger Lebenspartner wäre sie nicht die Richtige gewesen ;-).
LG