Heute bin ich 2 Jahre bei meinen Menschen. Wie ich zu denen gekommen bin, hab ich ja schon an anderer Stelle beschrieben. („Stella, wie ich zu meinen Menschen kam“)
Nun möchte ich meine Geschichte fortsetzen
Obwohl das Menschen Weibchen nicht sehr erbaut davon war, wo ich meine beiden Kinder (Paula und Peter ) (Das war im Kleiderschrank in einem Korb und in diesem waren ihre Socken, die sie nun zum größten Teil weg schmeißen konnte) bekommen habe, hat sie mich immer geknuddelt und gestreichelt. Da sie selbst sehr krank ist, hat das Menschen Männchen mich immer versorgt. Ab und an wurden auch meine Kinder gestreichelt. Auch wurden sie mal aus meinem Nest genommen. Ich bekam sie aber immer nach ein paar Minuten zurück. Als die Kinder beim ersten Mal herausgenommen wurden, hatte ich doch etwas Angst, dass sie nun weg kommen, ich bekam sie aber zurück. Nach ca. einer Woche, kann auch ein bisschen mehr sein, öffnete als erstes Peter seine Augen. Sofort begann er seine Umgebung zu erforschen. Natürlich nur im kleinen Umfang. Am nächsten Tag hatte auch Paula ihre Augen offen.
Mein Männchen machte dann, da wir ja in einem Laufstall für Menschen Babys waren. diesen rundum mit einigen Brettern zu, so das meine kleinen nicht heraus konnten. Hört sich zwar hart an, aber wie das Männchen mir erklärte, war das zum Schutz meiner kleinen. Von wegen der Hunde!
Zwei von diesen dreien sind richtige Trampeltiere. Haben zwar keinen Höcker, aber die latschen überall hin, auch wenn dort irgendwas oder irgendwer liegt. Auch auf mich ist schon mal einer getreten. Hat sich zwar sofort entschuldigt ( ab schnuppern und mit der Zunge abschlecken ) aber das muss ja nicht sein, das sie auf meinen beiden kleinen herum latschen. Sobald meine kleinen nur einen piep von sich gaben, war der eine Hund da und schaute erst mal nach, ob irgendwas mit den kleinen ist. Wenn alles in Ordnung war, hat er sich wieder in der Nähe hingelegt und geschlafen. Das machte er die ganze Zeit so, solange die kleinen in dem Laufstall waren. Er lag immer ca. einen Meter davon entfernt.
Als meine kleinen endlich so groß waren, das sie frei laufen konnten, hat das Männchen die Bretter wieder abgemacht. Somit konnten meine kleinen herumlaufen so viel sie wollten. Auch die Hunde haben die beiden jetzt erst mal begrüßt. Die kleinen wurden von den Hunden beschnuppert und abgeschleckt.
Meine Menschen haben auch mal darüber gesprochen, ob sie meine Kinder abgeben wollen. Da sich aber das Weibchen einen schwarzen Kater gewünscht hatte, (sie sagte mal:“ Wenn einer davon pechschwarz ist, möchte ich den gern behalten“) entschloss sich das Männchen, das beide dableiben.
So geschah es dann auch.
Irgendwann wurde ich dann wieder in den komischen Kasten gesteckt, wobei mich das Männchen beruhigte, indem es sagte: „Keine Angst, kleine Stellincka, du musst nur zum Arzt. Danach kommst du wieder zu uns.“
Beim Arzt angekommen, knuddelte dieser mich erst mal. Danach piekte er mich mit irgendwas.
Kurz danach bin ich eingeschlafen.
Als ich wieder wach wurde war mein Männchen auch da. Natürlich fühlte ich mich sehr schlapp. Er nahm mich vorsichtig auf den Arm und legte mich in den Kasten. Danach trug er mich zu seinem Auto und wir fuhren wieder nach Hause.
Zu Hause angekommen freuten sich die Hunde riesig und auch meine Kinder begrüßten mich mit lautem (naja, hört sich eher an, als wenn ein Vogel zwitschert) Miauen. Mein Männchen brachte mich in sein Schlafzimmer und legte mich auf sein Bett. Er stellte ein Baby Phon (?????????????) neben mich und schloss leise die Tür. Er sagte noch: „ Hier hast du erst mal Ruhe, meine kleine. Wenn du was möchtest ruf mich. Ich komme dann sofort.“ So war es auch. Sobald ich nur ganz leise piepte, war er da und schaute nach mir. Auch brachte er meine kleinen zu mir, damit diese sehen dass es mir gut geht. Am nächsten Tag durfte ich das Zimmer wieder verlassen. Natürlich wurde ich von allen freudig begrüßt. Die Hunde ließen mich sogar, nachdem obligatorischem Geschnüffel und Gelecke in Ruhe, sodass ich mich erst mal um meine Kinder kümmern konnte.
Inzwischen hat auch meine Tochter Paula drei Kinder bekommen. Kurz bevor sie auch zum Arzt sollte um operiert zu werden. Dumm gelaufen für die Menschen. Aber das ist eine andere Geschichte. Paulas Kinder wurden im näheren Umkreis abgegeben. Paula hat diese auch schon ein paar Mal besucht. Paula ist so groß wie ich. Und Peter? Der ist erheblich größer und wiegt 5,2 Kilo.
Meine Menschen überlegen, ob sie mit Peter nicht auch zum Arzt gehen um ihn operieren zu lassen. Da Peter aber, seitdem er getreten wurde, kaum noch das Haus verlässt, höchstens mal aufs Grundstück, damit er sein Geschäft machen kann, haben die Menschen dieses erst mal verschoben.
Seitdem ich zu meinen Menschen gefunden habe(vor 2 Jahren), werde ich immer gestreichelt und geknuddelt. Natürlich passiert das auch mit den anderen Katzen in gleichen Maßen wie bei mir. Nie wird eine zurück gestoßen weil keine Zeit ist. „Zum Streicheln ist immer Zeit“ sagen die Menschen. Nur wenn der Arzt zu meinem Weibchen kommt, dürfen wir nicht ins Zimmer. (das Weibchen hat ein Krankenbett im Wohnzimmer) Was alle auch verstehen.
Immer nachts gehe ich zu meinem Männchen wenn dieser am Computer (?????????) sitzt. Ich haue ihm dann meine Krallen in das Knie und mache mich richtig lang. Natürlich ist er davon nicht begeistert denn das tut ja auch weh. (Er sagt dann immer: „Stella, bitte ohne Krallen“) Aber ohne Krallen macht es ja keinen Spaß. Natürlich werde ich dann vom Kopf bis zur Schwanzspitze gekrault. Das tut so gut. Herrlich!!!!!!
Unser Futter wird immer in der Küche auf einem Schrank gestellt, weil sonst die Hunde uns alles weg fressen. Es ist immer genug da. Auch haben meine Menschen schon mal das Futter geholt das alle Katzen kaufen würden. Aber das mögen wir alle 5 nicht. Hat irgendwie einen komischen Beigeschmack. Nicht so wie das Futter welches wir sonst bekommen.
Ich bin ja mal gespannt ob das Männchen uns wieder etwas Besonderes zu Weihnachten (???????) spendiert. Voriges Jahr war das so. Mal abwarten.
Grüße Stella
Auf dem Foto ein paar Stunden alt.