Hallo Cathy!
Bevor ich meine kleine Emma bekommen hab, habe ich mir über Katzenfutter auch den Kopf zermatert. Was mich entscheidend gestört hat, war die Tatsache, daß auf den Futterpackungen immer diese ominösen EU-Zusatzstoffe gelistet sind. Beschäftigt man sich ein wenig damit, dann findet man heraus, daß ein Großteil dieser Substanzen allergen ist, ein kleinerer Teil gar krebserregend oder krebsbegünstigend.
Inzwischen weiß ich soviel: Royal Canin verwendet BHT - was in Verdacht steht, krebserregend zu sein. Das ist zwar umstritten, aber solange das nicht klar ist, gibt es in Emmas Napf kein Royal Canin.
Von diesem Gesichtspunkt aus ok sind Hills, Nutro, Precept, Bosch (Sanabelle), Iams und Eukanuba. Auf kleinen Packungen unter 10 kg findet man dort zwar auch nur den Begriff EU-Zusatzstoff (mit Ausnahmen der US-Importe Nutro und Precept), die Großpackungen zeigen allerdings, daß mit natürlichen Stoffen, nämlich Vitamin E oder C konserviert bzw. antioxidiert wird. Und die sind in normalen Mengen nicht gesundheitsschädlich

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Viele propagieren auch, daß Kittenfutter im Prinzip Unfug ist, da es in der Natur auch keine Kitten- oder gar Lightmäuse gibt. Vermutlich ist es eine mehr oder weniger philosophische Debatte. Fakt ist aber, daß in den Kittensorten mehr Calcium und Phosphat enthalten sind, und die sind erforderlich für einen gesunden Knochenbau und gesundes Knochenwachstum. Eigentlich wollte ich auch kein Kittenfutter verfüttern, meine TÄ hat mich dann aber vom Gegenteil überzeugt.
Besonders wichtig ist eigentlich, daß Du nicht verschiedene Fleischarten parallel fütterst. Katzen sind insofern Futterexperten, als daß der Magen-Darm-Trakt derartige Umstellungen gar nicht mag und sie mit Durchfall und generell übelriechenden Stühlen quittiert.
An Naßfutter verfüttere ich übrigens ausschließlich Animonda - da allerdings die "reinen" Fleischfutter, nicht die Kombis mit irgendwelchem Gemüse - das in kätzische Ernährung einfach nicht hineingehört

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Liebe Grüße
Meike