Hallo zusammen,
ich bin neu hier.
Seit ca. 4 Wochen hat unsere 16 1/2-jährige BKH-Kätzin den rechten Lymphknoten am Kopf geschwollen. Am 03.12. waren wir deswegen bei unserer Haustierärztin. Sie hat sich als erstes die Zähne angeschaut. Diese sind dem alter entsprechend okay. Danach hat sie die restlichen Lymphknoten abgetastet. Der am rechten Hinterlauf war leicht tastbar. Alle anderen unauffällig. Die TÄ hat dann erst einmal ein 10-Tage Antibiotikum gespritzt und uns Metacam mit gegeben. Eine Woche später waren wir zur Kontrolle da. Der Knoten hatte sich größenmäßig nicht verändert ca. Murmelgröße, hatte sich aber verhärtet.
Wir wurden zur Abklärung zu einem Onkologen überwiesen. Den Termin hatten wir dann am 13.12. Er hat genau wie unsere Haustierärztin erst mal die Zähne angeschaut und dieselbe Aussage wie die TÄ getroffen obwohl so ganz zufrieden schien er nicht. Eine Entzündung im Kiefer schloss er nicht aus. Auch er hat die anderen Lymphknoten abgetastet. Der rechte Brustlymphknoten und der am Hinterlauf waren leicht tastbar. Er meinte dann, dass wenn der Tumor sich schon so ausgebreitet hätte, unsere Katze Metastasen haben müsste. Daraufhin hat er sie geröngt. Gott sei Dank war auf den Bildern keine einzige Metastase zu sehen. Danach hat er eine Feinnadelbiopsie gemacht. Die Probe wurde direkt am 14.12. ins Labor geschickt und das Ergebnis sollten wir 2-3 Tage später haben. Wir warteten bis Mittwoch, dann habe ich dort angerufen. Das Ergebnis lag noch nicht vor. Donnerstags auch noch nicht. Am Freitag habe ich dann ein wenig mehr Druck gemacht. Man wollte dann im Labor anrufen. Am Heiligabend morgens habe ich dann noch mal mit der Praxis telefoniert. Die Arzthelferin teilte mir dann mit, dass die Probe angeblich nicht dort angekommen ist. Gestern rief mich der Arzt an, dass das zwar was länger gedauert hätte, aber das Ergebnis am Heiligenabend abends noch gekommen sei :roll:. Die Feinnadelbiopsie hätte ergeben, dass unsere Katze ein Lymphom hätte und sehr bald daran sterben würde... Operativ könnte man an dieser Stelle nicht viel machen, lediglich eine Chemotherapie. Für diese würde er aber noch eine chirugische Biopsie machen wollen um genau sicher zu gehen, ob es auch wirklich ein Lymphom wäre :roll:. Vorab eine Chemo käme für uns nicht in Frage...
Uns macht diese ganze Vorgehensweise etwas skeptisch. Als ich nämlich noch mal die Zähne und den Kiefer erwähnte, wollte er davon nicht wirklich was hören. Die Katze hat immer schon Probleme mit den Zähnen gehabt und im Moment sieht man auch dass sie Probleme beim Fressen hat. Das habe ich dem Arzt auch gesagt...
Und wenn der Krebs so agressiv ist, hätte die Katze dann nicht doch schon Metastasen haben müssen und wächst ein Tumor innerhalb von 4 Wochen so schnell. Nach der Feinnadelbiopsie ist die Schwellung noch größer geworden und hat sich jetzt wieder verkleinert.
Hat jemand von Euch Erfahrung damit und eine gute Adresse für eine zweite Meinung einzuholen? Wir wohnen in Haan, Kreis Mettmann.
Danke fürs Lesen, auch wenn der Text etwas länger geworden ist ;-). Und bitte jetzt keine Verweise auf die Suchhilfe. Diese habe ich schon genutzt, aber nicht das gefunden, was mir wirklich weiter helfen würde.
LG