Hallo zusammen,
ich bin neu hier und habe mal eine Frage zu meinem Kater. Ich versuche mal, das zu beschreiben. Er ist jetzt fast 16 Jahre alt, eine heilige Birma. Die letzten Monate hat er sehr stark abgebaut. Zu einer festgestellten Arthrose im hinteren rechten Hüftbereich, die ihm schon arg zusetzt, hat er vor einigen Wochen noch Schwierigkeiten mit dem Darm bekommen. Es wurde eine Darmerschlaffung diagnostiziert. Er konnte tagelang keinen Kot absetzen. Nachdem er während der Untersuchung gekotet hatte, die Tierärztin hatte da wohl etwas nachgeholfen, ging es ihm auch etwas besser. Er hat wieder gefressen (er ist so schon nur noch Haut und Knochen!) Bei der Blutuntersuchung kam heraus, daß die Leukozyten um das dreifache erhöht waren, sonst waren eigentlich alle Werte im Großen und Ganzen in Ordnung. Er bekam dann drei Antibiotikum-Spritzen. Ausserdem den Rat ich solle Becel-Öl seinem Futter beigeben. Ansonsten nichts. Sein Zustand besserte sich in dann auch. Ich habe dann auch noch Schüssler-Salze gegen Darmerschlaffung besorgt, die er auch seitdem bekommt. Nun ist es so, daß er seit drei Tagen wieder nicht gekotet hat. Er hat auch heute abend kaum gefressen. Er atmet auch etwas erschwerter. Ist das ein Notfall, kann ich deswegen um diese Uhrzeit noch in die Tierklinik fahren? Ich möchte da niemanden unnötig aufscheuchen.
Ausserdem meine Frage: Wie ist das mit der Darmerschlaffung? Hat da jemand Erfahrung?
Besteht da Aussicht auf Besserung? Er tut mir so leid, manchmal quält er sich schon arg herum. Auch wenn ich das mit der Arthrose sehe. Das tut ja auch sicher weh. Wie weit sind da die Grenzen, wo man sagen kann, das ist nur noch Quälerei? Ich liebe ihn sehr, aber möchte ihn nicht unnötig leiden lassen. Aber die Tierärztin sagte, solange er noch am Leben teilhat und frisst, sei ein Erlösen nicht nötig. Wie seht ihr das? Wäre nett, wenn mir jemand antwortet, vielen Dank im Voraus!