Hallöchen,
ich habe mal wieder viele Gedanken im Kopf, um es unserem Neuzugang schön zu machen.
Also: Ich bin Grundschullehrerin und an normalen Tagen bin ich um 7.30 Uhr aus dem Haus und kann so bis 15 Uhr zuhause sein. An manchen Tagen habe ich Konferenz oder dergleichen und da kann es auch schon mal 17/18 Uhr werden. Koschka kommt in der Regel zwischen 15 und 17 Uhr von ihrem Freigang zurück (zumindest zu dieser Jahreszeit jetzt), wenn die Nachbarn sie unten nicht in die Wohnung lassen (was wir auch eigentlich nicht möchten). Mein Freund arbeitet in Köln und ist von 6 bis 19 Uhr auf Achse, da er lange fahren muss.
Wer die Vorgeschichte noch nicht kennt: Koschka ist ca 2 und hatte bis jetzt noch nie ein festes zuhause. Sie kennt es, Tag und Nacht bei Wind und Wetter draußen zu verbringen. Nette Menschen aus der entfernten Nachbarschaft haben sich während der Trächtigkeit und danach um sie gekümmert, sie durfte aber auch dort nie groß "wohnen". Nun hat sie uns adoptiert und wir haben uns entscheiden, sie zu behalten.
Nun wohnen wir im 1. OG und wenn sie rein möchte, dann setzt sie sich auf die Matte unten und wartet bzw. oft zischt sie dann auch wieder ab und versucht es später noch mal. Eine Katzenklappe dürfen wir wahrscheinlich nicht einbauen, da hier überall Sciherheitsglas verbaut ist und da wird der Vermieter sich was gegen haben. Fragen werden wir trotzdem, aber an sich ist schon klar, wie die Antwort lautet.
Wir haben auch noch einen Balkon, der über eine Mauer und einem kurzen Stück über Dach zu erreichen ist. Der Balkon ist nicht hoch. Aber eben auch nicht so tief, dass sie da einfach draufspingen kann. Leicht zu erreichen ist er dennoch. Bisher hat sie den Weg aber noch nicht verstanden. Zumal unter uns die Nachbarn dort die Terasse haben uns Koschka dann lieber den Weg durch das Haus nehmen würde. Die Nachbarn behalten sie aber gern emal drin, was wir nicht wollen und somit ist die Balkonmöglichkeit eigentlich auch schon indiskutabel.
Nun meine Frage. Wenn Koschka ihr Leben draußen verbracht hat und sie nachmittags oder nachts in die Wohnung kommt, macht es ihr dann was aus, wenn sie tagsüber, auch wenn es stürmt und regnet, draußen ist? Auch, wenn wir mal abends länger weg sind? Letzte Woche war das Wetter so mies und ich habe hier vergebens auf sie gewartet. Sie kam erst viel später, nass, aber scheinbar wollte sie nicht eher rein.
Es gibt noch die Familie, wo sie ihre Kitten bekommen hat. Da hat sie ein regensicheres Plätzchen und ihre Tochter wohnt da. Kann gut sein, dass sie sich dann da auch unterstellt.
Ich mache mir große Gedanken, wie wir das lösen können! Aber ich weiß gar nicht, ob sie den Anspruch überhaupt stellt, denn sie kennt es ja nicht und nutzt den Zugang zur Wohnung auch nicht immer dann, wenn es sich eigentlich anbieten würde.
Was ist mit einer kleinen Hütte vor dem Haus, wo sie bei schlechtem Wetter rein kann? Mit Katzenklappe, damit wir da nicht nachher nen ganzes Sammelsorium Katzen drin haben? Ist das eine Möglichkeit? Kann es dann sein, dass sie nicht mehr ins Haus möchte?
Die Nachbarn unten kommen für uns nicht in Frage, weil sie sich weder an den Kosten für das Tier beteiligen noch sonst eine Verantwortung übernehmen wollen. Da geht es nur um die Nutzung der Katze, weil man sich keine unten Anschaffen darf. Der Vater macht da Stress. Wenn Koschka da drin war, ist sie immer total durch den Wind und unruhig. Warum auch immer!
Was würdet ihr uns raten???