aber weiss jemand von euch etwas von Studien über die Qualitäten von Nassfutter und das Outcome bei der Katze?
Link hab ich leider keinen. In einer Untersuchung von Supermarktfuttersorten wurde aber wohl mal rausgefunden, dass der "Fleisch"anteil darin zwar überraschend hoch ist, aber dieses "Fleisch" hauptsächlich aus (nicht wirklich nahrhaftem) Bindegewebe besteht.
Wüste K3-Abfälle wie Hörner und Federn, die in der einschlägigen Schwarzbuchliteratur so gern zitiert werden, wurden dagegen nur sehr wenig gefunden.
Urin als Futterbestandteil ist sogar verboten, und man kann davon ausgehen, dass sich die Hersteller an die gesetzlichen Vorgaben halten (es gibt schließlich immer noch mehr als genug Spielraum innerhalb des gesetzlichen Rahmens).
Eine Mischung von Muskelfleisch und Innereien bildet die natürliche Nahrung der Katze besser ab als eine Mischung von Muskelfleisch und K3? Eine Maus hat doch auch alles einschl. Fell und weiterer "minderwertiger" Bestandteile und wahrscheinlich auch Kollagen* in nicht geringen Mengen (HAut??)
Ja, klar besteht eine Maus nicht nur aus hochwertigem Muskelfleisch. Damit reden sich die Billigfutterhersteller auch gern raus. Ein
geringer Anteil an K3-Material schadet sicher nix, es ist aber auch nicht bekannt, dass er irgendwas nützen würde (außer als Ballaststoff). Und bei Billigfutter kann man sich, wie gesagt, halt nie sicher sein, ob der K3-Anteil / minderwertige Anteil nicht doch viel höher ist als bei einer Maus.
Deshalb sollte man, wenn man hochwertig füttern will, m.E. lieber auf Nummer sicher gehen und nur halbwegs genau deklariertes Futter kaufen.
sicher spielt da auch eine Rolle, wo das Futter hergestellt wird oder? Zumindest könnte ich mir vorstellen
Davon würd ich nicht ausgehen, nein.
Muss das denn bei jedem Futter drauf stehen, welche Kategorie es hat?
Nein. Es gibt die Gruppendeklaration "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse", da kann theoretisch 100% Muskelfleisch dahinterstecken oder auch 100% Schweineborsten. Also aus so einer Deklaration kann man gar nix rauslesen. Die Hersteller
dürfen zwar genauer deklarieren,
müssen aber nicht.