ich kann es sehr gut nachempfinden, was du gerade fühlst und was du gerade durchmachst. ich habe vor genau 2 Wochen meinen über alles geliebeten kater gismo gehen lassen müssen. er ist noch nicht einmal 5 jahre alt geworden und hatte es wirklich nicht leicht in seinem kurzen leben. angefangen hat alles vor 2 jahren, als ich an seinem bauch eine riesige kahle stelle endeckt habe und bemerkte, dass er sich ständig gekratzt hat. meine tä diagnostizierte eine futtermittelallergie und ich musste meinem schatz alles heissgeliebte futter entziehen. das brach mir damals schon das herz. doch da wusste ich gar nicht,was wir noch für einen weiten und beschwerlichen weg vor uns hatten.wöchentliche kortisonspritzen, viele besuche bei diversen Spezialisten, viele stressige einfangaktionen um zum Tierarzt zu gelangen, futterverweigerung, fellausfall an beinen und am hals... all das hat uns noch mehr zusammengeschweisst, bis gismo vor 4 Wochen mit einem erblindetem auge nach hause kam und die tä einen Autounfall diagnostizierte und er wieder mit starken Medikamenten behandelt wurde. man versicherte mir, dass alles wieder gut käme und ich troptzdem zur Sicherheit in die tierklink gehen sollte um neurologische schäden auszuschliessen. noch am selben tag brach mein schatz zu hause zusammen und verlohr auch auf dem 2ten auge sein Sehvermögen. es war der reinste Horror, fast unglaublich, dass ich hier und jetzt darüber schreiben kann. er lief im kreis und musste sich übergeben und er hat ganz arg geschrien vor panik, weil er nichts mehr sehen konnte. in der Notaufnahme der tierklink hat man ihn geröngt, Ultraschall gemacht und zum schlass hat man ihn in Narkose gelegt und ihn ins mri gebracht. ich kann es immer noch nicht glauben, alles ist so unrealistisch und ging plötzlich viel zu schnell... mein treuer schatz hatte einen Hirntumor und hat mir die Entscheidung, ihn daraufhin einzuschläfern abgenommen. gismo hat einfach aufgehört zu atmen. ich durfte ihn noch eine ganze weile im arm halten(glaub ich ersticke gleich) und mich für all die schönen Moment und die vielen gemeinsamen stunden mit ihm bedanken. drei meiner besten freunde waren in diesem Moment bei mir und gismo und auch sie konnten alle unter tränen abschied nehmen. danach bin ich nur noch zusammangebrochen und hatte das gefühl(was mich auch jetzt, 2wochen danach , immernoch begleitet) ich wöllte jetzt nur noch eines: STERBEN und zu meinem schatzt gehen. doch meine 2t2 katzt gioja braucht mich und hällt mich am leben. auch sie trauert jetzt und sucht vergeblich all seine Lieblingsplätze nach ihm ab.sie lässt die katzenklappe keine sekunde mehr aus den augen,bewacht mit aufgerissenen augen das fenster und lässt sich kaum zum fressen und spielen überreden. ich glaube,ihr geht es jetzt genauso schlecht wie mir und sie braucht meine hilfe. ICH MUSS STARK sein und mir immer wieder sagen, gismo ist bei uns. seine asche bewahre ich noch zu hause auf an seinem lieblingsschlafplatz und werde ihn irgendwann, wenn ich stark genug bin, im garten freilassen und seine asche verstreuen.ich darf nicht geoistisch sein und ihn festhalten wollen. gismo war ein ganz besonderer, liebenswürdiger kater, der immer frei sein wollte. er hat es gehasst, eingesperrt zu sein! ich danke euch allen für euer Verständnis, denn einzig ihr als katzenbesitzer ind Liebhaber könnt meine worte und meinen schmerz verstehen.
hier noch ein gedicht, dass mir viel kraft gegeben hat und immernoch gibt:
steh nicht an meinem grab und weine,
ich bin nicht hier, ich schlafe nicht.
ich bin die tausend winde,
das diamantglitzern auf dem Schnee,
ich bin der Sonnenschein auf reifem korn,
ich bin der sanfte regen herbstregen.
wenn du aufwachst in der morgenstille,
bin ich der schnelle Flügelschlag stiller vögel in kreisendem flug.
ich bin der Stern, sein mildes licht in der nacht.
ich bin bei dir, ob nacht, ob licht,
weine nicht um mich,
da ich hinausging in die sanfte nacht,
sondern freu dich-ICH HABE GELEBT-MIT DIR!!!!!!!!!!!