Danke für eurer Mitgefühl. Und sicher kann keiner es so wirklich nachfühlen, wie es jemandem geht, wenn man weiß, daß das eigene Tier vielleicht bald sterben muß.
Leider kann ich es nachfühlen ...
Im Labor wurden sehr schlechte Leberwerte festgestellt und einen Titer von 1:800!!!!!
1:800 heißt noch lange nicht
FIP! Es heißt nur, daß sich der Kater mit Corona auseinandersetzt.
Was ist mit dem Blutbild? Wie ist der
Hämatokrit? Hb? Erys? Leukozyten?
Wie sieht es mit den Eiweiß-Werten aus? Albumin? Globulin? Wie ist der Albumin/Globulin-Quotient?
Hohe Leberwerte sind zwar kritisch, aber es gibt auch Lebererkrankungen, die dies verursachen können. Vielleicht sind die behandelbar?
Ich sehe hier ein wenig die Gefahr, daß bloß auf Grund eines vorhandenen Corona-Titers das ganze auf die
FIP-Schiene gelegt wird und nichts weiter abgeklärt. Vielleicht ist es so richtig, vielleicht aber hat der Kater aber gar kein
FIP und man könnte ihm noch helfen, indem man die wirkliche Ursache seiner Erkrankung behandelt?
Ich denke, es wäre nicht verkehrt, einen 2. Tierarzt zu Rate zu ziehen, mir scheint die Tierärztin nicht ganz auf dem aktuellen Stand zu sein, was
FIP betrifft.
Die anderen Katzen würde ich nicht testen lassen. Es wäre nur logisch, wenn auch sie einen positiven Corona-
Titer haben, da Corona an sich natürlich anstekckend ist. Sie werden aber wie die meisten Katzen die Infektion unbeschadet überstehen.
Gruß, Inge