Abschied, wie habt ihr das geschafft?

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  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #1
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Poperella

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Hallo zusammen,

ich musste gestern meinen Kater Friedemann einschläfern lassen.
er wäre diesen Monat 11 geworden und war mein Ein und Alles, er war immer bei mir.
Vor 3 Wochen war noch alles in Ordung, er war quietschfidel und dann wurde er krank, die Nieren...wir haben dann ALLES versucht, die letzten zwei Wochen haben sich nr darum gedreht alles mögliche zu versuchen aber er wurde in den letzten Tagen immer schwacher, frass gar nicht mehr, trank am Ende nichtmal mehr, konnte nicht mehr laufen, ihm war immer nur übel, so dass ich ihn gestern erlösen musst.
Nur komme ich überhaupt nicht damit zurecht, ich kann einfach nicht verstehen, dass er nicht mehr da ist, alles erinnert mich an ihn und ich denke er müßte jeden Moment um die Ecke kommen. Er war immer sehr auf mich fixiert und hing mir immer "am Rockziofel" und nun ist er einfach weg, kommt nicht mehr zum Kuscheln.
Immer hatte ich schon Angst davor, dass er irgendwann nicht mehr da ist und nun kam es so plötzlich.
Es tut einfach so weh, ich kann seit drei Tagen gar nicht mehr aufhören zu heulen.
Wie habt ihr es geschafft den Tod der geliebten Katze zu akzeptieren und zu verarbeiten?

Ich würde mich auch sehr über den Austausch mit anderen freuen, die ihre Katze verloren haben, das hilft ja auch oft!

Liebe traurige Grüße!
Anne
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #2
Liebe Anne,

es tut mir so leid um Deinen Friedemann. Und um Dich, ich weiß genau, wie Du dich jetzt fühlst.

Unser Tino ist vor 11 Wochen mit nur 7 Jahren ganz plötzlich gestorben. Er bekam urplötzlich Atembeschwerden - Wasser in der Lunge. Ein paar Tage musste er sich leider furchtbar quälen, bevor der Tod ihn erlöste. Bis zum Schluss bekamen die Ärzte keine Diagnose auf die Reihe, es war die Hölle.

Mein Freund und ich haben auch tagelang geheult, das leere Haus war nicht zu ertragen. Neben dem Verlustschmerz kamen dann auch noch Selbstvorwürfe dazu - haben wir alles richtig gemacht? Haben wir etwas übersehen? Irgendwann - ganz langsam, nimmt der Schmerz ab. Du hast bestimmt schon hier im Forum gestöbert und bist über diese Aussage öfter gestolpert. Ich weiß selbst, dass man es am Anfang aber gar nicht glauben kann. Der Schmerz ist unendlich stark.

Ich weine noch heute ab und zu, unser Tino fehlt mir auch so sehr. An viele Tagesabläufe ohne ihn haben wir uns gewöhnt. Aber ganz plötzlich fehlt der Kater wieder - manchmal weiß ich nicht mal, was den neuen Trauerschub ausgelöst hat.

Hast Du Freunde oder Verwandte, mit denen Du über Friedemanns Tod reden kannst? Ich hatte und habe zum Glück genug offene Ohren, ich darf 100-mal dasselbe erzählen. Das hat mir sehr geholfen und tut es noch. Aber auch hier findest Du genug Menschen, die mit Dir sind und Dich verstehen. Und tatsächlich ist dann geteiltes Leid manchmal halbes Leid.

Eine tröstende Umarmung,
Sandra
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #3
Liebe Anne,
es ist wirklich ganz schwer über den Tod hinwegzukommen. Mir ging es mit meiner Gundi ähnlich wie Dir, auch die Nieren, auch zwei Wochen hin und her, jeden Tag Tierarzt, wieder neue Hoffnung, dann war es wieder schlechter. Ich hab auch kaum geschlafen in der Zeit, weil sie nachts oft desorientiert durch die Wohnung lief und laut geschrien hat. Als meine verfressene Maus nicht mal mehr Sahne wollte, wusste ich, das war es jetzt.
Ich habe mehrere Wochen gebraucht, um darüber hinweg zu kommen. Gott sei Dank hatte und habe ich einige ganz liebe Freunde, die mir sehr geholfen haben, auch meine Familie hat mich in ihrem Verständnis damals erstaunt.
Viele wollten dann,dass ich gleich wieder eine Katze oder zwei anschaffe, das ging aber irgendwie nicht. Ich habe fast ein Vierteljahr gebraucht.
Also, nimm Dir Zeit! Nimm dir Zeit, um Dich an alles Schöne mit deinem Friedemann zu erinnern, schau dir die Fotos an aus eurer gemeinsamen Zeit, rede viel drüber, schreibe was auf, gerne auch hier und so nach und nach kommt man wieder an und kann sein Herz neu verschenken. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.
katja
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #4
Liebe Anne,

auch mir tut es schrecklich leid um deinen Friedemann. Und auch ich weiß genau wie du dich jetzt fühlst und was du durchmachen musst ...

Ich habe meinen Gassi vor etwas mehr als 7 Wochen nach einer schrecklichen Nacht verloren und noch immer ist es die Hölle. Er hatte ebenfalls Probleme mit den Nieren, aber leider zusätzlich noch eine Kardiomyopathie und ein unverhoffter Thrombus war dann sein Verhängnis. Er war fast 19 wundervolle Jahre bei uns ... Erst heute war ich in der Lage, seine Toiletten wegzuräumen und habe dabei wieder nur geheult.

Es wird sicherlich lange dauern, bis du dich etwas daran gewöhnt hast, an die Leere und all die tausend Dinge, die nun plötzlich fehlen ... Aber hier bist du nicht allein und kannst dir deine Trauer von der Seele schreiben, den Schmerz und alles ... Hier wirst du mit Sicherheit jede Menge Verständnis und Unterstützung finden - mir ging und geht es noch genauso und ich bin jeden Tag aufs neue so dankbar dafür. Wie viel treue Begleitung du hier finden kannst, kannst du an meinem Thread sehen - Barbi "Es tut so weh" ...

Und es stimmt ... Sachen aufzuschreiben, Bilder anzuschauen, sich zu erinnern an all die schönen gesunden Zeiten - all das hilft ... Ich habe es auch gemacht - sogar hier in dem Tagebuch ...

Nimm dir alle Zeit der Welt, lass dich zu nichts drängen und trauere ... Eines Tages wird es dann hoffentlich leichter.

Alles Liebe für dich, viel Kraft für die kommende Zeit und eine dicke Umarmung,
Bärbel
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #5
Hallo Anne!
Es tut mir sehr leid um deinen Friedemann! :cry:

Ich habe schon so einige meiner Fellnasen gehen lassen müssen. Es ist so hart. :-|

Mir hat letztendlich das Wissen geholfen, dass mein Liebling ein schönes Leben bei mir hatte und dass ich beim Sterben dabei war. So konnte ich mich verabschieden und seinen letzten schweren Weg begleiten.
Ich habe es immer als Vorteil gesehen, die Möglichkeit des Einschläferns ... auch wenn es eigentlich ein grausamer Akt ist, so erspart es dem Tier meiner Meinung nach doch einiges. Dieses Wissen darum ist tröstlich, finde ich.

Und so blöd, wie es sich jetzt vielleicht auch anhört ... die Anschaffung einer neuen Katze, auf die ich mich dann voll konzentrieren konnte, hat mir am meisten geholfen.
Ich habe natürlich weiterhin sehr getrauert ... aber die Freude an dem neuen Tier hatte etwas Heilendes an sich.

Ich wünsche dir alles Gute, Anne! :-*
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #6
Liebe Anne,
ich musste zwar noch keine Katze aus meinem Leben gehen lassen, aber schon viele andere Fellnasen anderer Spezies.
Jedesmal wird da ein Loch gerissen - das nur die Zeit heilen kann.
Trauer ist, wie ich denke, etwas sehr individuelles. Jeder Mensch geht damit anders um, der eine will erzählen, der andere schweigen, der eine weinen, der andere ist still.
Mir selbst hat es geholfen einem anderen Tier ein zuhause zu geben, das mich brauchte. Mich in dem Moment mehr brauchte als mein "gegangenes" Tier, das nun ohne Schmerzen irgendwo im Regenbogenland herumschwirrt. (Ja, auch die Vorstellung der Regenbogenbrücke hat mir geholfen, und da werden irgendwann einige losrennen, wenn ich da aufschlage....und sicher werden es noch ein paar mehr werden....)
Es klingt immer so, als wolle man seinen verstorbenen Liebling ersetzen - aber das stimmt nicht. Jedes Tier mit dem man sein Leben teilt ist ein Individuum und genauso bleibt es in den Erinnerungen und im Herzen. Und die sind beide so unendlich groß, dass da sehr, sehr viele Fellis Platz haben. Keins meiner Tiere hab ich je vergessen, und alle - jedes einzelne - vermisse ich, jedes hat Eigenarten die fehlen, die wunderbar waren und jedes von Ihnen hat Spuren in meinem Leben hinterlassen.
Aber für mich war die Frage immer - warum soll ich in meiner Trauer und vor allem mit all der Liebe und Fürsorge, die ich einem Tier geben kann allein bleiben, wenn es da draußen so viele gibt, die genau das brauchen ? Und so zogen bei mir immer wieder neue Tiere ein - ich bin mittlerweile 30 Jahre lang nie ohne Tiere gewesen, und könnte mir das auch nicht mehr vorstellen.
So haben viele meiner Tiere ihren Platz jemandem "vererbt" der ihn dringend brauchte - und ich denke das hätten sie lieber gehabt, als mich alleine weinen zu sehen.....
Das ist meine Art, damit umzugehen, und bestimmt nicht für jeden richtig, aber für mich.....
Dir wünsche ich, dass der Schmerz nachlassen und die liebevolle, gute Erinnerung überwiegen wird - und Du Deinen Weg findest, den Verlust zu verkraften.
Fühl Dich mal in Gedanken gedrückt !
Smee
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #7
Hallo Anne,
es tut mir leid das Du deinen Kater verloren hast.

Mir hat der Gedanke an die Regenbogenbrücke sehr viel geholfen, vielmehr mir die Kraft gegeben in der ersten Zeit.
Schnürrchen ist am 16.06.2010 beim Tierarzt in meinem Arm eingeschlafen. Sie hatte eine Woche vor Ostern eine Thromboembolie in den Hinterläufen. Sie kam Morgens nicht zum fressen und lag nur da. Dachte erst sie hätte sich Abends verknackst beim spielen, also Notdienst. Sie bekam vom Tierarzt Medis für das Herz da bei ihr das EKG an dem tag nicht in OK war. das ging bis ca. zum 12.06. gut. Es war heiß und sie war schlapp, sofort zum Tierarzt. Die Medis vom Tierarzt ließen ihre Organe, besonders die Nieren versagen, bin jeden Tag hin, Infusionen usw. aber die Nieren hatten toxische Werte. Die TK in Werl sagten, selbst wenn sie den Transport übersteht....
Habe sie am 19.06.2010 also 7 Tage später erlöst.
Sie war fast 13 Jahre bei mir und habe sie mit 4-6Monaten unter meinem Auto gefunden. Am 04.08.98 sie kam zu mir, ließ sich auf den Arm nehmen und schlief danach 3,5 Stunden in meinem Arm zu hause. keiner meldetet sich und somit war ich adoptiert und ich möchte keinen Moment missen. Ich weiß das ich sie irgendwann wiedersehe.
Aber auch die Urne streicheln, Fotos ansehen, mich an witzige Situationen erinnern, an Momente die ganz vertraut waren usw.
Irgendwann wird es erträglicher und egal was Du tust es ist ok.
Fühl Dich gedrückt und getröstet.

Liebe Grüße von Seniora, Jerry und Suzy
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #8
Hallo Anne,

mein herzliches Beileid zu Deinem Verlust.
Fühl Dich mal in den Arm genommen und gedrückt.

So schwer es auch ist, die Zeit heilt die Wunden und irgendwann, wirst Du Dich zwar mit Wehmut aber auch Freude an Deinen Kater erinnern können.

Mir haben Zeilen aus Gedichten geholfen, die davon sprachen, dass unsere geliebten Fellnasen uns nur geliehen wurden, um uns eine Weile zu begleiten und glücklich zu machen, und der liebe Gott will sie dann wieder bei sich haben um sich auch an ihnen zu erfreuen.
In einem anderem Text ist vom "Testament" der Katze die rede, die den Platz bei ihrem Menschen an eine andere Katze weitergeben möchte, die es nicht so gut im Leben hat.

Ich glaube fest daran, dass es meinen Sternenkatzen bei mir gut ging, ich ihnen alles an Fürsorge und Liebe gegeben habe, was mir zur Verfügung stand und sie jetzt im Regenbogenland glücklich sind und drauf warten, mich eines Tages wieder zu sehen.
Das Vermchtnis meiner Fellnasen habe ich jedesmal an eine Tierschutz-Katze weitergegeben.

Ich wünsche Dir, dass der Schmerz bald nachlässt und die Erinnerung an Deinen Friedemann Dir ein Lächels auf die Lippfen zaubert.

Liebe Grüsse
Vero
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #9
Liebe Anne.
Es tut mir unendlich leid, dass du deinen Friedemann verloren hast. ich mußte schon vier Meiner geliebten Kätzchen gehen lassen. Meine Sissy ist genauso gestorben wie dein Katerchen. Du hast mein tiefstes Mitgefühl. Laß dich mal ganz lieb in den Arm nehmen. Als meine letzter Kater tot im Bett lag, habe ich gedacht das schaffe ich nicht. Sechs Wochen später hilt ich es nicht mehr aus in der leeren Wohnung. Ich habe mir Micky und Mila geholt die der Frau lästig geworden waren. Dann habe ich noch Sunny zu mir geholt die ein ganz schlimmes Schiksal durchlebt hat. Meine vier Sternenkätzchen werde ich nie vergessen.Ich bereue aber keinen Tag dass ich jetzt wieder Katzen habe. Sie haben mir viel Trost geschenkt und ich liebe sie alle.

Lebe wohl lieber kleiner Friedemann, jetzt hast du keine Schmerzen mehr. Im Katzenhimmel kannst du mit all unseren Sternenkätzchen spielen und wieder glücklich sein.
Grüß bitte meine vier Lieblinge von mir.

Traurige Grüße Kathi.
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #10
Liebe Anne,
wir mußten am 03.09.2010 unseren Sammy mit gerade mal 16 Monaten gehe lassen. Er hatte zwei Zysternnieren und alles begann an einen Dienstag und am Freitag den 03.09.2010 haben wir ihn gehen lassen. Es war die Hölle und ich sehe die Bilder noch heute. Er war noch garnicht richtig angekommen bei uns und mußte schon wieder egehen. Noch heute muss ich weinen, wenn ich daran denke.
Doch du wirst sehen, auch wenn du denkst das er nicht mehr da ist, wirst du ihn immer spüren, bei jeden Sonnenstrahl der auf die Fällt, bei jeden Regentropfen der dich berühert udn jede Windboe die dich umgibt, wird ein streicheln seiner Pfoten sein.
Auch wenn du jetzt nicht daran glaubst, er wird einen Wege lenken und leiden und dich zu einer neuen kleinen Seelchen bringen, was dich braucht und das wird dir helfen, den Schmerz erträglicher zu machen.Unser Sammy führten uns zu Crümel und Calor, zwei Spanier mit viel Leid hinter sich. Und was das beste ist, einiger ihrer Angewohnheiten erinnert uns an Sammy.
Lass dich drücken, wir sind alle in Gedanken bei dir und wissen we man sich fühlt.
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #11
Es tut mir leid, dass dein geliebter Schatz gehen musste.

Meine geliebte Sonic fehlt mir auch nach beinahe 2 Jahren wahnsinnig.
Sie war bereits krank als sie damals zu mir kam. Leider wurde sie zuvor nie deshalb behandelt, und ich habe lange um sie gekämpft.
Obwohl mir der Tierarzt sagte, dass eine weitere OP vermutlich nichts bringen wird, wollte ich nichts unversucht lassen.
Sie wurde aus dieser letzten OP dann nicht mehr aus der Narkose zurück geholt.
Ich hatte ihr morgens noch versprochen, dass ich sie abends vom Tierarzt wieder abhole. Während ich bei der Arbeit war, kam dann aber der erschütternde Anruf vom Tierarzt.
Sonic hatte sich morgens schon so unendlich liebevoll von mir verabschiedet, als wüsste sie, dass sie nicht mehr zurückkommt. Das hat mir vieles leichter gemacht ums Herz.
Anschließend habe ich viele Videos von ihr zusammengebastelt um meine Trauer zu verarbeiten. Das hat mir unglaublich viel geholfen.

Als ein Jahr später Gismo plötzlich nichts mehr fressen wollte, und ich dann die Diagnose bekam, dass sie unglaublich viele kleine Tumore hat und es nicht mehr behandelbar ist, brach ein zweites mal eine Welt für mich zusammen.
Sonic und Gismo waren ein absolutes Traumpaar.
Als ich sie erlöste, habe ich den Tierarzt gebeten zu mir nach Hause zu kommen. Das hat den Abschied für mich erträglicher gemacht.
Am nächsten Tag kam der Bestatter und hat sie abgeholt. Ich habe sie einäschern lassen.
Wiederum habe ich Bilder und Videos zusammengbastelt zu einem kleinen Filmchen.

Und es ist ein Ritual bei mir geworden, dass ich jeden Abend (und jeden Morgen wenn es noch dunkel ist) in den Himmel schaue, und die ersten zwei Sterne die ich sehe als einen Gruß von meinen zwei Süßen betrachte.
In Gedanken rede ich dann immer kurz mit ihnen.
Somit sind sie immer bei mir.
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #12
Ihr Lieben,

vielen vielen herzlichen Dank für eure Anteilnahme und eure Berichte, es macht mit ganz viel Mut zu sehen, dass es euch ähnlich geht wie mir und eure Worte spenden viel Trost!
Nun ist Friedemann schon eine Woche nicht mehr bei mir und ich vermisse ihn nach wie vor furchtbar...
Ich kann mich sehr glücklich schätzen, dass ich meinen Freund an meiner Seite habe, der genauso traurig ist wie ich, sowie ganz tolle Freunde und Familie, die sich sehr um mich kümmern und meinen Schmerz verstehen und mir zuhören und mich ablenken.

Mein Friedemann und eure Katzen spielen nun hoffentlich im Himmel oder wo auch immer zusammen und können auf ein schönes, geliebtes Leben zurückblicken, genauso wie wir sie immer im Herzen behalten und dankbar sind, dass sie bei uns waren!

Obwohl ich es die ersten Tage für undenkbar hielt, haben wir nun beschlossen, Friedemanns Platz weiterzugeben, heute abend gucken wir uns ein 4jähriges Katzenpärchen an, das dringend ein Zuhause sucht.
Keine Katze kann meinen Friedi ersetzen aber ich habe das Gefühl, es hilft mir über die Trauer hinweg neuen Katzen ein schönes Zuhause schenken zu können, die die hinterlassene Leere ausfüllen.
Auch wenn es schneller geht, als ich je gedacht hätte, aber worauf warten...eure Beiträge haben mich auch nochmal bestärkt, so kann Friedis Tod wenigstens noch etwas gutes bewirken, es hat ja nichts damit zu tun, ihn zu ersetzen!

Seid alle ganz lieb umarmt, ich wünsche euch ebenso viel Kraft im Umgang mit der Trauer und viele schöne Zeiten mit den Tieren, die noch bei uns sind!

Anne
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #13
Keine Katze kann eine andere ersetzen, aber sie kann einen helfen, dass man weniger traurig ist.
So ein menschliches Herz ist schon merkwürdig, man sagt so schnell da ist kein Platz für jemand anders und wupp ist schon wieder jemand der sich dort einschleicht.

lg
Verena
 
  • Abschied, wie habt ihr das geschafft? Beitrag #14
Hallo:!:Hab deine Beträge gelesen möchte dir noch nachträglich mein Mitleid aussprechen,das dein Friedemann gehen musste finde ich sehr traurig:-(Morgen werden es bein meiner Maxi schon 6 Wochen das sie in meinen Armen verstarb,es tat sehr weh,wo ich sie gehen lassen musste,dachte bin in 1 Alptraum aber leider war es die pure Realität,sie hing am meisten an mir und wartete immer ganz treu auf mich und dann war sie einfach nicht mehr da unfassbar,gab ihr an dem Tag ihre letzte Ruhe in unserem Garten und dort besuche ich sie öfters,hab dann immer das Gefühl sie sei mir in dem Moment ganz nah und gleichzeitig tus weh:-(Mir wurde auch von einigen hier im Forum geraten wieder eine neue zu holen,konnte es erst nicht mit mir selbst vereinbaren eine andere Mieze wieder in mein Herz zulassen,aber 1 Tag später fuhr ich ins Tierheim und holte mir meine Trixie,sie ist total lieb und eroberte mein Herz ganz schnell,lässt sich auch meistens nur von mir anfassen und schnurrt auch nur bei mir....Ja manchmal kommts doch anders wie man erst denkt,habe es nicht bereut sie mitzunehmen....:pHab von deinem heutigen Beitrag erlesen das du dir eine neue Katze ausm Tierheim holen willst,hast du es gemacht,wenn ja finde ich es sehr gut:razz:Kannst ja berichten bin neugierig darauf und die anderen hier sicher auch;-)Lg.
 
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