Ojej...Mir scheint, Du bist gerade ziemlich genervt von ihnen und überfordert...Liebst Du sie denn überhaupt? Denn nur so kann man die Macken akzeptieren, tolerieren und mögen...Und wegen der Unsauberkeit - meinst Du nicht, sie merken, daß Du sie gerade nicht leiden kannst?
Ich habe keine Kinder, kann Deine Bedenken und Sorgen aber gut verstehen. Bestimmt meldet sich gleich jemand, der Dir gute Tipps geben kann.
Übrigens haben wir dieses Gummi-Problem beim Poldi auch.
Ja, ich mag die Beiden. Aber natürlich habe ich grade weniger Zeit (und weniger Nerven) für sie. Das ist ein Fakt.
Denke eigentlich nicht, dass ich mich innerhalb der letzten Woche im Verhalten ihnen gegenüber geändert habe - frag mal meinen Mann. Also dass es erklärt, warum sie jetzt plötzlich neben das Katzenklo schietern.
Und bei aller Liebe muss ich sagen: Das mit dem ans-Essen-gehen etc, das kann ich nicht gut tolerieren. Ich finde es wirklich unschön. Und anstrengend. Weil wir jetzt seit einem Jahr daran "arbeiten", dass es aufhört.
Gewisse Macken sind ja ok ... ich bin relativ tolerant was so die Klassiker sind ... Fäden in den Gardinen, angekratzte Tapete mal oder sowas (zwei Sachen, die mir grade beim Rumschauen so einfallen ^^). Aber was Lebensmittel angeht, da war ich immer eigen und werde es immer sein.
Wie gesagt: Sonst gibts hier keine Tabuzonen, nur das. Und wenn das "nur das" so penetrant nicht wegzukriegen ist, dann schraubt das nach einem Jahr an den Nerven.
Grade in Hinblick auf den kleinen Schreihals, der bald da sein wird mach ich mir schon so meine Gedanken ...
Oh wei, noch ein "Gummikauer", na, dann ist der hier wenigstens nicht der Einzige
Hallo,
das ist ja ein ganzer Katalog von "Herausforderungen", den du da mit Deinen Fellnasen hast.
Ich hab es jetzt nur mal kurz überflogen bin aber zu dem Schluss gekommen, dass das jetzt seit einem ganzen Jahr so geht - keine große Gegenwehr Deinerseits kam - und jetzt die Zeit drängt.
Für alles was Du beschreibst gibt es sicherlich Lösungen. Die brauchen aber alle viel Zeit, Geduld und Zuwendung Deinerseits für deine Katzen. Diese Zeit hast du jetzt wohl nicht mehr und auch die nötigen Kraftreserven nicht. Deswegen zähle ich jetzt hier auch nicht alle Tipps auf, die mir zur "Umerziehung" bzw. zur Verbesserung der Katzen-Mensch-Beziehung einfallen.
In Deinem Fall schießt mir sofort der Gedanke an eine/n Katzentherpeut/-in durch den Kopf, der/die sich die Situation vor Ort mal ansieht, Dir genau zuhört, wo die Probleme liegen und der mit den Katzen arbeitet, insofern Du es zeitlich/kräftemäßig nicht schaffst. Das ganze Spiel ist aber eine Geldfrage und setzt auch voraus, dass Du Dich noch mit dem Thema und der Suche nach einer geeigneten Person auseinandersetzen kannst.
Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Glück
Danke!
Oh die Gegenwehr kam - sie kam! Und kommt. Bei den Punkten, die uns quergehen, da haben wir von Anfang an interveniert. Dadurch bin ich (ok, auch mein Mann) ja mittlerweile so genervt. Wir haben von Tag an ganz deutlich Grenzen gesetzt was das "Menschenessen" anging, was das Springen auf Anrichte, Kinderbett, Esstisch anging. Wir haben keine Ausnahmen durchgehen lassen sondern von Anfang an ganz klar die Tiere runtergesetzt, konsequent. Als das nicht half in die Hände geklatscht, laute Geräusche gemacht, damit sie sich erschrecken und so merken, dass das grade tabu ist. Auch das hat nicht geholfen, also die beliebte Wasserpistole. Ach Gott ja, dann werden sie halt geduscht. Macht nichts. Sie bleiben sitzen.
Ich finde es so anstrengend, dass die Beiden so konsequent nach über einem Jahr noch NICHT lassen, was eigentlich verboten ist. Sie wissen, dass es verboten ist.
Liegen sie auf der Couch und jemand betritt das Zimmer bleiben sie natürlich liegen - sitzen sie auf der Anrichte und jemand betritt das Zimmer sieht man eine Staubwolke. Sie verdrücken sich schnell weil sie wissen, dass es nicht gerne gesehen wird. Allerdings heisst das nicht, dass sie es nicht sofort wieder machen.
Habe schon vor einem halben Jahr beim Tierarzt mal um Tipps gebeten: Konsequenz.
Jaha, das machen wir ja. Nur scheinen die Katzen nicht zu wissen, dass Konsequenz die Lösung ist.
Katzentherapeut habe ich auch schon mal im Kopf gehabt, allerdings habe ich aktuell in der Tat nicht die Zeit (und auch nicht den Kopf, zugegebenermassen), das Projekt anzugehen. Mit dem kranken Kind hier und nächsten Monat dem Baby weiss ich nicht, ob das so eine gute Idee wäre, zwischen Windeln und Fläschchen und den ganzen Themen jemandem im Haus zu haben der uns Übernächtigten dann noch sagt, wie wir zwischen all dem die Katzen sortieren sollen ...
Wäre es nicht zu der Unsauberkeit gekommen hätte ich auch nicht gepostet. Ich hätte mit den Zähnen geknirscht und ein Schutznetz über den Stubenwagen gehangen und versucht, an alle Schnuller zu denken. Aber das jetzt ... das ist wirklich blöd.