Hallo ihr Lieben,
bin ganz neu hier im Katzenforum, seid also bitte nicht zu streng mit mir wenn ich es nicht schaffe mich kurz zu halten
Es geht um meinen fast 7 Jahre alten Kater "Chico".
Bevor ich vor dem eigentlichen Problem erzähle erstmal zur Vorgeschichte:
wer keine Zeit und Lust hat, der mag runterscrollen und unten weiterlesen 
Chico kam aus einer nicht grade tollen Familie, ein junges Paar mit einem kleinen Kind, die 11 Katzen und 2 Hunde in einer 2 Zimmer Wohnung hielten (außerdem roch es in der Wohnung sehr nach Zigaretten und Gras). Nur durch Zufall habe ich erfahren dass dort 3 weitere kleine Kätzchen zur Welt kamen und ich überredete damals meine Eltern eine davon mitzunehmen.
Da sah ich dieses kleine dünne würmchen. der kleinste und zerbrechlichste von allen. Und zudem auch noch mit einem Nabelbruch. Ich wusste sofort dass es Schicksal ist und nahm den Zwerg mit. Schnell wurde er aufgepeppelt und sein Nabelbruch natürlich auch operiert.
Seit 7 Jahren sind wir nun ein unschlagbares und unzertrennliches Team.
Als er ein halbes Jahr alt war haben wir einen 2ten Kater dazu geholt, leider war er davon garnicht begeistert, nach vielen Versuchen den kleinen Neuzugang zu elementaren (es war echt ne mordsarbeit die an einander zu gewöhnen) hat er gelernt mit ihm zu leben. 5 Jahre später haben wir dann noch ein drittes Kätzchen aufgenoomen, ein Mädchen. toll fand er das ebenfalls nicht. Chico ist auf jeden Fall das Alphatier, der jüngere Kater lies sich regelmäßig von ihm verkloppen (obwohl er 2mal so groß und breit ist) die katzenlady lies sich nicht ärgern, die gingen sich eher immer aus dem weg.
SO nun komme ich zur Sache. Vor einem halben Jahr bin ich von zu Hause ausgezogen, und meinem kleinen Chico ging es ganz schlecht ohne mich, er hat schlecht gefressen, hat sich das Fell am Bauch rausgeleckt und war nur traurig. Immer wenn ich zur Besuch kam, war er nur an meiner Seite.
Jetzt habe ich ihn vor einer Woche nun doch zu mir geholt. Es fiel mir wirklich schwer ihn von den anderen beiden Katzen zu trennen, aber da er sehr auf mich fixiert ist. dachte ich es wäre richtig so. Denn wie bei der
Vorgeschichte beschrieben waren die nie besonders gute Katzenfreunde.
Den andern beiden geht es jetzt richtig gut ohne ihn, die bewegen sich jetzt viel freier in der Wohnung und brauchen keine Angst mehr zu haben dass er hinter der nächsten Ecke hüpft und die verprügelt. Nur leider fällt es dem Chico sehr schwer sich an die neue Wohnung zu gewöhnen :-(
Tagsüber benimmt er sich inzwischen einigermaßen normal aber in der Nacht weint er. 3 bis 5 stunden am Stück (wenn nicht sogar länger). Mir zerreißt es das Herz weil ich denke, dass er die anderen vermisst, obwohl er die auf seinem Territorium eher nur geduldet hat (starke Eifersucht den anderen gegenüber, hat sie gejagt, dominantes Putzen, gleich danach Versuche in den Hals zu beißen und zu schlagen).
Zudem ist er tagsüber lange allein, weil ich vollzeit beschäftigt bin.
Meine Eltern wollen ihn gar nicht mehr zurück. Die sind froh, dass die anderen beiden Mietzen durchatmen können. Und ich habe Angst dass ich einen großen Fehler gemacht habe und weiß nicht was ich jetzt tun soll
Wird er sich daran gewöhnen allein zu sein, oder sollte ich überlegen eine zweite Katze dazu zu holen? Meine Eltern wollen ja keinen von den anderen beiden hergeben

Wenn er nachts weint, weine ich schon mit ihm. Ich bin so traurig, ich will nicht dass er sich hier bei mir quält (jetzt liegt er grad friedlich dösend neben mir, aber in der Nacht wirds wieder losgehen
Jetzt habe ich Euch aber vollgetextet. Hoffe um Rat.
Lieben Gruß
Ecati und Chico
