Hallo Zusammen,
bin schon seit 2 Tagen fast nur noch am heulen.
Mein kleines 6-jähriges Sensibelchen hat sich scheinbar am Montag bei einem Freigang vergiftet. Sie erbrach am Abend ihr Futter und musste die ganze Nacht im halbe Stunden Takt speicheln. Ich hatte auch noch nachts mit einer Tierklinik gesprochen, aber die sagten, so lange sie nicht apathisch ist, wäre der Notfall nicht so groß.
Nun bin ich dann Dienstag Morgen zu meiner Praxis. Das Speicheln hatte meine Katze ab ca. 4 Uhr morgens eingestellt und war, bevor wir zum Arzt fuhren, schon etwas fitter (zwar müde) und hat es sich an der Trinkschale gemütlich gemacht. Bis Sonntag ging es ihr wirklich großartig und zeigte keine Anzeichen von Unwohlsein.
Die Ärztin hat dann gleich irgend eine Lösung subkutan verabreicht und ihr Blut getestet. Der Nierenwert war leider mit 16 dramatisch hoch. Normal soll er unter 2,1 liegen. Also wurde mein Sensibelchen stationär aufgenommen und bekommt seit dem Infusionen. Gestern Abend meinte die Ärztin schon, dass es ihr deutlich besser geht und nun wollte ich sie eigentlich heute Abend abholen. Ein weiteres Gespräch heute Mittag, nach einem weiteren Bluttest, ergab, dass die Werte, auch Kalium (glaube ich jedenfalls) immer noch viel zu hoch sind und ich mein Kätzchen heute noch nicht bekommen. Die Ärztin erwähnte auch, dass meine Katze nichts frisst und das stimmt mich jetzt nachdenklich. Ich glaube, sie wird dort auch nichts zu sich nehmen, weil die viel zu sehr auf mich bezogen ist und sowieso nicht gerade der große Fresser ist. Ich habe gelesen, dass fressen aber auch ganz wichtig ist. Ich werde wohl heute Abend mal persönlich zum Tierarzt fahren.
Nun bin ich mir wirklich unsicher, ob sie beim Tierarzt oder lieber bei mir zu Hause besser aufgehoben ist. Das Thema Niereninsuffiziens ist für mich wirklich neu. Könnt ihr mir vielleicht eine Einschätzung geben?
Viele Grüße
Diana