Also...
Inzwischen sind wir in der neuen Wohnung, die erst teilweise möbliert ist, da diverse Möbel zwar bestellt, aber noch nicht da sind. Aber ein Raum ist fertig, das Wohnzimmer immerhin größtenteils, und zwei Räume, in denen noch einiges zu tun ist, sind eh tabu für die Katzen.
Im Großen und Ganzen haben Amy und Chester den Umzug ganz gut weggesteckt, wir haben hier viele schöne Fenster (in der Dachgeschosswohnung war das bisher nicht nutzbar, da die Fenster in den Dachschrägen waren) und einen Balkon, und die Balkontür ist aussichtsmäßig schonmal Katzenmagnet.
Wir haben jetzt drei Nächte in der neuen Wohnung verbracht, und Chester hat sich leider was Blödes angewöhnt: Er fängt irgendwann nachts an, in voller Lautstärke zu schreien. Zuerst hat Männe ihm dann immer was zu fressen gegeben, weil die Katzen über den Umzug aufgrund der Aufregung recht wenig gefressen haben. Es kann ja aber nicht sein, dass wir jetzt nachts zu den unmöglichsten Zeiten raus müssen, weil Chester dann fressen will. Mal abgesehen davon hat er heute morgen dann natürlich gar nicht fressen wollen. Jetzt ist mir aufgefallen, dass er heute morgen ruhig wurde, nachdem ich die Rolläden hochgezogen habe. Da wir noch keine Gardinen haben, machen wir die abends immer runter, in allen Zimmern, und in der alten Wohnung hatten wir sowas nicht. Kann es sein, dass Chester es nicht mag, wenn es so sehr dunkel in der Wohnung ist? Ich werde das diese Nacht mal ausprobieren und das eine oder andere Fenster unverdunkelt lassen, aber hat vielleicht jemand sonst noch eine Idee, was das sein kann? Oder verarbeitet er so einfach die Veränderung?