Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um?

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Starsailor

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Liebe Katzenfreunde,

in meiner Verzweiflung erhoffe ich von euch Trost und Rat.
In der Nacht von Montag auf Dienstag ist ganz überraschend und unerwartet unsere Katze Mieze gestorben. Sie war fast 6 Jahre bei uns, ihr Alter betrug schätzungsweise 7 Jahre. Habe sie aus einer Familie befreit, in der sich niemand um sie kümmerte und sie völlig abgemagert und gestresst war.
Mieze war, zusammen mit unserem Kater, eine reine Wohnungskatze und, wie ich dachte, völlig gesund.
Sonntag Nachmittag sind mein Partner und ich für zwei Tage verreist, aber für die Verpflegung und Verschmusung der Katzen war bestens gesorgt durch meine Mutter, die sich immer sehr liebevoll und zeitaufwändig kümmert. Auch sie hat keine Veränderung in der Zeit bemerkt, wobei man aber sagen muss, dass Mieze ihr gegenüber immer ein bisschen zurückhaltend war, da sie auch nicht ständig hier ist. Jedenfalls ist meine Mutter zuletzt Dienstagsvormittag hier gewesen, zum Füttern und Spielen und Mieze hat auch gefressen, vielleicht etwas weniger als sonst, aber meine Mama meint es auch immer gut mim Futter, wenn ich nicht da bin...
Als wir so gegen zwei Uhr heimkamen, mussten wir feststellen, dass Mieze sich an die 10 mal übergeben hatte und sich seltsam verhält. Es ging ihr offenbar nicht gut und sie wollte nicht wirklich angefasst werden. Daraufhin fuhren wir natürlich zum Tierarzt, der sehr blasse Schleimhäute feststellte und ein katastrophales Blutbild hinsichtlich der Leberwerte (das Gerät in der Praxis konnte den Wert nicht mal mehr messen). Die Bauchspeicheldrüsenwerte waren auch nicht normal). Die Tierarzt meinte, solche Werte gäbe es normal nur bei einem starken Autounfall. Eine Vergiftung wurde auch diskutiert. Sowohl Unfall als auch Vergiftung kann ich eigentlich ausschließen, da sie ja nur hier drinnen war und hier auch wirklich GAR nichts is, woran sie sich hätte vergiften können (keine Pflanzen, Medikamente, Putzmittel etc.)
Daraufhin wurde ein Ultraschall veranlasst, bei dem jedoch nichts Auffälliges zu erkennen war, selbst die Leber sah normal aus. Mieze hatte aber Schmerzen, wenn die TÄ an einigen Stellen mit dem Gerät über den Bauch ging. Es wurde eine Infusion verabreicht, ein Antibiotikum, ein Schmerzmittel und MCP gegen die Übelkeit. Außerdem bekamen wir Diätfutter für sie mit. Dann konnten wir nach Hause fahren, mit der Anweisung am nächsten Morgen wieder zu kommen für den Fall, dass es nicht besser würde, ansonten nach ein paar Tagen zur nachkontrolle.
Als wir heim kamen, ging es ihr viel besser, sie lief rum, schmuste mit uns, frass sogar das 85g Döschen Diätfutter gierig. So ging es für einige Stunden, bis um es gegen 23:30 ganz plötzlich sehr schlimm wurde. Sie viel (glaube ich) die letzten beiden Treppenstufen runter und maunzte jämmerlich, zog sich zurück, bewegte sich unruhig von einer Seite zur anderen und verlor schließlich kurz das Bewusstsein. Dieser Zustand entwickelte sich innerhalb von 15min. Wir fuhren sofort in die Tierklinik (eine andere als mittags, da die keine Notfälle nachts macht). Es wurde versucht einen Venenkatheter zu legen, was ausgesprochen schwierig war, sie musste viel gestochen werden, an verschiedenen Läufen, aber sie reagierte kaum noch und verlor immer wieder das Bewusstsein. Der neue Bluttest ergab ähnliche Leberwerte wie mittags, jedoch waren fast keine Blutplättchen mehr vorhanden (18!!! bei normal 180-430). Die Körpertemperatur sank auf 34,5 (war mittags noch normal). Es wurde ein weiterer Ultraschall gemacht, der wieder nichts ergab bis auf Wasser im Bauch, das jedoch nicht punktiert werden konnte, wegen der Blutplättchen.
Wir mussten sie zurücklassen, sie hing an Infusion und Wärmelampe, es wurde uns gesagt, wir müssen hoffen, dass sie die Nacht übersteht. Kaum waren wir zu Hause, kam der Anruf, dass es so aussieht als würde sie es nicht schaffen. Wir fuhren sofort wieder los, aber es war zu spät. Mieze war tot. Die Todesursache konnte nicht geklärt werden, es war von einer eventuellen Autoimmunerkrankung die Rede, oder sogar einem Tumor. Wir nahmen sie mit und beerdigten sie gestern im wunderschönen Garten meiner Tante.
Wir sind tieftraurig und endlos verzweifelt. Wie kann so etwas sein? Wie kann eine scheinbar völlig gesunde Katze innerhalb von 12 Stunden sterben ohne dass man einen definitiven Grund sieht?!
Unser Katerchen ist sehr verwirrt, er läuft hier rum und maunzt viel uns sucht überall nach ihr. Ich hatte ihn extra nochmal an ihr schnuppern lassen vor der Beerdigung, er wollt zu ihr in die Box klettern. Ich weiß nicht wie es jetzt weiter gehen soll. Ich kann nicht essen und nicht schlafen, ich hänge nur hier rum und heule. Mein Kater ist sehr anhänglich und "fragt" ständig nach ihr.
Im Nachhinein denke ich, vielleicht gab es doch Anzeichen der Erkrankung, denen ich nur nicht genug Bedeutung geschenkt habe. Sie hat sich immer schon häufig übergeben (ca. alle 2-3 Tage), aber das wurde ohne Befund untersucht, vermutlich nur ein empfindlicher Magen? Dann, so innerhalb des letzten dreiviertel Jahres, konnte ich ab und zu beobachten, dass sie Koordinationsschwierigkeiten hatte wenn sie kurze Distanzen springen wollte und ihr Ziel verfehlte. Ich wertete es als "Tollpatschigkeit", da es auch nur alle paar Wochen mal einmal auftrat.
Ich weiß, jetzt hab ich jede Menge geschrieben, aber es ist vielleicht wichtig den Fall umfassend zu schildern. Es tut mir auch sehr weh, dass ich sie noch mit all dieses Tests gequält hatte, so kurz bevor sie starb. Ich seh ständig ihr verzweifeltes Gesicht vor mir uns höre noch das klägliche Maunzen. Es verfolgt mich und dich mache mir große Vorwürfe etwas anders/besser gemacht haben zu müssen.

Ich wäre so dankbar um jeden Hinweis, Trost oder Zuspruch. Ich kann einfach nicht mehr, sie fehlt uns so! Ich kann nicht glauben, dass das wirklich passiert ist.

Verzweifelte Grüße,
Starsailor (geraldine)
 
  • Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um? Beitrag #2
hallo Geraldine, es tut mir so leid um deine kleine Fellnase. Du brauchst dich nicht zu entschuldigen für deinen langen Bericht. Hier versteht dich jeder in deinem Schmerz und fühlt mit dir. Die Ärzte in der Tierklinik haben dir nicht mal einen Verdacht gesagt?
Uns ging es ähnlich mit unserer kleinen Nikky. Sie war noch keine 5 Monate und war in der Tierpension als wir im Urlaub waren. Nach ca. einer Woche wurde sie dort krank und sie haben sie Montags zum Tierarzt geschafft, als wir sie am Do. dann holen wollten sind wir zum Tierarzt geschickt worden, dort hatten sie, sie mit allem möglichen behandelt. Es schlug aber nichts an und als wir beim Tierarzt waren konnten wir sie nur noch erlösen. Der Tierarzt meinte es sieht alles nach FIP aus. Ich habe dann mal gegoogelt und denke das war es auch. Wir haben es aber nicht testen lassen (durch eine Obduktion) , weil es hätte uns Nikky nicht zurück gebracht, das ist unheilbar. Deinen Kater solltest du ev. mal testen lassen, ob er Antikörper von dem Ausgangsvirus (Corona-Virus der zwar ansteckend aber nicht so gefährlich ist) hat.
Ich weiß gar nicht was ich dir noch schreiben könnte, um dich zu trösten. Ich bin in Gedanken bei dir und deiner Mieze. Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit und wenn du magst schreibe dir deinen Kummer von der Seele, hier ist meistens jemand im Forum, der dir zeitnah zuhört und dir in deiner Trauer beisteht. Traurige Grüße Simi
 

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  • Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um? Beitrag #3
Hallo Geraldine,

es tut mir so leid für Deine Mietze und Dich- erstmal mein Beileid!!!!
Kann mir sehr gut vorstellen, wie geschockt und traurig Du im Moment bist! Aber Vorwürfe machen brauchst Du Dir ganz sicher keine! Du wolltest Deiner Mietze helfen, hast gehofft, dass sie wieder gesund wird und natürlich alles dafür getan! Dazu gehören leider auch all diese Untersuchungen in der Tierklinik. Schlimm finde ich nur, dass die Tierärzte auch jetzt nicht wissen, woran Mietze letztendlich gestorben ist und was diese schlechten Werte verursacht hat! Es ist ganz ganz schwer, das zu verstehen und zu verarbeiten. Fühl Dich mal ganz ganz lieb gedrückt!
Bei Katzen ist es leider auch oft so, dass man es ihnen lange nicht anmerkt, dass sie krank sind und es ihnen schlecht geht, denn sie sind Meister im Ertragen und zeigen keinerlei Anzeichen! War bei dem Kater von meiner Mama auch so- scheinbar kerngesund ist er innerhalb von 2 Tagen an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung gestorben! Sie hat sich auch riesen Vorwürfe gemacht, dass sie nicht früher was gemerkt hat, aber die Tierärztin hat ihr versichert, dass das manchmal einfach nicht möglich ist! Vielleicht hilft Dir das ein wenig, damit Du Dir nicht solche Vorwürfe machst! Deine Mietze hat ganz sicher gemerkt, dass Du ihr helfen wolltest! Was ich aber auf jeden Fall tun würde, ist, mit eurem Katerchen auch mal zum Tierarzt gehen um ihn mal durchzuchecken, einfach zur Sicherheit, weil man ja nicht weiß, woran Mietze gestorben ist. Jetzt habe ich einfach alles geschrieben, was mir so durch den Kopf gegangen ist und hoffe, es konnte ein bischen helfen und trösten. Nochmal Alles Liebe und mein herzliches Beileid für Euch,
LG Jenny & krümel


Komm gut ins Regenbogenland, kleine Mietze. Dort gehts Dir gut und Du hast keine Schmerzen mehr!
 
  • Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um? Beitrag #4
Hallo Geraldine,

auch von mir ein aufrichtiges Beileid.
Ich kann verstehen, wie es dir geht. Meine kleine Betty musste vor genau 3 Wochen an ihrem 6-ten Geburtstag eingeschläfert werden. Auch bei ihr ging alles ganz schnell, sie hat uns innerhalb von 2 Tagen verlassen.
Der Schmerz ist für die zurück gelassenen immer sehr groß. Und ich persönlich kann mit dem plötzlichen Tod auch sehr schlecht umgehen.
Ich wünsche dir sehr viel Kraft und alles Gute. Deine Mieze hat es jetzt überstanden.
Schreibe dir deinen Schmerz von der Seele. Das hat mir auch sehr geholfen.
Mir hat auch diese Seite sehr geholfen.
Fühl dich ganz doll gedrückt.

Gruß
Diana
 
  • Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um? Beitrag #5
Liebe Geraldine.
Es tut mir so unendlich leid was mit deinem Kätzchen passiert ist. Ich weiß wie schlimm der Schmerz ist wenn man sein geliebtes Tier verliert. Laß dich mal ganz lieb in den Arm nehmen. Deine Mietzi ist jetzt für immer in deinem Herzen und irgendwann werden wir alle unsere kleinen Lieblinge wiedersehen. Ich wünsche dir viel, viel Kraft um deine Trauer zu bewältigen.

Lebe wohl liebe kleine Mietzi, jetzt hast du keine Schmerzen mehr. Im Katzenhimmel kannst du mit all unseren Sternenkätzchen spielen und wieder glücklich sein.
Grüß bitte meine vier kleinen Lieblinge von mir.

Ganz traurige Grüße Kathi.
 
  • Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um? Beitrag #6
Hallo Geraldine,
ich kann dich so gut verstehen. Es ist schrecklich eine Katze zu verlieren, die man so sehr geliebt hat. Ich habe meine geliebte Kelly auch erst am Montag nach 18 Jahren erlösen müssen. Mir brennt mein Herz immer noch und es ist kaum zu ertragen. Mach dir keine Vorwürfe, du hast alles getan was du in diesem Moment für richtig empfunden hast. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass keine Worte den Schmerz nehmen können. Aber ich weiß auch, dass es gut tut, wenn man mit Menschen in Kontakt treten kann, die einen verstehen.
Lass dich ganz lieb drücken. Unsere Beiden Mäuse springen jetzt über eine grüne Wiese und spielen mit einander. Und eines Tages werden wir sie wiedersehen. Wir müssen uns auf die Worte vieler dieser lieben Freunde hier im Forum verlassen und glauben, dass der Tag kommen wird, wo der Schmerz nachlässt und die Freude der Erinnerung seinen Platz einnehmen wird. Hoffen wir, dass dieser TAg für uns bald kommen wird.
 
  • Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um? Beitrag #7
Erst mal mein tiefstes Beileid.
Mir fehlen Grad die richtigen Worte, in so einem tragischen Fall wirklich Trost zu spenden. :-(

So wie du es beschreibst, könnte sie sich innere Verletzungen zugezogen haben.
Da sie zuvor schon Probleme mit dem Gleichgewicht und der Koodination hatte, ist sie vermutlich irgendwo ziemlich übel abgestürzt.
Dein Tierarzt sagte ja bereits, es sieht irgendwie nach ner Art Autounfall aus.

Leider zeigen Katzen ihre Schmerzen nicht sofort. Außer, es ist z.B. irgendwas gebrochen oder verstaucht, und sie können nicht mehr richtig auftreten.
Oder wie in deinem Fall, dass sie beim anfassen Schmerzen zeigte.

War das Wasser denn im Bauch oder in der Lunge? Du hast zwar Bauch geschrieben, aber manch einer redet ja auch vom Fuß obwohl er das Bein meint.

Die schlechten Blutwerte waren wohl die Hauptursache.
Wenn die Nieren und die Leber nicht mehr funktionieren, kann sowas ganz schnell gehen.

Einen winzigen Trost hast du aber vielleicht wenigstens dadurch, dass sie nicht leiden musste. Sie hat zum Schluß nichts mehr mitbekommen, dadurch, dass sie gar nicht mehr wirklich bei Bewußtsein war.

Fühl dich mal gedrückt.
 
  • Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um? Beitrag #8
Es tut mir sehr leid für euch, dass eure Mieze so plötzlich gestorben ist. Vielleicht gab es doch schon vor einiger Zeit einen unglücklichen Sturz oder eine unbemerkte Erkrankung.

Ihr habt alles getan, um Mieze zu helfen, leider vergeblich. Jetzt hat eure Mieze keine Schmerzen mehr, sie ist jetzt schon im Regenbogenland angekommen. Aber in euren Herzen lebt sie für immer weiter.
 
  • Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um? Beitrag #9
Deine Geschichte erinnert mich sehr an meinen Bolle. Er starb ganz plötzlich und ohne Vorwarnung mit 9,5 Jahren an einem Herzbasistumor. Er lag gerade in Narkose, weil der fällige Senior-Check gemacht werden sollte. Während des Röntgens blieb sein Herz stehen. Nur durch Zufall erfuhr ich also von diesem Tumor, der schon länger in ihm gewachsen sein mußte. Es war ein furchtbarer Schock und riß mir den Boden unter den Füßen weg.

Ich habe mich danach oft gefragt, ob mir irgendetwas hätte auffallen müssen. Ob sich in seinem Verhalten etwas geändert hatte, das ich ernst hätte nehmen müssen. Ob ich IRGENDWAS übersehen hatte. Es machte mir sehr zu schaffen, daß Bolle allein und gestreßt in der Tierarzt-Praxis sterben mußte und ich nicht bei ihm war. Am Ende blieb die Erkenntnis, daß nichts den Lauf der Dinge geändert hätte. Dieser Tumor war absolut tödlich, und heute bin ich dankbar, daß Bolle schnell und schmerzlos in der Narkose ging.

Ich kann deine Trauer und Verzweiflung so gut nachvollziehen. Man bleibt fassungslos zurück und kann einfach nicht glauben, was da passiert ist. Der Schock über solch einen plötzlichen und unerwarteten Verlust ist ohne Worte. Man hadert mit dem Schicksal und der Ungerechtigkeit, und zwischendurch ist man nur am Weinen.

Ich kann dir zum Krankheitsverlauf bzw. zur Todesursache leider nichts sagen. Wirkliche Gewißheit hätte euch evtl. nur eine Obduktion geben können. Aber nicht jeder bringt das fertig. Versucht, das Geschehene zu akzeptieren, sonst macht es euch kaputt. Katzen sind Meister im Verbergen von Schmerzen und Anzeichen, daß etwas Gravierendes nicht stimmt. Oft zeigen sie zu spät, daß sie Hilfe brauchen. Da ist man als Halter dann machtlos.

Geraldine, ich trauere mit euch um eure wunderbare Mieze. Du hast sie aus schlechten Verhältnissen befreit und ihr gezeigt, daß es auch anders geht. Sie hatte wunderbare Jahre bei euch. Mieze wird immer bei euch sein und irgendwann wird es ein wenig leichter. Versprochen!

Alles Gute
Jubo
 
  • Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um? Beitrag #10
Hallo,es tut mir sehr leid für dich und dein Kätzchen!!am 23.3 ist meine Püppi ganz plötzlich und unerwartet einfach so ohne jegliche Krankheits anzeichen gestorben,sie war 9 Jahre alt,wir können es bis heute nicht verstehen,3 Stunden vorher ist Püppi noch zu meinem Mann schmusen gegangen,sie war völlig normal,es war nicht damit zurechnen das sie stirbt,wir waren dann noch bein Tierarzt weil wir hofften eine Antwort zubekommen,leider kam nix bei raus,es könnte ein Schlaganfall,oder plözlicher Herztot gewesen sein.ich wünsche Dir viel kraft und grüsse dich ganz lieb.Angi.
 
  • Plötzlicher und mysteriöser Tod unserer Katze, wie gehen wir damit um? Beitrag #11
Hallo, ich melde mich zwar spät, aber ich bin noch nicht so lange hier im Forum und habe mich leider!! erst ein Jahr nach dem Tod meiner Liebsten hier angemeldet, weil ich einfach daran zugrunde gehe. Zunächst möchte ich Dir sagen, dass es mir unendlich leid für Dich tut, Dein geliebtes Kätzchen so zu verlieren. Bitte, bitte, mach Dir keine Vorwürfe, denn sie sind vollkommen unbegründet. Du hast alles für Deine Liebste getan, was in Deiner Macht stand. Ich hoffe, dass Du die letzten Wochen einigermaßen überstanden hast. Wenn Du meine Berichte und die lieben Antworten lesen möchtest, weißt Du wovon ich rede und kannst mir sicher glauben, dass ich all Dein Leid nachvollziehen und mit Dir fühlen kann. Meinem Mann und mir ergings ähnlich: Meine Kuhfleckchen hatte sicherlich auch eine unerkannte Herzkrankheit, und dann das Plötzliche, Endgültige... Meine liebe Katzenfreundin, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Deinen Schmerz um einiges besser verkraften kannst als ich. Ich gehe schon ein Jahr durch die Hölle (habe alles ausführlich in meinem Bericht "Trauer um unser Kuhfleckchen" beschrieben). Das Schöne hier im Katzenforum ist, dass man sich den Schmerz teilen kann und mit Selbstvorwürfen, die anfangs jeder hat, realistischer umgeht bzw. dass man einsieht, dass die Vorwürfe vollkommen unbegründet sind. Traurige, aber herzliche Grüße und alles Gute von Elisabeth
 
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