So ganz seriös kommt mir das nicht vor :/...
Die Papiere kosten nichtmal 20 Euro, daher ist er etwas "unverständlich", dieser Preisunterschied...
Sie spekuliert sicher darauf das die zukünftigen Besitzer die Kleinen sowieso ohne Papiere wollen, 200 Euro sind ja viel Geld.
Was mich interessieren würde wäre, ob sie überhaupt wirklich an Papiere für die Kleinen herankommen kann, oder das ganze eine Farce ist.
Dabei kannst du ganz heftig auf die Nase fallen, wenn sie nämlich eben doch eine Vermehrerin ist, die nochmal schnelles Geld verdienen kann.
Hat sie eine offizielle Cattery, ist sie in einem Verein, in welchem?
Geht oder ging sie auf Ausstellungen, sind ihre Linien HCM- und PKD- frei?
Die Maine Coon ist leider eine ziemlich beliebte und damit überzüchtete Rasse, daran wollen auch viele gerne schnelles Geld verdienen :/.
Da wird dann nicht auf die genetische Gesundheit der Linien geachtet sondern einfach 2 hübsche Tiere miteinander verpaart.
HCM ist eine erbliche Herzkrankheit, die immer tödlich verläuft.
Meist im Alter von 1-2 Jahren ist die Katze eines Tages einfach tot, ohne jede Vorwarnung und ohne Chance auf Hilfe.
PKD ist eine schwere Nierenerkrankung, die leider ebenfalls nicht heilbar ist und tödlich endet. Bei der Maine Coon kommt beides im Gegensatz zu anderen Rassen häufiger vor.
Auch HD, eine Hüfterkrankung findet sich immer häufiger bei Maine Coons...
Ein guter seriöser Züchter achtet auf die Ursprünge seiner Tiere, lässt zumindest die Eltern gegen HCM und PKD testen,die Grosseltern sind es dann vermutlich aus...
Bei "Züchtern", die ihre Kitten ohbne Stammbaum abgeben, würde ich davon nicht ausgehen :/... Denn wie gesagt, der Stammbaum ist kein Kostenfaktor, wenn er zu einem solchen gemacht wird, liegt wasim Argen.
Ich würde mich mit der Züchterin noch mal SEEEEEHR genau auseinandersetzen, ihren Hintergrund, ihre Ansichten und ihre Zuchttiere.
Mir käme es suspekt vor...