Nuja...
Ihr Hormonhaushalt ändert sich nun langsam, und damit wird sich auch ihr Verhalten ein wenig ändern.
Das sie direkt nach der Kastration so anhänglich war, wird daran gelegen haben, das sie sich krank, verltzbar fühlte und somit zum Schutz die nähe "ihrer"Dosis gesucht hat.
Tja, und das sie die Transportbox hasst, ist auch klar

... Versuch sie ihr als Schlafplatz anzubieten, vielleicht klappts, vielleicht auch nicht... da kann man halt nichts machen, früher oder später wäre es auch so mal soweit gekommen das sie sie nicht mehr mag...
Meine beiden hassen die Box auch, Frajo seit seiner Kastration, Odin seit seiner lagen Krankheit, in der er wochenlang fast jeden 2. Tag zum
Tierarzt musste. Es bringt nix, die Box im Wohnraum zu lassen, sie halten sich von ihr fern, also steht sie im Keller und wird nur zu "besonderen anlässen" hervorgeholt...
Da das ja nicht so oft vorkommt, haben sie aber auch nicht gleich panische angst, wenn sie da steht... Sie riechen den Braten erst wenn Dosi den ersten festen Gedanken ans einfangen verliert- Katzen haben da sehr sensible antennen, man kann einfach nichts machen ^^.
Ich will dir gerne erzählen wie unser Frajo sich nach seiner Kastration verändert, ich denke danach wirst du bei euch ein sehr viel besseres Gefühl haben ^^.
Frajo stellte nach der Kastration die Aufnahme bekannter Nahrung völlig ein, ich suchte tagelang panisch nach einem neuen Futter, das er fraß, während er immer dünner und dünner wurde. An dem tag, an dem ich mit Zwangsernährung beginnen wollte, fand ich eines- nutro Salmon
Trockenfutter, bis heute das einzige Futter das er frisst.
Frajo zog sich im Laufe der nächsten Wochen immer weiter in sich zurück, verbrahcte fast den ganzen Tag allein im Kinderzimmer, starrte einfach leer an die Decke, an eine Wand, in den Spiegel. Von Odin wollte er nichts wissen, von uns Menschen erst recht nicht.
Setzte man sich zu ihm und wollte sich ein wenig mit ihm beschäftigen, einfach da sein... So stand er auf, drehte sich um, und setze sich mit dem Gesicht von einem weg wieder hin...
Das ging mehrere Monate so und ich machte mir fürchterliche Vorwürfe wegen der Kastration :/...
wir liessen ihn auch checken, ob etwas gesundheitlich nicht stimmte, aber nein, alles OK.
Im Nachhinein, wesentlich später habe ich durch Zufall erfahren, das seine Narkose zu hoch dosiert war. Ich führe einige seiner Verhaltensveränderungen, besonders seine schlechte Fressweise, darauf und auf einen evtl. entstandenen Hirnschaden zurück. Aber das ist nur eine Theorie, die sich niemals wird beweisen lassen...
Das ganze muss ihn viel mehr mitgenommen haben, als man sich das vorstellen kann, er ist ein sehr sensibler.
Es hat viele Monate langsamer Fortschritte gebraucht, bis er wieder annähernd der alte war, wieder am Leben teilnahm und irgendwann sogar wieder schmuste.
Heute ist er ganz der alte, das liebe Kuscheltier... ABER er hat seinen ganz eigenen kopf entwickelt, den er auch durchsetzt und braucht jetzt ab und an einfach mal Zeit für sich ganz alleine, die nimmt er sich abends im Bad.
Bei euch kann sich also auch durchaus das eine oder andere verändern. Aber keine Sorge, Frajo ist ein Enzelfall, die allermeisten Kastraten, egal ob männlich oder weiblich, werden anhänglicher und schmusiger mit der Zeit, nicht umgekehrt...
Gib ihr einfach zeit und schau wie sie sich weiterentwickelt.
Mag sein das ihr Fressverhalten so bleibt- Frajos blieb (leider) auch so, vielleicht ist es aber auch nur vorrübergehend.
Wenn sie nicht fettist musst du auch kein Lightfutter geben.
OK,sie frisst jetzt ohne Maß... Ganz einfache Sache- regulier ihre Nahrungszufuhr... dann bekommt sie halt nicht mehr soviel sie will, sondern soviel wie sie braucht, um noch gesund ein wenig weiterzuwachsen und nicht rund zu werden.
Das geht vielen Katzenbesitzern so, nicht jeder hat einen, der selbst weiss wanns genug ist und selbst solche Fressverhalten können sich nach Jahren von einem Tag auf den anderen ändern...
Odin war immer eine Fressmaschine ohne Maß- hätte man ihm 500 g
Trockenfutter hingestellt, er hätte es in einem zug gefressen, ohne mit der Wimper zu zucken.
Tja, dann kam seine Blasenerkrankung, Harngries, Fieber, Entzündung...
Seitdem frisst er kaum mehr genug um sein Gewicht zu halten, hat wirklich völlig den Spass am Essen verloren- Weiss der Geier warum, ist einfach so.
Was Cassy beim streicheln macht ist ein "Liebesbiss", ein Zuneigungsbeweis, wenn er für uns Menschen auch nicht immer ganz so angenehm ist
und dann das festkrallen undnicht mehr loslassen...
Ich kenne das von Frajo, er verhält sich so wenn man ihn im liegen am Bauch krault- ich habe die vage Vermutung das er da unheimlich kitzelig ist ^^... Er könnte ja jederzeit weg, tuts aber nicht...
Ich sehe es als eine Mischung aus Spiel, Ärger und Zuneigung... Quasi eine Situation, in der Katz' selbst nicht so genau weiss was sie will...
Wenns ihm dann irgendwann zuviel wird, geht er doch... Höre ich auf, hört er auch auf und bleibt friedlich liegen...
Wenn Katzen dir ihr Hinterteil hinstrecken hat das nichts mit beleidigt sein zu tun...
Es ist auch eine Art Vertrauensbeweis, ein Relikt aus ihrer Kittenzeit...
Kitten halten der Mama ihren Hintern hin, damit diese kontrollierenk ann das er auch sauber ist und evtl. nachhilft.
Meine machen das auch öfter... schön ist es zwar nicht aber ich tu wenigstens so, als wüsste ich es zu würdigen :roll:
LG
Sandra