Hallo,
Kirchenmaus hat Recht - wenn's geht, lass die Kleinen noch zwei, drei Wochen länger bei ihrer Mutter, die lernen da noch recht viel.
Was das Futter angeht: Teures Futter ist nicht automatisch gut, aber billiges Futter praktisch immer schlecht - also wär die nächste Frage, wie's mit deinem Budget aussieht, also welche Qualitätsstufe du dir überhaupt leisten kannst/willst?
Wobei sich der Preis auch relativiert, weil Katzen oft von hochwertigem Futter nur halb so viel brauchen wie von Supermarktzeug.
Bei gutem Futter zahlst du für die 400-Gramm-Dose ab etwa 1,20 EUR aufwärts. Ich hatte mir zu Nassfutterzeiten ein Preislimit von 2,40 EUR pro Dose gesetzt (bzw. 60 Cent pro 100 g), damit sind schon ein paar richtig gute Marken in Reichweite. Teurer geht natürlich immer, aber dann kommt man allmählich in die Kategorie "Billiger selbst gemacht". *
Kitten im Wachstum können pro Nase schon mal 600 Gramm am Tag verdrücken, das ist aber keine Dauergröße.
Allgemein solltest du nicht nur eine Marke füttern, sondern zwischen etwa 3-5 Marken mit jeweils mehreren Sorten abwechseln. Dann gibt's auf Dauer meistens weniger Probleme mit Mäkelei und tendenziell eine ausgeglichenere Nährstoffversorgung.
Spezielles Juniorfutter brauchst du nicht, wenn du hochwertig fütterst. (Viele hochwertige Marken haben erst gar keine speziellen Junior-, Senior-, Indoor-, Outdoor- oder Rassesorten im Programm.)
*) (Wär Selbermachen denn eine Option für dich? Da hast du mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, aber es ist mit einigem Einleseaufwand verbunden, und das Futtermachen selber macht natürlich auch etwas Arbeit. Letztere kannst du mit ausreichend Gefrierplatz aber z.B. auf einen Nachmittag im Monat beschränken.)