Sind drei einer zuviel ???

Diskutiere Sind drei einer zuviel ??? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Halllo ihr Lieben, wie einige wissen, lebe ich ja mit Sammy und Lilly jetzt ein gutes Dreivierteljahr zusammen. Anfangs haben sie gekränkelt...
  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #1
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Smee74

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Halllo ihr Lieben,

wie einige wissen, lebe ich ja mit Sammy und Lilly jetzt ein gutes Dreivierteljahr zusammen.
Anfangs haben sie gekränkelt, ihr Revier ausgemacht (es flogen also immer mal wieder die Fetzen) aber mittlerweile ist das Zusammenleben recht geregelt.
Allerdings hab ich ja sowohl das Kater/Katze als auch ein kleines Altersproblem (Sammy ist jetzt 13 Monate und Lilly fast 3 Jahre - und ich hab den Eindruck, dass die beiden nicht so ganz dieselben Bedürfnisse haben. Lilly würde gern kuscheln, Sammy würde gern mehr raufen - momentan arrangieren sie sich - Lilly kuschelt halt ausgiebig mit uns und meistens nach dem Abendessen "erbarmt" sie sich und rauft mit Sammy.
Trotzdem grübele ich, ob es nicht besser wäre, Sammy einen Kumpel an die Seite zu stellen, aber vielleicht bleibt dann Lilly auf der Strecke ?
Oder besser nen Mädel dazu das mit Lilly kuschelt und auch ab und zu mit Sammy rauft ?
Oder doch besser alles so lassen ? Oder brauch ich zwingend "Päärchen" - also wären drei einer zuviel ?
Ich meine...eigentlich wollte ich gar keine Katze - dann eine Katze (wie das halt landläufig so ist, wenn man keine Ahnung hat) jetzt hab ich zwei und überlege ob drei, oder vier *waaaaaaaah* - okay...drei wären stemmbar, aber vier ???? eher nicht....
Ich meine, meine beiden prügeln sich jetzt nicht permanent, aber sie schmusen halt auch nicht und ich hab bammel vor ner Vergesellschaftung und vor allem möglichen noch, trotzdem überleg ich dauernd, was für die Pelzgesichter wohl am Besten wäre....
Mach ich mich nur verrückt, oder geht's den beiden wirklich nicht gut ?
Meinungen bitte !!!! :) ;-)

PS: Edit meint, bevor ich gesteinigt wurde - ich hab die beiden aus dem Tierheim übernommen als "Team" - die sollten auch unbedingt zusammenbleiben, das heisst ich hab die zwei nicht selbst zusammengewürfelt...
 
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  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #2
Hallo, Smee74,
ja, ich glaube, Du machst Dich ein bisschen verrückt. Eine ca. 3-jährige Katze ist zwar noch jung, aber nicht so jung wie eine 13-monatige, die noch viel mehr spielen möchte und natürlich eine ältere Katze dazu animiert. Und wie Du berichtest, spielt die Ältere ja auch mit der Jüngeren. Du kannst nicht verlangen, dass sie das ständig tut. Katzen schmusen auch nicht automatisch miteinander, habe es aber einmal erlebt. Ich habe einmal ein Katzenpärchen in Pflege gehabt und konnte nicht glauben, was die Besitzerin mir erzählt hatte: Dass sie ständig zusammen sind und sich begrüßen, schmusen, lecken. Und die 14 Tage, die ich sie hatte, waren sie immer zusammen in einem Zimmer und waren glücklich, dass sie sich hatten. Das war unendlich süß und wunderschön anzusehen. Ich bin 65 Jahre alt und immer mit Katzen zusammen gewesen. In meiner Kind- und Jugendzeit waren unsere Katzen, alles Katzen, die draußen wohnten, aber genügend warme Plätze auf dem Heuboden im Winter fanden, mehr oder weniger alle Einzelkatzen. Es gab nur einen Fressnapft - und wer von den Katzen als 1. fressen durfte, das bestimmten sie untereinander selbst. Ich will damit sagen, dass die Katze ein Einzeltier ist, aber die Gesellschaft anderer Katzen sehr mag.
Ich hatte in der Wohnung einen schwarzen Kater, der über19 Jahre alt geworden ist und ich habe jetzt (hatte ich geschenkt bekommen) eine BKZ-Katze (blau), die über 20 Jahre alt ist. Leider kann sie nicht mehr hören und leider hat sich jetzt einen Tumor an Bauch/am Gesäuge.
Weiter zu zwei Katzen:
Ich habe 14 Tage zwei Katzen lang betreut. Sie mochten sich zwar und haben auch gemeinsam miteinander kommuniziert, aber dennoch ging jeden ihre eigenen Wege.
Ich würde Dir raten, es bei den zwei Katzen zu belassen.
Gruß Ina123
 
  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #3
Hallo Smee,
ich bin gerade in fast der selben Situation wie Du..
ich habe hier auch einen Kater und eine Mietz (beide 1 Jahr alt) - die beiden verstehen sich prächtig, sie lieben sich abgöttisch, aber ich merke in letzter Zeit immer öfter, dass Lotte mit dem Raufdrang ihres Kumpels überfordert ist.. sie fetzt schon mit ihm durch die Wohnung und rauft auch mit ihm, aber irgendwann wird es ihr zu viel und sie wird richtig sauer. Ich bin froh, dass sie so selbstbewusst ist und sich wehrt, aber dann merke ich eben, dass mein lieber Kater unterfordert ist und eigentlich dringend noch jemanden braucht, der es auch wirklich mit ihm aufnehmen kann.
Leider habe ich hier nur 50 qm + Balkon und glaube, dass das für 3 zu wenig Platz ist.
Wäre dieses Problem nicht, würde hier schon lang noch ein Katermann wohnen.
Was ich sagen will: wenn Du das Gefühl hast, es würde noch jemand passen, dann mach das. Wenn Du das stämmen kannst und genug Platz da ist - warum nicht?
Deine Maus wird bestimmt nicht auf der Strecke bleiben, sie kann doch mitspielen wenn sie mag.. und ansonsten hat sie ihre Ruhe!

Ich hoffe, Du findest eine gute Entscheidung für Euch alle!
Liebe Grüße, Jenny
 
  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #4
Hmm - wie stark größer ist denn Sammys Tobe und Raufbedürfnis? Und hast du den Eindruck, daß Lilly zunehmend genervter reagiert?
Ich würde es davon abhängig machen, was du für einen Eindruck hast, ob das Vrhältnis der beiden gleichbleibend ist, oder ob es sich eventuell in Zukunft durch das ungleichgewicht zum negativen verändert. Wenn Nr. 3, dann sollte das ein sehr sozialer junger Kater sein, der als Bindeglied zwischen den beiden fungiert und mit Sammy tobt und mit Lilly kuschelt.
 
  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #5
Wir haben (nur noch) 2 Katzen, da unser Kater gestorben ist.

Unsere Püppi ist 9 Jahre alt und unser verstorbener Oskar war 11 Jahre alt. Die beiden waren unzertrennlich und ein richtig gut eingespieltes Team.
Unsere Tiffi ist 5 Jahre alt und kam dazu (zugelaufen) und wurde zwar akzeptiert, aber es wurde von seiten der anderen beiden nicht viel mit ihr gemacht, da sie ja sich hatten.

Nun ist Oskar gestorben und Püppi hatte beschlossen, sich nun Tiffi zu nähern, weil sie diese Gesellschaft unbedingt brauchte.
Nach einiger Zeit des Mißtrauens, sind die beiden nun ein Team geworden.

Nun habe ich ein Team, was eigentlich ursprünglich nicht zusammenpasste und doch haben sie sich arrangiert.
Was ich dir damit sagen möchte: Ich würde nun nie versuchen dieses Team durch eine weitere Katze/Kater durcheinanderbringen, da ich nicht voraussagen könnte, wie sich dann die Verteilung und deren eventuellen folgenden Probleme entwickeln.

Ich würde es so lassen, wie es ist.
 
  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #6
Hallo!wenn das jetzt wirklich nur wegen dem Altersunterschied ist dann legt sich das in ein paar Monaten wieder.eine dritte Katze ist dann halt auch wieder eine große Verantwortung mehr für die nächsten 15 Jahre. Und das nur wegen so ner Übergangsphase?

asLeben sie denn bei dier als reine Wohnungskatzen oder sind es Freigänger? Freigänger haben sowieso so viel Abwechslung draußen, da brauchen sie nicht mal unbedingt ne zweite Katze.
Das mit der Zahl drei liest und hört man immer wieder ist bei Katzen so ne Sache. Da wird dann oft einer gemobbt Auserdem sind domestizierte Katzen zwar sozial, aber so sozial eben auch wieder nicht. Wenn zu viele Katzen Zusammenleben, kommt fuerchte ich schneller Stress auf als manch einer wahrhaben will. Wie viele Katzen sich auf welchem Raum zusammen vertragen, hängt sieh von den einzelnen Charakteren ab. Alles in allem fürchte ich leider, das die soziale Ader der Katzen viel zu oft überschätzt wird.
VG
 
  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #7
Hello :)
Also wir haben ein 3er Gespann und das haut super hin!

Eine ältere Hauskatze Kiara (6 Jahre), eine MC Dame Lolita (2 Jahre) und einen MC Kater Lover (2 Jahre).

Zuerst waren Kiara und Lolita zu zweit. Aber die Bedürfnisse waren natürlich völlig unterschiedlich. Ich muss zugeben, ich hätte mich wegen alter etc zu wenig informiert.
Lolita wieder weg zu geben war keine Option für uns. Lover war dann die Lösung für die beiden Zicken ;-).
Dank der Züchterin konnten wir den optimalen Typ schnell finden.
Lover ist ruhig aber dominant und er hatte bei der Zusammenführung wirklich sehr viel Geduld mit den beiden Damen.

Mit Lolita wird gerauft und gespielt, mit Kiara gekuschelt und geherzt. Jetzt sind alle glücklich (vor allem er als Hahn im Korb) :)
 
  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #8
Danke für die schnellen Meldungen :)

Die beiden leben mit zwei Zweibeinern zusammen auf ca. 100qm, können sich also auch aus dem Weg gehen, wenn sie wollen.

Dass Lilly genervter wird, kann ich jetzt nicht feststellen, ich denke, das Verhältnis bleibt recht konstant.
Wenn Sammy nervt, wird er von Lilly "weggefaucht" wenn sie knurrt hat er Respekt (wenn sie faucht, nicht immer, da geht Lilly dann entweder in eins ihrer Verstecke "stiften" oder knurrt ihn eben an).
Das ist aber nicht der Normalfall - gottseidank - vielleicht mach ich mich wirklich zu verrückt...
 
  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #9
Ich kenne das, weil ich auch dachte, das Püppi wieder ein Kuschelpartner haben sollte, aber ich habe gemerkt, das die beiden Mädels ihr Verhalten verändert haben, neue Rituale geschaffen haben und es wirklich mal ganz selten passiert, das die sich anzicken.

Ich hätte so gerne wieder einen Kater gehabt, aber die beiden Mädels verstehen sich nun doch sehr gut und da bring ich es nicht übers Herz, diese Harmonie wieder zu zerstören, da ich Angst habe, das eine von den beiden auf der Strecke bleibt.

Die Mädels haben entschieden: Wir lieben uns zwar nicht, aber wir haben keine richtigen Probleme miteinander und kommen mittlerweile gut miteinander aus. Also: Kein Kater mehr dazu!

Wäre die Situation so, das ein Tier gar nicht klarkommt, dann würde ich auch anders handeln, aber so schlecht hört sich das bei deinen beiden gar nicht an.
Willst du riskieren, das alles durcheinander gerät?
 
  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #10
Denn mögen tun sie sich ja auch...wohl irgendwie *g*.....wenn einer allein zum Tierarzt muss zum Beispiel, dann läuft der/die andere zuhause rum, wie Falschgeld - und wenn dann endlich die Transportbox wieder erscheint, der die Partnerkatze entsteigt, wird erstmal geschnuppert und "genaseküsst" und "geschulterklopft" und dann meist zusammen das Futter geplündert.

Oder wenn Lilly irgendwo sitzt, kommt Sams auch ab und zu vorbei und schleckt ihr quasi im Vorübergehen über's Gesicht - Lilly guckt dann meist ziemlich doof....Sams hat auch schon versucht, sie zu putzen, aber kriegt dann doch recht schnell eine übergebügelt...
Lilly fängt auch gaaanz selten an, ihn zu putzen, aber wenn er dann eine falsche bewegung macht, artet das sofort in geraufe aus....(ob das vielleicht sinn des ganzen ist, ist mir noch nicht ganz klar geworden....)

also so wirklich hassen tun sie sich nicht - lilly kann auch durchaus mal nen halben Tag ungestört auf dem Fensterbrett (also der exponiertesten Position in meiner Wohnung) schlafen, und hat dabei völlig ihre Ruhe - es ist also nicht so, dass Sammy ihr dauernd auf den Zeiger geht.....
 
  • Sind drei einer zuviel ??? Beitrag #11
Das hört sich doch gut an, also ich würde mir da nicht so viele Gedanken machen.
Vielleicht hier und da noch ein wenig mehr Aktion (Reize) für Sammy schaffen, damit auch mal getobt wird, wenn man mal keinen zum toben hat, wegen Schönheitsschlaf.

Wir haben von Futternapf so nen Maulwurf gekauft, der unsere Tiffi rasend macht, wenn sie ihn nur sieht. Er piepst schon bei der kleinsten Bewegung und wenn sie ihn irgendwo sieht, stürzt sie sich drauf wie ne wahnsinnige. Nach 5 Minuten ist wieder gut und es wird sich erst mal ausgeruht.

Solche Reize können deiner Schlafmütze den Schönheitsschlaf bieten und Sammy mal für ein paar Minuten animieren, die "wilde Sau" rauszulassen.
 
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