Aggressionen bei Hauskatzen

Diskutiere Aggressionen bei Hauskatzen im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo liebe Forumfreunde ich habe ein Problem mit meiner 2 Jährigen Kätzin und hoffe von euch einen Rat zu bekommen. Erst einmal erzähle ich ihre...
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Pyla

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Hallo liebe Forumfreunde
ich habe ein Problem mit meiner 2 Jährigen Kätzin und hoffe von euch einen Rat zu bekommen.
Erst einmal erzähle ich ihre Geschichte.
Ich habe sie vor zwei Jahren in einem Nachbarort bei uns bekommen.
Damals war sie das einzige Kätzchen.
Sie war damals erst 5 Wochen alt. Als wir sie das erste mal besuchen wollten hat mir die Besitzerin gesagt das ich sie nicht sehen könne weil die Mutter sie beim Nachbarn untergebracht hat. Ich habe mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht. Mittlerweile habe ich in Katzenmagazinen gelesen wenn eine Katzenmutter angst um ihr junges hat versteckt sie Sie häufig. Vielleicht konnte die Mutter nur sie retten und die anderen wurden getötet? Das sind alles nur spekulationen ich weiss darüber leider nichts genaues. Ich arbeite sehr viel und mein Kätzchen ist häufig alleine. Ich dachte mir je jünger die Katze ist desto besser dann kann sie sich schneller daran gewöhnen. Doch jetzt hörte ich das gerade diese Zeit eine sehr wichtige ist für die Jungen da nun das Sozialverhalten geprägt wird. Ayla ist eine wunderschöne launische Katze. Sie mag es nur selten gestreichelt zu werden.Wenn ich 2 mal die Woche schon nachmittags Nachhause komme begrüsst sie mich nur flüchtig und verkriecht sich wieder ins Schlafzimmer um zu dösen. dadurch hab ich gemerkt das ihr das allein sein eigentlich kaum etwas ausmacht. Doch Ayla ist ein wahnsinnig ängstliches Tier. Sie hat vor allem Angst was ihr Fremd ist. Sie ist zwar eine Hauskatze aber am Wochenende gehen wir häufig auf den Campingplatz dort haben wir Ayla an einer langen Leine . Anfangs hatte sie sehr Angst doch jetzt fühlt sie sich richtig wohl und freut sich schon wenn sie in die Transportbox muss und wir Autofahren. Leider hat sie riesige Angst vor anderen Menschen. Eigentlich schon immer doch je älter sie wird desto aggressiver wird sie. Das macht mir echt sorgen. Anfangs hat sie nur geknurrt oder mal gefaucht. Doch jetzt hat sie schon zwei meiner Freunde ziemlich heftig angegriffen. Ich weiss einfach nicht was ich tun kann damit sie aufhört zu fremdeln. Ich traue mich nicht einmal zum Tierarzt zu gehen das ist jedes mal ein riesiger Kampf. Es geht nur mit vollnarkose und diese verträgt Ayla nicht. Ich liebe meine Katze wie ein Baby aber ich habe Angst das sie gefährlich werden könnte. vorallem verstehe ich nicht warum. Sie lässt sich nur von mir und meinem freund anfassen. Meine Freunde meiden seitdem meine Wohnung oder ich muss Ayla in einen anderen Raum bringen. Ich habe es schon mit Homeopathie versucht doch diese spuckt sie sofort wieder aus. In solchen aggressiven momentan darf nicht einmal mehr ich sie anfassen. In dem Moment ist jeder für sie ein Feind. Kann mir irgendeiner einen Tip geben? Ich möchte wirklich alles versuchen. Vielleicht mache auch ich etwas falsch. Deswegen habe ich euch auch jede Menge über ihr Umfeld geschrieben. Vielen Dank schon einmal im Vorhinein. LG Pyla
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #2
Hallo liebe Forumfreunde
ich habe ein Problem mit meiner 2 Jährigen Kätzin und hoffe von euch einen Rat zu bekommen.
Erst einmal erzähle ich ihre Geschichte.
Ich habe sie vor zwei Jahren in einem Nachbarort bei uns bekommen.
Damals war sie das einzige Kätzchen.
Sie war damals erst 5 Wochen alt. Als wir sie das erste mal besuchen wollten hat mir die Besitzerin gesagt das ich sie nicht sehen könne weil die Mutter sie beim Nachbarn untergebracht hat. Ich habe mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht. Mittlerweile habe ich in Katzenmagazinen gelesen wenn eine Katzenmutter angst um ihr junges hat versteckt sie Sie häufig. Vielleicht konnte die Mutter nur sie retten und die anderen wurden getötet? Das sind alles nur spekulationen ich weiss darüber leider nichts genaues. Ich arbeite sehr viel und mein Kätzchen ist häufig alleine. Ich dachte mir je jünger die Katze ist desto besser dann kann sie sich schneller daran gewöhnen. Doch jetzt hörte ich das gerade diese Zeit eine sehr wichtige ist für die Jungen da nun das Sozialverhalten geprägt wird. Ayla ist eine wunderschöne launische Katze. Sie mag es nur selten gestreichelt zu werden.Wenn ich 2 mal die Woche schon nachmittags Nachhause komme begrüsst sie mich nur flüchtig und verkriecht sich wieder ins Schlafzimmer um zu dösen. dadurch hab ich gemerkt das ihr das allein sein eigentlich kaum etwas ausmacht. Doch Ayla ist ein wahnsinnig ängstliches Tier. Sie hat vor allem Angst was ihr Fremd ist. Sie ist zwar eine Hauskatze aber am Wochenende gehen wir häufig auf den Campingplatz dort haben wir Ayla an einer langen Leine . Anfangs hatte sie sehr Angst doch jetzt fühlt sie sich richtig wohl und freut sich schon wenn sie in die Transportbox muss und wir Autofahren. Leider hat sie riesige Angst vor anderen Menschen. Eigentlich schon immer doch je älter sie wird desto aggressiver wird sie. Das macht mir echt sorgen. Anfangs hat sie nur geknurrt oder mal gefaucht. Doch jetzt hat sie schon zwei meiner Freunde ziemlich heftig angegriffen. Ich weiss einfach nicht was ich tun kann damit sie aufhört zu fremdeln. Ich traue mich nicht einmal zum Tierarzt zu gehen das ist jedes mal ein riesiger Kampf. Es geht nur mit vollnarkose und diese verträgt Ayla nicht. Ich liebe meine Katze wie ein Baby aber ich habe Angst das sie gefährlich werden könnte. vorallem verstehe ich nicht warum. Sie lässt sich nur von mir und meinem freund anfassen. Meine Freunde meiden seitdem meine Wohnung oder ich muss Ayla in einen anderen Raum bringen. Ich habe es schon mit Homeopathie versucht doch diese spuckt sie sofort wieder aus. In solchen aggressiven momentan darf nicht einmal mehr ich sie anfassen. In dem Moment ist jeder für sie ein Feind. Kann mir irgendeiner einen Tip geben? Ich möchte wirklich alles versuchen. Vielleicht mache auch ich etwas falsch. Deswegen habe ich euch auch jede Menge über ihr Umfeld geschrieben. Vielen Dank schon einmal im Vorhinein. LG Pyla


Hallo und herzlich Willkommen!

Ich nehme an, dass deine Ayla bereits kastriert ist? Wann bist Du das letzte mal beim Tierarzt gewesen?

Hab ich es richtig verstanden, dass die Miez mit bereits 5! Wochen zu Dir gekommen ist? Oder hab ich was überlesen? Wenn dem so ist,ist es sehr schade! Babys sollten mind. bis zu 12-14 Wochen bei der Mama bleiben :sad:

Nun gut, ich kann Dir nur Raten dir schleunigst eine 2. Katze zu holen ne ich denke Du wirst erleben, wie Ayla aufblüht.

Wie kommst Du darauf, es stört sie nicht allein zu sein? Weil sie sich verkriecht und weiter döst? Gerade das sollte Dir, meiner Meinung nach zu denken geben.

Sicherlich gibt es Katzen, die Einzelgänger sind... Aber sicher nicht als Kitten! Bei einer 2jährigen Katze ist es sicherlich nicht zu spät über eine 2.! nach zu denken!

Lg
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #3
Hallo und Willkommen im Forum.

Wenn deine Katze viel "döst" hat sie vielleicht resigniert.
Eine Katze ist nicht gerne lange alleine. Überlege dir doch, ihr eine Kumpeline beiseite zu stellen. Sie ist erst 2Jahre alt und sollte nicht auf ewig alleine leben...
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #4
Hallo und herzlich Willkommen erstmal. :)

Oje, da ist ja so ziemlich alles schief gelaufen, was schief laufen konnte.

Leider hören wir hier oft von ähnlichen Fällen, deshalb lass dich bitte nicht davon abschrecken, wenn viele hier deutlich ihre Meinung sagen. Wir wollen alle nur das beste für deine Katze.

5 Wochen sind leider viel zu früh, um von der Mutter weg zu kommen, das weißt du ja jetzt. Die Aggressionen kommen daher, dass deine Katze nie das richtige Sozialverhalten von ihrer Mutter und Geschwistern gelernt hat.

Auch, dass sie eher abweisend war, bedeutete leider nicht, dass sie sich alleine wohl fühlt. Im Gegenteil - Das zeigt, wie einsam sie ist.

Ich denke auch, dass es für eine zweite Katze noch nicht zu spät ist. Aber du wirst viel Geduld brauchen
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #5
Du sagst es ist dir unverständlich warum die Katze immer Aggressiver wird. Ehrlich gesagt ist es für mich unverständlich, warum du die Gründe nicht siehst.
Sie ist nicht oder nur schlecht Sozialisiert, lebt seit sie von ihrer Mutter getrennt wurde in Einzelhaft und wird Regelmäßig auf den Campingplatz geschleift. Wo sie Freigang hat der ihr in der Wohnung verwehrt wird.
Eine zweite Katze halte ich für wichtig. Dann solltet ihr damit aufhören sie durch die Landschaft zu kutschieren, für ein so sensibles und ängstliches Tier ist das Gift. Da sie Freigang kennt kann es euch passieren das ihr ihr auch in der Wohnung Freigang gewähren müsst, allerdings würde ich bei ihr nur zu gesichertem Freigang raten.
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #6
Hallo,

ob die Katze kastriert ist, wäre auch meine Frage gewesen.

Du sagtest beim Tierarzt war sie, was genau wurde denn kontrolliert? Ist es möglich, das ihre Agressivität mit Schmerzen zusammenhängen könnte?

Kannst du mit ihr daheim auch an der Leine rausgehen? Das scheint ihr ja gut zu tun, offenbar fühlt sie sich da wohl. Wie ist es, wenn du dort anderen Menschen begegnest (und wenn ach etwas weiter weg) ist sie dann auch so panisch, oder ist sie es nur, in euren eigenen 4 Wänden?

lg Juli
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #7
Katzen werden durch den Menschen zum Einzeltier gemacht...Kein Kitten ist ein Einzelgänger... Ich kann es auch nicht verstehen warum man sich nicht bevor man daran denkt sich ein Tier anzuschaffen sich über die artgerechte Haltung informiert. Selbst wenn man unverhofft an ein 5 Wochen altes Kitten kommt (durch zulaufen oder finden) hat man immer noch genug Zeit sich zu informieren. Es hat die ganze,für ihn so wichtige Sozialverhaltensphase durch Mutter und Geschwister,nicht gelernt... Man könnte versuchen sie mit einer anderen Katze zu vergesellschaften nur glaube ich nicht dass das Erfolg hat...Es tut mir leid,dennoch wünsche ich Dir das Du eine Lösung findest...


LG Melli
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #8
Erst einmal vielen Dank für eure Rückmeldung.
Ich bin froh wenn ihr mir Tipps gebt auch wenn das für mich kritik bedeutet. Wenn ich etwas ändern kann mache ich das aufjedenfall. Ayla ist kastriert und das letzte mal war sie im Frühjahr beim Tierarzt.
Sie haben sie gegen Tollwut geimpft. Danach hatten sie ihre Zähne kontrolliert ihren Bauch abgetastet und ihre Krallen geschnitten. Sie ist ca 3-4 mal im Jahr bei meinen Eltern weil wir zu den Eltern meines Freundes fahren die in Bordeaux wohnen. Ich möchte ihr so eine lange Fahrt nicht zumuten. Bei meinen Eltern ist sie lieb aber auch die dürfen sie nicht streicheln. Wenn wir dort Besuch bekommen ist sie auch sehr aggressiv. Ich habe auch schon über eine zweite Katze nachgedacht. Jedoch habe ich grosse Bedenken. Die Katze von meiner Oma (4 Jahre alt, weibchen) hat angst vor Ayla. Auch auf dem Campingplatz wo viele wilde Katzen sind hat jede von ihnen grossen Respekt vor Ayla und geht ihr aus dem weg, da sie faucht wie ein Tiger. Es ist seltsam ihre Muskeln sind vollkommen entspannt dabei. auch als die Eltern meines Freundes Zwei Wochen bei uns zu besuch waren. Sie ist meinem Schwiegervater auf den Schos gesessen und als er sie streicheln wollte hat sie gefaucht. Ich kann sie absolut nicht verstehen auch wenn ich das gerne wollte. Ich bin echt froh dieses Katzen Forum gefunden zu haben und mit erfahrenen Katzenhalter zu sprechen. Ich möchte nächstes Jahr umziehen in ein Haus mit Garten da hätte Ayla es schöner aber jetzt muss ich erst einmal diese zeit überbrücken und mich gut informieren wie weit ich ihr den Freigang gewähren könnte was meint ihr? Meine Eltern sind nicht bereit auf eine 2. Katze aufzupassen. Ich hatte mir eigentlich vorgestellt ihr kompletten Freigang zu gewähren + Zweit Katze. So bräuchte ich nur noch einen netten Nachbarn der sie mir füttert wenn ich in Bordeaux bin. Habe mich aber noch nicht genauer informiert Hauskatze + Freigang vorallem weil Ayla auch so ein spezieller Fall ist und eher von der "Norm" abweicht. Ich wollte noch auf das zurückziehen eingehen. Wenn ich nach der arbeit komme legt sich Ayla hin und möchte nicht wirklich etwas mit mir zu tun haben. Es sei denn ich habe etwas zu fressen. Aber wenn mein Freund abends Nachhause kommt ist sie den ganzen Abend bei uns spielt lässt sich manchmal sogar streicheln...
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #9
Es ist erst mal toll, dass du nicht dicht machst. Besser wäre es natürlich gewesen, wenn du dich vor der Anschaffung informiert hättest. So hast du anscheinend echt miese Vermehrer unterstützt und ein Kitten in Einzelhaft gesteckt.

Nun ist das Kind natürlich schon längst in den Brunnen gefallen.

Wichtig ist vor Allem, dass du nicht "irgendeine" zweite Katze anschaffst. Sie sollte bereits erwachsen sein, ebenfalls ein Weibchen und ruhig und ausgeglichen. Sie sollte durch die Aggressionen nicht komplett verschüchtert sein und sich behaupten können. Dafür ist es natürlich wichtig, dieses Mal bei den richtigen Menschen zu kaufen, sprich: Tierschutz oder seriöser Züchter. Die können dir auch genug Auskunft über den Charakter des Neuzugangs geben.
Wenn die neue dann da ist, brauchst du unglaublich viel Geduld. Es wird auf keinen Fall schnell gehen. Wenn der Zeitpunkt da ist, findest du aber hier im Forum auch eine Menge Infomaterial darüber.

Wenn die beiden zu Hause versorgt werden, wenn du weg bist, ist das ideal. Dann müssen keine erneuten Revierkämpfe ausgetragen werden und es ist viel weniger Stress.

Dass sie sich so zurück zieht, legt sich bestimmt, wenn eine Kumpeline da sind. Bei vielen ist die Katze dann noch mal richtig aufgeblüht.
Im Moment hilft nur locken und Geduld mitbringen. Komm ruhig immer wieder mit Leckerchen und Spielzeug an, aber akzeptiere, wenn sie ihre Ruhe haben will. Sie zu irgendwas zu zwingen wäre kontraproduktiv.
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #10
Also ich kann nur das wiederholen was die anderen gesagt haben, das lass ich jetzt mal besser hast du ja schon gehört;-)

Die ganze rumgurkerei zu deinen Eltern und auf den Campingplatz ist alles andere als gut für eine Katze, gerade für deine Ayla wird das Gift sein. Es könnte durchaus sein das sie außer den schon genannten Punkten deshalb so aggresiev wird. Sie kann sich ja nicht äußern und deshalb muss sie irgendeinen Weg suchen dir/euch das mitzuteilen. Es gibt Katzen die kann man überall mit hin schleppen aber erstens ist das nicht die regel und zweitens nicht mit so einem Sensiebelchen wie deiner Süßen.
Es hat meist verschiedene/mehrere Gründe warum eine Katze Verhaltensauffälig wird und du musst versuchen diese Ursachen zu finden und zu bekämpfen. Finde ich ganz toll das du dir jetzt versuchst Hilfe zu holen und die ganzen Infos auch versuchen möchtest umzusetzten.

Erstmal ist es ganz wichtig das du dir jetzt schon jemand suchst der während deiner Abwesenheit deine Ayla füttert und sich um sie kümmert und zwar in ihren 4 Wänden, Katzen sind gewohnheitstiere und wenn schonmal eine Gewohnheit weg fällt (nämlich du) dann braucht sie wenigstens noch ihr gewohntes Umfeld.
Zweites solltest du dringend nach einer gut Sozialisierten Katze gucken die dem Charater deiner Katze ähnlich ist und du ein gutes gefühl hast das das passen könnte. Noch wird es noch nicht zu spät sein aber du wirst dir Zeit beim suchen lassen müssen und viel Geduld mit der Zusammenführung aufbringen müssen.
Drittens bitte geh mal mit ihr zum Tierarzt es kann auch sein das sie Schmerzen hat und deshalb/auch so reagiert.
Viertens lass etweder den Freigang an der Leine ganz oder geh auch Zuhause mit ihr raus, ab und an Freigang das versteht die Arme nicht.

Viele Katzen reagieren Unterschiedlich auf verschiedene Situationen deine Reagiert auf die genannten Punkte mit aggression.
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #11
Hallo Pyla,

also ich glaube, du hast da einen Fall für einen Katzenpsychologen.
Ich halte die Hilfe, die man hier im Forum finden kann, grundsätzlich für richtig gut, aber in deinem Fall bin ich wirklich der Meinung sollte sich ein Profi die Katze live ansehen und die Situation beurteilen.
Auch eine Zusammenführung wäre hier sicher mit professioneller Hilfe sinnvoller, wenn überhaupt. Denn ganz ehrlich: die Katze ist null sozialisiert, so jung wie sie war, als sie in Einzelhaltung kam UND sie hat scheinbar gelernt mit Aggression zu reagieren, sobald irgendwas nicht passt oder sie unsicher ist. Da sollte eine Zusammenführung sehr, sehr sorgfältig von jemandem mit Fachwissen geplant sein, sonst kann das übel nach hinten losgehen.
Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass eine zweite Katze deiner guttun könnte, wenn sie denn bereit ist sich nochmal darauf einzulassen.

Liebe Grüße
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #12
Ihr habt geschrieben das ich mir eine Erwachsene Katze suchen sollte.
Ich habe immer gedacht es sollte ein Kitten sein (12-14 Wochen)
damit Ayla sie als ihr Kind ansieht.
Oder meint ihr sie kann durch die nicht Sozialisierung keine Muttergefühle haben?
Ich denke es ist schwer eine Katze zu finden welche einen ähnlichen Charakter hat wie Ayla aber gleichzeitig sich nicht von Aggressionen einschüchtern lässt. Wird sie mit männchen nicht klarkommen?
Ich werde aufjedenfall zum Tierarzt gehen und euch berichten wie es ihr geht.
Und mal im Internet recherchieren über einen Katzenpsychologen könnt ihr mir jemanden empfehlen?
LG
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #13
Das Problem mit Kitten ist:
Deine Katze ist erwachsen. Sie spielt nicht mehr wie ein Kitten. Sie wäre also sehr schnell genervt von den Bedürfnissen des Babies. Das würde alles nur noch schlimmer machen.
So ähnlich wäre es mit einem Kater. Die sind halt lebhafter als Katzen. Und deine ist ja schon sehr ruhig...
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #14
Ihr habt geschrieben das ich mir eine Erwachsene Katze suchen sollte.
Ich habe immer gedacht es sollte ein Kitten sein (12-14 Wochen)
damit Ayla sie als ihr Kind ansieht.
Oder meint ihr sie kann durch die nicht Sozialisierung keine Muttergefühle haben?
Muttergefühle entwickelt nur eine trächtige Katze, denn sie sind hormongesteuert.
Ein Kitten sollte auch immer ein anderes Kitten als Spielgefährten haben, für Deine Ayla sollte es schon eine etwa gleichalte Katze sein.
Ich würde für sie eine ruhige, gelassene Katze mit gutem Selbstbewusstsein suchen

Und wie schon erwähnt würde ich es mit einer Katze, die Fremde scheut und sich ängstlich zeigt, möglichst vermeiden zu den Eltern oder auf einen Campingplatz zu reisen, denn das bedeutet immer Fremdes für sie und damit Stress.

Angst vor Fremden im eigenen Haus kann man evtl. lindern, aber dafür muss die Katze sich im Zuhause wirklich sicher fühlen, d.h. sich selbstverständlich im ganzen Haus bewegen.
Wenn dann Freunde kommen müssen diese die Katze in Ruhe lassen, Du darfst sie holen und ihr den Besuch kurz zeigen, aber dann wieder gehen lassen, wenn sie möchte.
Streicheln durch Fremde ist nur erlaubt, wenn die Katze zu ihnen kommt und das fordert.
Das gilt aber auch für Euch, nur wenn die Katze zeigt, dass sie dazu gelaunt ist, streichelt man sie, Zwangsstreicheln ist gerade bei ängstlichen Katzen völlig fehl am Platz.

Es erfordert viel Geduld eine ängstliche Katze zum Schmuser zu machen, es klappt auch nicht immer sehr gut, aber Aggressionen kann man mit Geduld abbauen.
Die beste Einstellung einer ängstlichen Katze gegenüber ist, sie so zu nehmen wie sie ist und keine Erwartungen an sie zu stellen.
Wenn Du das verinnerlichst signalisiert Du es auch unbewusst dem Tier, und damit ist eine Basis geschaffen, die Ängstlichkeit zu mindern.

Wie gesagt, ein langwieriger Prozess, ich habe für mein Mäuschen gut 5 Jahre gebraucht, aber dieses WE hat sie sogar mit dem Katzensitter geschmust :lol:
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #15
Ich würde wie @Finny auch zu einer professionellen Unterstützung raten.
Ayla ist für mich schwer gestört, da helfen Tipps aus dem Internet wahrscheinlich nicht aus.
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #16
Ok jetzt habe ich viele Tipps bekommen, weiss aber eigentlich gar nicht welche ich zuerst umsetzen soll.
Jetz bin ich noch im Urlaub aber am Montag werde ich einen Termin beim Tierarzt vereinbaren.
Aber wie sieht es denn mit dem Katzenpsychologen aus? Soll ich erst einen dazu holen wenn ich die zweitkatze zu mir nehme? Und wie sieht es mit einem ausgewachsenen Hund aus, der an Katzen gewöhnt ist kann ich das Ayla zumuten oder sollte es wenn, aufjedefall eine Katze sein? Oder meint ihr ich soll meinen Umzug schon 1 Jahr vorverlegen (Wohnung + Garrten). Dann könnte ich sehen ob diese Veränderung für Ayla ausreicht. Mit der Arbeit wäre das trotzdem möglich und ab nächstes Jahr werde ich Schicht arbeiten dann wird Ayla + eventuel ein 2. Tier weniger allein. Nochmals vielen Dank für eure Ratschläge
LG
 
  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #17
ich würde sie als erstes gesundheitlich abchecken lassen.
Dann sie stehts zuhaus belassen, keine Ausflüge mehr!
Gleichzeitig ihr kein streicheln mehr aufdrücken, sondern nur geben, wenn sie es verlangt (meist stubsen sie mit dem Kopf gegen die Hand). manche Katzen wollen nicht gestreichelt werden, aber auf dem Schoß liegen, dann lasst es zu. Wenn ihr sie nicht bedrängt, dann wird sie merken, das bei euch alles doch ganz nett ist und womöglich öfter auf euch zukommen und irgendwann auch mehr schmusen einfordern ( muss aber nicht, manche wollen es einfach nicht).

Nebenbei könntet ihr euch mit einer Pflegestelle aus dem Tierschutz in Verbindung setzten, die wissen meist am besten den Charakter ihrer Schützlinge einzuschätzen und können euch sicherlich eine passende Katzendame empfehlen.

eine kleine Anmerkung zum Tierarzt: bitte nicht nur abtasten lassen.
Auch Kristalle in den Harnwegen und sowas können Schmerzen verursachen,die Katzen teilw. durch Aggressionen zeigt und dies sieht kein Tierarzt mit abtasten.
Auch die Zähne genau anschauen.
(Ich durfte mal einen aggressiven Kater kennenlernen... ein dreiviertel Jahr später erkannten sie (wegen Mundgeruch) einen bereits total zerfressen, ausgehölten Zahn der unsagbare Schmerzen gemacht haben muss... nicht mal 2 Monate nach der Behandlung war der Kater wie ausgewechselt O.O)

Das wird sicher nicht das ganze Problem lösen, aber Schmerzen können zum Teil mir einhergehen (deswegen vielleicht auch das zurückziehen)

Und wegen Katzensitter:
Aus welchem Bundesland kommst du denn? Ich bin in einem Katzenverein, wo die Mitglieder gegenseitig auf ihre Katzen aufpassen, kostenfrei. Über den Verein ist man besser abgesichert und man lernt sich bei den Vereinstreffen/Stammtischen recht gut kennen. (Hier mal die Internetseite des Vereins: )
 
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  • Aggressionen bei Hauskatzen Beitrag #18
Hallo Pyla,

Leviria Tipps sind schon einmal super wichtig. Tierarzt immer als Erstes und da auch bitte den Rundumcheck.

Einen Katzenpsychologen kann ich dir leider nicht empfehlen. Ich kenne keinen persönlich, bzw. die Arbeitsweise. Ich kann dir aber raten dich einmal mit "batidor" hier aus dem Forum in Verbindung zu setzen. Sie hat gerade ihren Abschluss zur Katzenpsychologin gemacht und vielleicht wohnt sie ja sogar in deiner Nähe, oder kann dir anderweitig helfen.

Auf jeden Fall würde ich einen Katzenpsychologen VOR dem Aussuchen einer zweiten Katze zu Rate ziehen, denn er kann schon dabei helfen das richtige Tier auszuwählen. Denn DAS ist schon der erste sehr wichtige Schritt, damit es nachher auch klappt.

Als Laie ist es gar nicht immer so leicht die Katze richtig einzuschätzen. Und man sucht z.B. nachher einen Partner für ein dominates Tier, dabei ist das Tier Angst-aggressiv und dann hat man genau die falsche Wahl getroffen, verstehst du, was ich meine?

Bei den Hunden muss ich leider passen.

Ansonsten, denke ich, hast du hier super Ratschläge bekommen, die du ja jetzt erst einmal versuchen kannst umzusetzen und dann siehst du ja, wie weit du damit kommst.

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück, das für alle die Situation besser wird und sowohl du als auch deine Katze bald wieder glücklich sein könnt.

Liebe Grüße
 
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