Danke schön, fridolinchen.
Wir gehen seit ca. 4 Jahren gassi, fast täglich 1-2 Stunden. Der Hund stieß erst vor 2,5 Jahren dazu. Allerdings nehme ich die Katzen nie bei Temperaturen über 20 Grad mit. Die Katzen sind Teilzeitfreigänger und kommen nach dem Spaziergang gewöhnlich brav mit rein.
Das Bild mit dem zeitweise angeleinten Beagle und den freilaufenden Katzen verwirrt viele. "Haben Sie denn keine Angst, dass die Katzen weglaufen?" - "Nein, da kommt eher der Hund abhanden."
Nö, weglaufen tun sie nicht. Die Kätzin macht aber unterwegs gerne einmal einen Jagdabstecher ins Gestrüpp. Der Kater geht brav bei Fuß, "meldet" durch Körpersprache potentielle Gefahren, achtet darauf, dass die Mädels nicht abhanden kommen und beschützt sie. Letzteres ist spannend, wenn er sich mit einem großen Hund anlegen möchte. Inzwischen kann ich den Kater aber entweder abrufen (NEIN!!) oder blocken (Fuß vor Kater, NEIN.) Hunde werden von den Haltern, auch von denen, die uns noch nicht kennen, brav an die Leine genommen.
Unser Ritual hat einige Vorteile: Katzen sind nach der Wanderung müde, sie sind in meiner Gegenwart ziemlich sicher und uns kennt fast jeder im Ortsteil. Weiterhin sind die Katzen erstaunlich umweltsicher.
Gruppen kreischender Kinder, Nordic Walker, Radfahrer, Kinderwagen, ... - kein Problem. Katze / Kater versteckt sich bestenfalls im Unterholz oder steigt mal auf einen Baum.