Hallo liebe BKH-Freunde!
Ich bin seit fünf Monaten liebevolle Besitzerin einer 3 Jahre alten kastrierten British-Kurzhaar-Katze. Bisher (schon als Kind, jetzt bin ich fast 50) hatte ich immer EHK, und das auch immer nur eine, die dann Freigänger/innen waren. Daher fand ich die Idee, diese Katze als Einzelkatze aufzunehmen (die Vorbesitzerin musste ins Ausland) ganz gut, zumal wir auch einen Garten haben und sie dann auch rausgehen sollte. Jools wurde bisher allein gehalten, weil sie als Katzenbaby mit einem dominanten Mit-Kater wohl viel Ärger hatte, die beiden wurden damals deshalb getrennt.
Mein Kätzchen ist schon sehr speziell: Sie ist sehr sensibel und total anhänglich (rennt mir immer hinterher, wenn ich zuhause bin), aber meist nicht schmusig. Und sie hat auch den Garten entdeckt, geht aber nur kurz raus, wenn wir da sind und verlässt auch nicht den Garten (was ganz toll ist), ist lieber in unserer Nähe oder in der Wohnung. Die Hunde, die den Garten mit benutzen, ignoriert sie komplett, bei den Besuchskatern ist sie zuerst schreiend geflüchtet, jetzt sieht man sie mit dem Liebnlingskater öfter auf der Mauer liegen und sich belauern.
Weil mein Mann und ich viel arbeiten, ist Jools auch recht viel alleine. Jetzt habe ich ein Angebot bekommen, eine zweite BKH aufzunehmen. Sie ist vier, bisher auch alleine gehalten und sie lebt in einer sehr schwierigen Familie mit einem 9jährigen Sohn, den sie gekratzt haben soll (er hat jetzt Angst vor der Katze, deshalb soll sie weg, aber die Tierärztin von der Katzenhilfe, die mich anrief sagte, die Kinder haben die Katze wohl gequält und da sie sich gewehrt.) Nun meine Frage: Tue ich meiner Katze was Gutes, wenn ich die zweite Katze aufnehme, oder sollte ich davon die Finger lassen? Ich würde wohl auch nur noch eine BKH nehmen, weil die so ruhig sind. Langsame Eingewöhnung hätte ich aufm Zettel. Was meinst ihr?
Ich würde mich sehr über ein paar Meinungen freuen.