Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht

Diskutiere Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen, mein Name ist Oskar, und ich denke darüber nach, einem tierischen Mitbewohner ein neues zu Hause zu geben. In meiner Situation...
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #1
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Oskar2013

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Hallo zusammen,

mein Name ist Oskar, und ich denke darüber nach, einem tierischen Mitbewohner ein neues zu Hause zu geben. In meiner Situation hätte das sowohl für die Katze als auch für mich Vor- und Nachteile, daher hätte ich gerne mal die Meinung von erfahrenen Katzenprofis. Die Situation ist folgende:
Ich bin 30 Jahre alt und lebe allein. Ich besitze ein Einfamilienhaus mit ganz viel Platz (rd. 100m²) und einem relativ großen Grundstück drum rum (etwa 800m²). Das Ganze liegt zwar in der Stadt, aber eher in einem Wohngebiet am Stadtrand. Das Grundstück ist zur Straße hin offen, ich könnte es auch nicht "katzensicher" abriegeln.
Da ich allein lebe, gehe ich relativ viel arbeiten. Zu der normalen 40-Stunden-Woche kommt ein zweiter Job, und so bin ich oft von 7 Uhr morgens bis 11 Uhr abends unterwegs. (zwei bis drei Tage die Woche)

Mir stellen sich folgende Fragen:
- macht eine Katze überhaupt Sinn, wenn sie zwei bis drei Tage in der Woche den ganzen Tag ohne mich auskommen müsste?
- Wie lang kann man eine Katze überhaupt allein lassen (genug Futter naturlich vorausgesetzt), falls ich mal mehrere Tage nicht da bin (also sicher keine Woche, aber für eine oder zwei Nächte?)
- Ist ein reines Wohnungstier besser (gut 100m² Wohnfläche plus Keller) oder sollte sie Freigang haben? (Hier ist ja Platz, aber die wird nicht auf dem Grundstück bleiben wollen. Ich möchte sie aber weder von der Straße kratzen noch Stress mit den Nachbarn haben). Eine Katzenklappe wäre bautechnisch möglich, wenn auch nicht so einfach. Einerseits finde ich, Katzen gehören nach draußen, anderseits möchte ich sie aber auch etwas unter Kontrolle haben, damit ihr nichts passiert
- macht es Sinn, besser zwei Katzen zu halten? Nicht dass der einen allein langweilig wird. Anderseits befürchte ich auch ein wenig, dass sie sich gegenseitig auf dumme Ideen bringen :)
- welche Kosten muss ich Eurer Meinung nach kalkulieren? Die Schätzungen die ich bis jetzt gefunden habe, gehen von 30 bis an die 100 Euro pro Tier und Monat. Bei zwei Katzen fällt das natürlich doppelt ins Gewicht.
- Macht es Sinn, die erste Woche nach dem Einzug des/der neuen Haustier/e erstmal Urlaub zu nehmen, damit man sich sozusagen aneinander gewöhnt? Oder nehmen die das dann gleich als Dauerzustand an und randalieren, wenn ich nach ner Woche wieder arbeiten gehe?
- Muss ich mir, wenn ich eigentlich genug "katzenspezifische Einrichtung" habe, Gedanken um meine Tapeten und Polstermöbel machen? Brauche ich ggf. bei zwei Tieren auch zwei Kratzbäume, damit jeder sein "Revier" hat?
- Was empfiehlt Ihr als "Erstausstattung"? Wenn ich danach bei Fressnapf & co frage, verkaufen die mir ja alles mögliche... Brauche ich für eine Freigängerkatze weniger "Zeug" in der Wohnung?
- Und zu guter letzt, wie erzieht man eine Katze? Wie bringe ich Ihr z.B. bei, dass sie zwar aufs Sofa darf, aber nicht auf den Tisch? Und hält sie sich dran, wenn ich nicht da bin?

Was für mich feststeht, sind aber schonmal zwei Dinge: es wird/werden Tier/e aus dem Tierheim und es wird/werden gerne ältere Tiere. Vielleicht sind die etwas ruhiger, vor allem aber sollten sie schon mal Stubenrein sein.
Wie sind Eure Erfahrungen mit aus dem Tierheim vermittelten Tieren? Ich denke mir, die sollten ihre Tiere gut genug kennen, um eins (oder halt auch zwei) zu finden, das zu mir passt, wenn ich meine o.g. Lebensumstände erkläre. Oder sind die eher so drauf, dass sie jedem alles mögliche "aufquatschen", Hauptsache sie sind die Tiere los? Müssten ja dann damit rechnen, dass sie sie zurückbekommen. Müssen sie die eigentlich zurücknehmen in so einem Fall?

Ich glaube das ist erstmal alles, was ich grade so im Kopf habe. Aber bevor ich micht (und das bzw die Tier/e) unglücklich mache, hätte ich gern erst Eure Expertenmeinung.


vielen Dank

Oskar
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #2
Herzlich willkommen, Oscar

Schön, dass Du hier im Forum Deine "Starthilfe" suchst und mit Sicherheit auch findest. Schau mal im Ratgeber nach, dort werden Dir schon sehr viele Fragen beantwortet.

Problematisch finde ich persönlich, dass Deine Katzen relativ häufig allein wären. Hättest Du evtl Familie oder Nachbarn die sich regelmäßig um deine Tiere kümmern könnten? Sie brauchen ja nicht nur Futter, sondern auch liebevolle Zuwendung und möchten auch bespielt werden.

LG heide
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #3
Da ich allein lebe, gehe ich relativ viel arbeiten. Zu der normalen 40-Stunden-Woche kommt ein zweiter Job, und so bin ich oft von 7 Uhr morgens bis 11 Uhr abends unterwegs. (zwei bis drei Tage die Woche)
Bei der Arbeitszeit nicht unter zwei Katzen, egal wie alt die Katzen sind und egal ob Wohnungskatzen oder Freigänger.
- Wie lang kann man eine Katze überhaupt allein lassen (genug Futter naturlich vorausgesetzt), falls ich mal mehrere Tage nicht da bin (also sicher keine Woche, aber für eine oder zwei Nächte?)
Bei einer Nacht ist es kein Problem, da kann man das mit Futterautomaten lösen. Ab zwei Nächten braucht man einen Catsitter.
Ich besitze ein Einfamilienhaus mit ganz viel Platz (rd. 100m²) und einem relativ großen Grundstück drum rum (etwa 800m²). Das Ganze liegt zwar in der Stadt, aber eher in einem Wohngebiet am Stadtrand. Das Grundstück ist zur Straße hin offen, ich könnte es auch nicht "katzensicher" abriegeln.
Wie weit ist nächste gut befahrene Straße weg?
- Macht es Sinn, die erste Woche nach dem Einzug des/der neuen Haustier/e erstmal Urlaub zu nehmen, damit man sich sozusagen aneinander gewöhnt? Oder nehmen die das dann gleich als Dauerzustand an und randalieren, wenn ich nach ner Woche wieder arbeiten gehe?
Die einen finden es besser erst mal Urlaub zu haben, die anderen sind der Meinung die Katzen sollten so schnell wie möglich denn normalen Alltag kennen lernen. Ich finde es gut erst mal Urlaub zu haben.
- Muss ich mir, wenn ich eigentlich genug "katzenspezifische Einrichtung" habe, Gedanken um meine Tapeten und Polstermöbel machen? Brauche ich ggf. bei zwei Tieren auch zwei Kratzbäume, damit jeder sein "Revier" hat?
Wenn man Haustiere hat, kann immer was kaputt gehen oder schmutzig werden. Ob ein Kratzbaum genügt oder nicht, hängt von den Katzen und dem Kratzbaum ab.
- Was empfiehlt Ihr als "Erstausstattung"? Wenn ich danach bei Fressnapf & co frage, verkaufen die mir ja alles mögliche... Brauche ich für eine Freigängerkatze weniger "Zeug" in der Wohnung?
2 Transportboxen
Kratzbaum
2-3 Katzentoiletten
Katzenstreu
Näpfe für Nassfutter und Wasser
Spielzeug
evtl Kuschelbettchen
Das braucht man alles auch für Freigänger.
Wie sind Eure Erfahrungen mit aus dem Tierheim vermittelten Tieren? Ich denke mir, die sollten ihre Tiere gut genug kennen, um eins (oder halt auch zwei) zu finden, das zu mir passt, wenn ich meine o.g. Lebensumstände erkläre. Oder sind die eher so drauf, dass sie jedem alles mögliche "aufquatschen", Hauptsache sie sind die Tiere los? Müssten ja dann damit rechnen, dass sie sie zurückbekommen. Müssen sie die eigentlich zurücknehmen in so einem Fall?
Im Tierheim verhalten sich Katzen oft anders als in einem Zuhause, dadurch sind sie von den Tierheim Mitarbeitern oft schwer einzuschätzen. Außerdem kennen die Tierheim Mitarbeiter oft nicht die Vergangenheit der Tiere.
- Und zu guter letzt, wie erzieht man eine Katze? Wie bringe ich Ihr z.B. bei, dass sie zwar aufs Sofa darf, aber nicht auf den Tisch? Und hält sie sich dran, wenn ich nicht da bin?
Man kann einer Katze zwar beibringen das sie nicht auf den Tisch geht wenn man da ist, aber ein Verbot gilt nur so lange wie der Besitzer da ist. Das sie nicht aufs Sofa geht kannst du von vorne herein vergessen.
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #4
Hallo und danke für die fixe Antwort. An den Ratgebern bin ich schon dran. Da es aber kein Jungtier und kein Rassetier werden soll, fallen einige Kapitel davon schon mal aus. Trotzdem gleichermaßen interessant wie hilfreich.
Bezüglich der Betreuung ist es so: Normalerweise bin ich ganz klassisch von 7 bis 17 Uhr aus dem Haus, um zu arbeiten. Das sollte/n die/das Haustier schon abkönnen. Ich habe zudem die Möglichkeit, Mittags nach ihnen zu schauen, da das Büro nur zwei km vom Haus entfernt ist. Aber das schaffe ich auch nicht jeden Tag, das liegt nun wieder in der Arbeit begründet. An den Tagen, wo der Nebenjob meine Zeit in Anspruch nimmt, bin ich zwischen dem einen und dem anderen Job immer 20 bis 30 Minuten zu Hause. Das sollte für füttern und ein bisschen bespaßen reichen dürfen.
Bei mehrtägiger Abwesenheit könnte ich zumindest sicherstellen, dass einmal am Tag jemand eine halbe Stunde vorbeikommt, um zu füttern und sich zu kümmern. Und das kommt auch nur alle paar Wochen mal vor.
Aber reicht das so einem Tier aus?
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #5
Eine Alternative zum Tierheim sind Katzen von Pflegestellen. Dort leben die Katzen ganz normal im Familienverbund im Haushalt. Die Pflegeeltern kennen den Charakter und das Verhalten ihrer Schützlinge sehr genau, schließlich leben sie mit ihnen zusammen.

Auch hier im Forum gibt es einige Pflegekatzen zur Vermittlung. Du kannst Dich ja mal im Bereich Vermittlung umsehen.
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #6
Einem Tier genügt das unter gar keinen Umständen. Bei deiner wenigen Zeit müssen es zwingend mindestens zwei Katzen sein. Wenn zwei nicht in Frage kommen, vergiss das Thema Katzen.
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #7
ich denke auch, dass einem tier die zeit nicht reicht und kann es sein, dass du das eigentlich auch denkst, aber gern eine gegenteilige meinung hören möchtest? wirkt auf mich ein bisschen so.

zum tierheim kann ich nur von meinen erfahrungen reden. wir haben zwei ganz tolle katzen bekommen. das tierheim hat uns gut beraten und von unserem eigentlichen wunsch abgeraten, das war auch gut so. unsere beiden kater sind gut sozialisiert, pflegeleicht und sehr kontaktfreudig. ob solch eine super vermittlung nun glück war oder an dem guten wissen der tierpfleger lag, vermutlich ein bisschen von beidem.
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #8
liebe Güte, ich kann ja gar nicht so schnell lesen wie ihr schreibt! Vielen Dank dafür.

Also, so wie ich das sehen werden es wenn dann zwei Tiere. Dann wohl am besten zwei, die sich schon kennen und im besten Fall auch mögen.
Zu den Fragen: die nächste Hauptverkehrsstraße ist etwa 600m weg, und meine Straße hier halt direkt vor der Tür. Aber da fahren nur die Anwohner rum, die halt hier hin müssen. Keine Durchgangsstraße.
Bzgl. der Sache mit dem Sofa, da darf sie natürlich drauf, glaube Du hast dich verlesen :)

Das mit den Pflegestellen klingt gut und wird geprüft. Mal sehen ob es hier sowas gibt.

Brauche ich für mehrere Tiere zwingend mehrere Toiletten? Und warum brauche ich mehr Katzentoiletten als ich Katzen habe? So groß ist mein Haus nun auch wieder nicht.
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #9
Bei deinen Arbeitszeiten kommen, wie Schattenkatze schon richtig gesagt hat auf jeden Fall nur mindastens zwei Katzen in Frage. Sie können miteinander spielen, kuscheln und sich auf kätzisch unterhalten. Eine Einzelkatze würde aus Langeweile eher die Wohnung auf den Kopf stellen und oft sehr schnell verhaltensauffällig werden.

Das es Katzen aus einem Tierheim werden sollen finde ich prima. Hat jemand in deinem Umfeld vllt Erfahrung und kann dir beim Aussuchen behilflich sein?

LG
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #10
ich denke auch, dass einem tier die zeit nicht reicht und kann es sein, dass du das eigentlich auch denkst, aber gern eine gegenteilige meinung hören möchtest? wirkt auf mich ein bisschen so.

nein auf keinen Fall. Mir ist schon klar, dass zwei Katzen auch doppelte Kosten bedeuten, aber davon ab spricht für mich absolut nichts gegen ein Zweittier!
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #11
ich meinte, dass du eigentlich auch eher der überzeugung bist, dass deine anwesende zeit nicht ausreicht für eine katze, aber dich hier lieber vom gegenteil überzeugen lassen würdest. manchmal hat man ja schon so ein gefühl und wenn es nicht zu dem eigentlich wunsch passt (nämlich nur eins) wünscht man sich, dass andere gegenteilige meinungen äußern, damit man es doch umsetzen kann.

verständlich was ich meine?
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #12
Nicht jede Katze teilt gern ihr Klo und mitunter trennen Katzen auch die Geschäfte nach groß und klein ;)

Deswegen anfangs ruhig mehrere Klos. Werden die nicht genutzt können die weg. Wobei- wenn du so viel unterwegs bist ist es nicht verkehrt - Stichwort: Kloreinigung.
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #13
Das mit den Klos hängt von dem Charakter des Katzenpaars ab. Meine teilen sich sehr gern ein Klo, ist überhaupt gar kein Problem. Das Alternativklo wurde ignoriert, egal wo es steht.

Als Faustregel gilt pro Katze ein Klo plus ein weiteres zur Sicherheit. Das kann nötig sein, muss aber nicht. Manche Katzen trennen gern ihr Geschäft, andere Katzen haben gern die Auswahl, manche Katzen tolerieren keinen Durchgangsverkehr auf "ihrem" Klo....das kann alles sein.

Wie gesagt, kann, muss aber nicht. Sowohl unser Katzenpaar, als auch das Katzenpaar meiner Schwiegermutter, haben immer je nur ein Klo gemeinsam benutzt.

Es muss dann allerdings auch sehr groß sein, und häufig gesäubert. Wir machen es mindestens zweimal täglich sauber. Wenn Du das nicht machen kannst oder willst, würde ich zu zwei Klos raten. Die müssen natürlich auch mindestens einmal pro Tag gesäubert werden. Wenn Du ein, zwei Tage nicht zu Haus bist, sollten unbedingt mehrere Klos da sein, in Deinem eigenen Interesse.
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #14
Viele Katzen trennen gerne das große vom kleinen Geschäft, das bedeutet dann wirklich das sie aus der einen Katzentoilette raus gehen und in die nächste rein. Auch mögen es viele Katzen nicht wenn die Tois schon zu voll sind. Deshalb dürfte es bei dir wichtig sein nicht zu wenige Tois zu haben.
Was die Kosten angeht ist das relativ. Beim Futter z.B. kann man bei zwei Katzen 400g Dosen Katzenfutter kaufen, während man bei nur einer eher 200g Dosen kauft. Billiger sind aber die eigentlich die 400g Dosen.
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #15
Doppelte Kosten stimmt nicht unbedingt, da sich die Katzen viele Dinge wie Kratzgelegenheiten, Spielzeug etc teilen können. Das einzige, was auf jeden Fall doppelt sein muss sind transportbox, katzenklo, streu und futter. Beim Bettchen kommt es drauf an wie gut sie sich vertragen, manche kuscheln sich gern zu zweit in ein Bett.
Katzenklos brauchst du deshalb mehrere, weil es erstens Katzen gibt die gern großes und kleines Geschäft trennen, und zweitens haben es viele Katzen nicht gerne, auf das Klo zu gehen auf dem die andere gerade war. Katzen sind sehr reinliche Tiere. Wenn dein Haus nicht viele Platzmöglichkeiten bietet, müssen es nicht unbedingt 3 Klos sein, aber eines pro Katze wäre schon gut. Mein Exfreund hatte mal zwei Katzen und hatte nur ein Klo, das hat gestunken wie sau und die Katzen haben ständig in die Wohnung oder ins Bett gepinkelt, also definitiv nicht empfehlenswert an dieser Ecke zu sparen!
Und übrigens willkommen im Forum :-D
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #16
Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Auch ich bin der Meinung, dass es auf jeden Fall zwei Tiere sein müssen. Eine Katze würde bei Deinen Arbeitszeiten verkümmern. Ich würde Dir auch zu etwas älteren Tieren raten und diese von einer Pflegestelle holen, da die ihre Pflegekatzen sehr gut kennen.
Eine Frage habe ich aber noch: dürften die Katzen bei Dir im Bett schlafen? Ich frage das deshalb, weil Du ja schon ziemlich oft und lange unterwegs bist. Und wenn Du dann, wenn Du nach Hause kommst, die Schlafzimmertür zumachst, haben sie ja so gut wie gar keine Nähe zu Dir. Und...... Du bist doch sicherlich an den Wochenenden auch unterwegs und nicht das ganze Wochenende zu Hause sein oder??
Und dann würde sich für mich die Frage stellen, warum Du dann Katzen halten möchtest, denn Katzen haben nun mal einen ziemlich hohen Kuschelfaktor.;-)
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #17
Labiae, dann hat Dein Ex-Freund das Klo offensichtlich ziemlich schlecht gesäubert und vermutlich nie grundgereinigt. Kein Wunder, dass sich seine Katzen andere Orte gesucht haben.

Unsere Wohnung riecht weder nach "Katze" geschweige denn nach Katzenklo. Und wir haben nur eins, bzw noch ein verwaistes.
Alle zwei Wochen wird hier das Klo mit Spülmittel gewaschen, mit Backpulver (Soda) geschrubbt, und dann mit kochendem Wasser ausgespült. Da riecht nix.
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #18
Ja er hat es tatsächlich nur 1x am Tag sauber gemacht, und ich glaube dass die beiden auch lieber getrennt aufs Klo gegangen wären eig.
War ja nur als Beispiel gedacht weshalb es ratsam ist, 2 Klos anzuschaffen :p
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #19
aaaalso, hier wird man ja echt erschlagen mit Antworten :) Schön dass das Forum so lebendig ist.

Ich fasse mal zusammen:
- Anzahl der Tiere: check
- Anzahl der Katzentoiletten: auch check.

Bleibt die Frage, warum Katze, wenn ich so wenig Zeit habe?
Ich will dabei ja nicht nur an mich denken. Natürlich ist es schön, wenn man abends nach Hause kommt und es ist in irgendeiner Form Leben in der Hütte und jemand freut sich, dass man zu Hause ist.
Die Zeit, die ich dann zu Hause bin, auch wenn es zwischendurch mal eine halbe Stunde ist, gehört bisher eigentlich dem Sofa bzw dem Fernseher. Von dem kommt aber so wenig zurück, so dass ich sie lieber mit einem Tier teilen würde. (bzw. mit zwei Tieren). Um den finaziellen Aspekt muss ich mir zum Glück keine allzu großen Sorgen machen, deshalb ist ein zweites Tier auch kein Problem.
Aber was kann ich den Tieren bieten? Einen Platz in einem großen Haus mit großem Garten, Freigang, und in den Stunden die ich zu Hause bin, natürlich auch Zuwendung und Bespaßung. Nur, von den Stunden, die eine Woche so hat, gehen etwa 50 fürs arbeiten drauf. Und an diesen im Schnitt zwei Tagen in der Woche bin ich eben nur Morgens, Mittags (meistens jedenfalls) und Abends jeweils ne halbe Stunde für die Tiere da und dann erst spät Abends wieder zu Hause. Ist das zu wenig, wenn ich zwei Tiere habe, die zudem auch noch raus können?
Und zum Thema Wochenende und so, natürlich gehe ich abends auch mal weg. Aber ich bin wochenends schon mehr zu Hause als unter der Woche ;-)
 
  • Starthilfe - bevor es überhaupt losgeht Beitrag #20
Also ich würde denken: für die Tiere selbstverständlich, je mehr Zeit du für sie hast, desto besser! Auch wenn sich zwei Tiere, besonders mit Freigang, gut beschäftigen können, ersetzen sie einander nicht den Menschen. Katzen sind zwar - anders als Hunde - dem Menschen nicht untergeordnet, lieben und brauchen ihn aber dennoch sehr. Wenn du allerdings tatsächlich täglich zwischendurch immer wieder nach hause kommst und dich dann tatsächlich mit ihnen beschäftigst, außerdem am Wochenende großteils zu hause bist, müssten sie eigentlich zufriedenzustellen sein. Du musst dich halt nur darauf einstellen, dass die Zeit, die du unter der Woche dann zu hause bist, den Katzen gehört.
Aus menschlich-egoistischer Perspektive betrachtet, gäbe es allerdings für dich nach deiner beschriebenen Situation kaum bessere Tiere als Katzen, denn nichts gibt einem an einem anstrengenden Tag in den Pausen zwischendurch mehr Energie als ein schnurrender Kuscheltiger auf dem Schoß oder das "Kino" zweier spielender Katzen :)
Du musst dir eben nur sicher sein, dass du die Zeit die du hast auch wirklich für die Katzen aufbringen musst, denn sie brauchen viel Aufmerksamkeit ihres Menschen.
 
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