Zweitkatze auf Zeit

Diskutiere Zweitkatze auf Zeit im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hey zusammen, Nun - ich weiß ja wie die meisten hier zur Haltung von Wohnungskatzen stehen und daher möchte ich mich auch gleich als "Tierquäler"...
  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #1
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Nala91

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Hey zusammen,

Nun - ich weiß ja wie die meisten hier zur Haltung von Wohnungskatzen stehen und daher möchte ich mich auch gleich als "Tierquäler" outen: Ich habe mir ein einzelnes Kätzchen geholt - 15 Wochen alt.

Die kleine ist sehr neugierig, kuschelt gern und hat die Wohnung schon erkundet. Soweit ist also alles gut. Hier und da ist sie natürlich etwas gestresst, weil ihre gewohnte Katzenfamilie fehlt.

Ich habe nun mit dem Gedanken gespielt zumindest für die ersten 1-2 Monate - bis Nala sich eingewöhnt hat -die ältere (6 Jahre) Freigängerkatze meiner Mutter auszuleihen. Mag sein, dass das erst mal merkwürdig klingt aber die Gute hat einiges an "Kittenerfahrung" und ist eine enorm ruhige und ausgelassene Katze. Von daher Dachte ich mir, sie könnte in den ersten Wochen / Monaten vielleicht beruhigend wirken?

Ich muss leider noch mal anmerken, dass es nicht mein langfristiges Ziel ist hier 2 Katzen zu halten. Das klappt für mich leider Platztechnisch und finanziell nicht. Meine Freundin und ich haben jedoch enorm viel Zeit uns um die Katze zu kümmern! :)

Meint ihr das könnte eine Lösung sein? Seht ihr ein Problem mit Impfungen - Wie gesagt die erwachsene Katze ist freigängerin.

Vielleicht hat ja jemand Anregungen.

Viele Grüße,
Nala91
 
  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #2
Hi Nala91,

Du möchtest, die Freigänger-Katze deiner Mutter leihweise aus ihrer gewohnten Umgebung, wohlgemerkt Freigänger, reißen und für 1 - 2 Monate als reine Wohnungskatze halten. Das verstehe ich doch richtig?

Meinst Du nicht, dass selbst eine gelassene, erwachsene Katze, dann vielleicht Streß hat oder eine Eingewöhnungszeit braucht bzw. diese Entscheidung kontraproduktiv sein könnte?

Warum hast Du dich speziell für ein Kitten entschieden oder wer vermittelt denn Kitten alleine?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #3
Schade, dass ihr euch nicht vor der Anschaffung eines LEBEwesens darüber informiert habt, was diese für Ansprüche an einen stellt und welche Bedürfnisse es hat...

Bitte, BITTE, lies den folgenden Post ganz in Ruhe zusammen mit deiner Freundin durch - auch und vor allem die verlinken Artikel. Ich weiß, es ist viel, aber eure Katze wird es euch DANKEN!!!

Da es in letzter Zeit verstärkt und in vielen verschiedenen Threads zu Diskussionen um die 'wahre Natur' von Katzen geht, möchte ich hier einmal versuchen, in einem zusammenfassenden Beitrag darzulegen, was belegbare Tatsachen und was falsch Überliefertes ist, um dem Mythos, Katzen seien von Natur aus Einzelgänger, einmal einige Tatsachen entgegen zu setzen. Ich hoffe, dass man diesen Thread dann zum Verlinken nutzen kann, damit man nicht jedes Mal wieder (mehr oder weniger fruchtbar :wink:) neu argumentieren muss und frustriert aufgibt, weil etwas, was schon immer so war, ja auch immer sein wird und bleiben muss... ;-)

Natürlich funktioniert das Ganze nur, wenn man sich die Mühe macht, die angebotenen Informationslinks auch in Ruhe zu lesen und einmal zu überdenken. Daher bitte ich alle, dies zu tun, auch wenn es sicher viel zu lesen ist, aber das Thema ist eben so komplex, dass man es nicht mit ein paar Sätzen abtun kann.

Ich beginne mal mit einem Link zu einer wissenschaftlichen Studie, die belegt, dass Katzen - wenn sie es sich aussuchen können - eben doch soziale Verbände gründen:



Die Originalstudie dazu findet ihr hier:

Außerdem schreibt z.B. Udo Gansloßer in seinem Buch 'Verhaltensbiologie der Hauskatze' (2010) auf Seite 123
Sicherlich ist es nicht so, dass es dort nicht auch vereinzelte Einzelgänger gebe, aber er beschreibt ganz eindeutig, dass die Kätzinnen und Kater sehr wohl Gruppen bilden. Vor allem suchen diese 'Einzelgänger' aber durchaus den Kontakt zu Artgenossen, sie leben nur nicht ständig mit ihnen zusammen und man muss da auch unterscheiden zwischen potenten und kastrierten Tieren, Freigängern und Wohnungskatzen.

Darüber hinaus sollte man sich mal die Berichte derjenigen anschauen, die aus der Landwirtschaft kommen oder eben sehr ländlich mit vielen Freigängern aufgewachsen sind/wohnen, ebenso die derjenigen, die Streuner(kolonien) betreuen - die werden immer und immer wieder bestätigen, dass sich die Katzen FREIWILLIG zu Gruppenverbänden zusammenschließen. Da braucht man keine wissenschaftlichen Studien, obwohl es sie - s.o. - gibt, aber das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand.

Ebenfalls sehr informative Hinweise findet mal hier:







Vor allem diese Zusammenstellung möchte ich allen ans Herz legen:




Und hier ein paar Threads von Usern hier im Board:









Zusammenfassend bleibt also festzuhalten:

Katzen sind von Natur aus KEINE Einzelgänger.


Sie suchen, wenn sie die Möglichkeit haben, immer den Kontakt zu Artgenossen, das muss nicht immer ein inniges Kuscheln sein, auch eine kurze Begrüßung und ein Schnuppern an Nase und Po sind soziale Akte und dienen dem seelischen Wohlbefinden.

Grundsätzlich gilt: Gesunde Kitten gehören NICHT in Einzelhaltung. Es gibt KEINEN nachvollziehbaren Grund, ein Kitten alleine zu halten und es somit im schlimmsten Fall zu einem sozialen Krüppel (und erst zu einer unverträglichen Einzelkatze) zu machen.

Wer tatsächlich - aus welchen Grund auch immer - nur eine Katze halten kann oder will, sollte so einem Tier, das (überwiegend) aufgrund von falschen Haltungsbedingungen durch Menschen zu einem Einzeltier gemacht wurde, und keinem Kitten ein neues Zuhause bieten.

Weiterhin gilt, sich vor der Anschaffung von Lebewesen (in dem Fall Kitten) schlau zu machen, dann kann einen die Tatsache (nicht Meinung oder Ansichtssache...), dass eine Einzelhaft von gesunden Kitten ein egoistisches No-Go ist, nicht mehr überraschen.

 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #4
Ich halte von dieser Idee gar nichts.
Es geht, wie bereits gesagt wurde, um ein Lebewesen.
Ganz nach den Bedürfnissen oder gar nicht.
 
  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #5
Hallo Moony,

Unsere Freigängerin ist eher der Typ: "Ich gehe 3 mal am Tag vor die Haustüre und entscheide nach wenigen Sekunden, dass es vor dem Kamin doch kuschliger war.

Mir ist durchaus klar, dass es für sie sicherlich auch einiges an Aufregung bedeuten würde! Je nachdem wie sie sich einfügt, würde ich sie vielleicht sogar hierbehalten.
Meinst du es ist generell möglich eine Freigängerin zur Wohnungskatze umzugewöhnen?


Hi Nala91,

Du möchtest, die Freigänger-Katze deiner Mutter leihweise aus ihrer gewohnten Umgebung, wohlgemerkt Freigänger, reißen und für 1 - 2 Monate als reine Wohnungskatze halten. Das verstehe ich doch richtig?

Meinst Du nicht, dass selbst eine gelassene, erwachsene Katze, dann vielleicht Streß hat oder eine Eingewöhnungszeit braucht bzw. diese Entscheidung kontraproduktiv sein könnte?

Warum hast Du dich speziell für ein Kitten entschieden oder wer vermittelt denn Kitten alleine?

Diese Diskussion um Einzelgänger erstaunt mich immer wieder. Mir fallen in meinem Freundeskreis sicher 5 Leute mit Einzelgängerhauskatzen ein, die ein glückliches dasein fristen.

Ich will ja gar nicht abstreiten, dass es für eine junge Katze sicher schöner ist mit einem (kätzischen) Spielkameraden aufzuwachsen! Aber manche "Tierfreunde" in den Foren reden daher als sei es für eine Katze bald besser eingeschläfert zu werden als in einem liebevollen Zuhause mit spielwilligem Dosenöffnern aufzuwachsen.

Vielleicht kann man ja mal akzeptieren, dass es manchen Leuten eben nicht möglich ist (aus finanziellen, räumlichen, vermietertechnischen gründen) so viele Katzen zu halten wie sie gerne möchten....
 
  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #6
Ich habe nun mit dem Gedanken gespielt zumindest für die ersten 1-2 Monate - bis Nala sich eingewöhnt hat -die ältere (6 Jahre) Freigängerkatze meiner Mutter auszuleihen. Mag sein, dass das erst mal merkwürdig klingt aber die Gute hat einiges an "Kittenerfahrung" und ist eine enorm ruhige und ausgelassene Katze. Von daher Dachte ich mir, sie könnte in den ersten Wochen / Monaten vielleicht beruhigend wirken?
Warum willst du so Gemein zu den Tieren sein?
Du hast doch der kleinen schon genug angetan. Warum willst du ihr jetzt eine Freundin geben mit dem einzigen Ziel sie ihr wieder weg zu nehmen?
 
  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #7
Hallo Moony,

Unsere Freigängerin ist eher der Typ: "Ich gehe 3 mal am Tag vor die Haustüre und entscheide nach wenigen Sekunden, dass es vor dem Kamin doch kuschliger war.

Mir ist durchaus klar, dass es für sie sicherlich auch einiges an Aufregung bedeuten würde! Je nachdem wie sie sich einfügt, würde ich sie vielleicht sogar hierbehalten.
Meinst du es ist generell möglich eine Freigängerin zur Wohnungskatze umzugewöhnen? [...]
Man mag zwar den ein oder anderen Freigänger an eine Wohnung gewöhnen können, aber die Chance, dass es nicht klappst, ist, denke ich größer. Hinzu kommt, dass eine sechsjährige Katze NICHT geeignet ist, einem 15 Wochen alten Kätzchen passende Gesellschaft zu sein (und umgekehrt). So sehr du dich auch drehst und wendest, wenn es dir um das Wohl deines Kittens geht, wirst du nicht umhin kommen, ihm ein zweites an die Seite zu stellen - warum hast du ja zuvor ausführlich gelesen.

[...] Diese Diskussion um Einzelgänger erstaunt mich immer wieder. [...]
Mich auch, es sollte sich doch inzwischen bei jedem, der sich auch nur ein bisschen über Katzen informiert hat, rumgesprochen haben, dass man Kitten nicht in die Isolation zwingt und dass Menschen keine agäquaten Partner sind.


[...] Mir fallen in meinem Freundeskreis sicher 5 Leute mit Einzelgängerhauskatzen ein, die ein glückliches dasein fristen. [...]
Fristen ist das richtige Wort - mehr ist das oft leider nicht und was 'fröhlich' ist, erfahren solche Besitzer oft erst, wenn sie eine Zweitkatze holen und feststellen, dass sie gar nicht wussten, was eine wirklich fröhliche Katze ist...

[...] Ich will ja gar nicht abstreiten, dass es für eine junge Katze sicher schöner ist mit einem (kätzischen) Spielkameraden aufzuwachsen! Aber manche "Tierfreunde" in den Foren reden daher als sei es für eine Katze bald besser eingeschläfert zu werden als in einem liebevollen Zuhause mit spielwilligem Dosenöffnern aufzuwachsen. [...]
Ich kann kaum glaube, dass du nach der Lektüre meines verlinkten Beitrags tatsächlich noch so etwas schreibst :cry:.

[...] Vielleicht kann man ja mal akzeptieren, dass es manchen Leuten eben nicht möglich ist (aus finanziellen, räumlichen, vermietertechnischen gründen) so viele Katzen zu halten wie sie gerne möchten....
Dann hält man sich entweder Tiere, denen man besser gerecht werden kann oder gar keine oder informiert sich vorher mal ausführlich und erfährt dann, dass, wenn man unbedingt nur eine Katze halten möchte, sich ein bereits zum Einzeltier gemachtes Exemplar eignet und man dazu nicht ein weiteres Kitten sozial verkümmern lassen muss.
 
  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #8
Hallo Moony,

Unsere Freigängerin ist eher der Typ: "Ich gehe 3 mal am Tag vor die Haustüre und entscheide nach wenigen Sekunden, dass es vor dem Kamin doch kuschliger war.

Mir ist durchaus klar, dass es für sie sicherlich auch einiges an Aufregung bedeuten würde! Je nachdem wie sie sich einfügt, würde ich sie vielleicht sogar hierbehalten.
Meinst du es ist generell möglich eine Freigängerin zur Wohnungskatze umzugewöhnen?




Diese Diskussion um Einzelgänger erstaunt mich immer wieder. Mir fallen in meinem Freundeskreis sicher 5 Leute mit Einzelgängerhauskatzen ein, die ein glückliches dasein fristen.

Ich will ja gar nicht abstreiten, dass es für eine junge Katze sicher schöner ist mit einem (kätzischen) Spielkameraden aufzuwachsen! Aber manche "Tierfreunde" in den Foren reden daher als sei es für eine Katze bald besser eingeschläfert zu werden als in einem liebevollen Zuhause mit spielwilligem Dosenöffnern aufzuwachsen.

Vielleicht kann man ja mal akzeptieren, dass es manchen Leuten eben nicht möglich ist (aus finanziellen, räumlichen, vermietertechnischen gründen) so viele Katzen zu halten wie sie gerne möchten....


Hallo,

also Dein letzter Satz gibt mir sehr zu denken, sorry. Wenn man aus räumlichen, finanziellen, vermietertechnischen Gründen ein Tier nicht artgerecht, also zusammen mit einem Artgenossen auf Dauer halten kann, sollte man lieber gar keine Katze halten. Man muss doch im Auge behalten, was für das Tier am besten ist und nicht was man als Mensch gerne möchte. Wenn ich ein Pferd halten möchte, aber nur ein 600 qm Stück Rasen habe, stelle ich mir doch da auch nicht nur ein Pferd darauf und kein zweites, weil ich nicht genug Platz habe, sondern ich VERZICHTE auf die Haltung des Pferdes (Entschuldigung blödes Beispiel) , hier eben auf die Haltung einer Katze. Wenn man die finanziellen Mittel nicht hat, sollte man am besten keine Katze halten. Diese kann schnell mal erkranken und dann geht die Tierarztrechnung -wenn man Glück hat- nur in die Hunderte.

Und aus einer Freigängerkatze eine Wohnungskatze machen:shock:, dazu fällt mir jetzt gar nichts mehr ein. Ich kann mich nur Saurier anschliessen, bitte lies die Threads, die sie Dir gepostet hat. Wenn man schon Wohnungskatze (n) hält, dann wenigstens einigermassen artgerecht und ein Mensch kann keinen Artgenossen ersetzen.

 
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  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #9
Was ich nicht verstehe- du fragst, möchtest Meinungen/ Anregungen hören, aber dann wenn es was gibt was nicht in die Planung passt wird es albern mit Aussagen wie einschläfern...

Wenn ich finanziell und vermietertechnisch nicht in der Lage bin zwei Katzen zu halten, dann sollte es ein älteres Tier sein welches bereits zum Einzelgänger gemacht wurde.
 
  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #10
Hallo Nala91,

mich hätten deine Beweggründe interessiert, warum Du ein Kitten genau in diese Situation bringst, wo nachweislich bekannt ist, was das den Tieren antut (da kann ich mich den anderen Aussagen nur anschließen).

Wobei wir wieder bei meiner Ausgangsfrage sind, woher kommt das Tier, wer vermittelt in der heutigen Zeit überhaupt Kitten noch alleine??

Warum wird keinem älteren Tier aus dem Tierheim die Chance gegeben? Ich rauf mir wirklich noch die Haare!!

Wenn ich weder finanziell noch vermietertechnisch in der Lage bin ein Tier bzw. in so einem Fall zwei zu halten oder zu versorgen, dann sollte man aus Liebe zum Tier drauf verzichten und nicht aus eigenem Egoismus ein Kitten in ein Leben mit Einzelhaft bringen.

Das Internet und auch gerade hier das Forum hält so viele Informationen zur Katzenhaltung bereit und wenn man das gelesen hat wie kann man sich dann noch für ein Kitten alleine entscheiden? Das sind Lebewesen und nichts zu unserer Belustigung und ich habe dafür zu sorgen sie so artgerecht wie möglich zu halten mit ihren Bedürfnissen und nicht den unseren!!

Und ich glaube ich habe mich in meiner ersten Antwort nicht klar genug ausgedrückt. Nein, ich halte gar nichts davon zeitweilig eine "erwachsene Freigängerin" in eine fremde Umgebung zu einem Kitten dazu zu tun.
 
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  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #11
Ich stell mir den Ablauf so vor : 2. Katze kommt hat tierischen Stress und vermisst den Freigang...nach 1-2 Wochen ( wenn überhaupt) hat sie sich endlich damit " abgefunden" ...nun lebt sie sich langsam ein...gewöhnt sich an die ganze Situation und Du willst sie wieder weg geben?!? :shock:

Ich finde es verantwortungslos zum ersten, die Katze ohne Grund aus ihrer gewohnten Umgebung raus zu zerren.... Zum zweiten sich ein Tier anzuschaffen, welches man sich nicht " leisten" kann... Was ist wenn sie mal krank wird?!?

Ach und wie schaffst Du es denn die "probemonate" finanziell?!?

Und die Aussage " würde ich sie sogar hier behalten " Entschuldigung aber eine Katze ist ein Lebewese. Und kein Gegenstand dem man nach belieben hin und her geben kann!
Aber in den Satz widersprichst Du dich auch...willst keine 2. Würdest sie aber eventuell bei dir behalten? Und wenn du keine Lust mehr auf sie hast wahrscheinlich auch wieder abgeben!
 
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  • Zweitkatze auf Zeit Beitrag #12
Ich hoffe, Du überdenkst dein ...seltsames ... Vorhaben nochmal, zugunsten beider Katzen.

Ich habe nun mit dem Gedanken gespielt zumindest für die ersten 1-2 Monate - bis Nala sich eingewöhnt hat -die ältere (6 Jahre) Freigängerkatze meiner Mutter auszuleihen. Mag sein, dass das erst mal merkwürdig klingt aber die Gute hat einiges an "Kittenerfahrung" und ist eine enorm ruhige und ausgelassene Katze. Von daher Dachte ich mir, sie könnte in den ersten Wochen / Monaten vielleicht beruhigend wirken?

Angenommen, es würde sich tatsächlich so entwickeln, wie Du es gerne hättest, was passiert nach den 1 - 2 Monaten. Dann ist deine Kleine wieder alleine.

Die "Kittenerfahrung" der älteren Katze bezieht sich wohl auf eigenen Nachwuchs. Das ist ganz was anderes, als wenn sie für ein vollkommen fremdes Kitten die Nanny spielen soll. Für die eigene Brut tut man so einiges, was man für andere nicht tun würde. Das sind Instinkte.

Btw., falls die Katze deiner Mutter immer noch potent ist, könnte auch das zum Nachteil sein.

Eine langjährige Freigängerin, die raus KANN, wenn sie WILL, soll also für ca. 8 Wochen ihr Revier verlassen. Was ist, wenn sie zurückkommt? Hast Du dir Gedanken gemacht, wie sie sich wieder in die dortige Katzenpopulation einfügen kann?
Was ist, wenn sie aus lauter Unzufriedenheit anfängt wild zu pinkeln, die Wände hochgeht, die Kleine attakiert? Denn das Kitten wird sie für ihre veränderte Situation verantwortlich machen.

Ich muss leider noch mal anmerken, dass es nicht mein langfristiges Ziel ist hier 2 Katzen zu halten. Das klappt für mich leider Platztechnisch und finanziell nicht. Meine Freundin und ich haben jedoch enorm viel Zeit uns um die Katze zu kümmern! :)

Euer langfristiges Ziel wäre besser gewesen, einer älteren, bereits zum Einzelgänger gemachten Katze ein zuhause zu geben, als ein weiteres Kitten dazu zu machen.


Was die Zweitkatze angeht ist sowohl mit dem Vermieter, als auch finanziell (Studenten) schwierig. Ich befürchte die Bude ist später mal für 2 ausgewachsene Katzen zu klein.

Was denn nun, in deinem anderen Thread schreibst Du dazu folgendes:

Je nachdem wie sie sich einfügt, würde ich sie vielleicht sogar hierbehalten.




Diese Diskussion um Einzelgänger erstaunt mich immer wieder. Mir fallen in meinem Freundeskreis sicher 5 Leute mit Einzelgängerhauskatzen ein, die ein glückliches dasein fristen.
Kommt darauf an, was Mensch unter glücklichem Dasein versteht. Immer gefüttert werden, einen bequemen Schlafplatz, mal eine Maus oder ein Bällchen werfen halten manche Menschen schon für Katzenglück, für mich ist es Grundvoraussetzung. Dazu kommt noch die Interaktion zwischen zwei Katze und die kann kein Mensch ersetzen.


Ich will ja gar nicht abstreiten, dass es für eine junge Katze sicher schöner ist mit einem (kätzischen) Spielkameraden aufzuwachsen! Aber manche "Tierfreunde" in den Foren reden daher als sei es für eine Katze bald besser eingeschläfert zu werden als in einem liebevollen Zuhause mit spielwilligem Dosenöffnern aufzuwachsen.
Der letzte Satz ist einfach nur provokant.



Hallo zusammen!

Gestern haben wir unser 15 Wochen altes Kitten von der (Hobby-)züchterin abgeholt.

Hobby, ja doch ... und ich bin die Nachtigall, die es trapsen hört. :mrgreen:
 
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Zweitkatze auf Zeit

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