Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten?

Diskutiere Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; Hallo zusammen, Es kommen ja immer wieder die Fragen auf, auf welche Krankheiten in einer seriösen Zucht getestet sein sollte. Mir fallen da...
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #1
Stulle

Stulle

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Hallo zusammen,

Es kommen ja immer wieder die Fragen auf, auf welche Krankheiten in einer seriösen Zucht getestet sein sollte.

Mir fallen da spontan hcm und pkd ein, wie wohl nahezu jedem Ottonormalkatzenhalter, also Liebhaber hier im Forum.

Was ist aber mit pra, sma, HD und dergleichen?

Kann man vllt eine Liste machen à la "Krankheit - diagnostiziert via (Schall, Blut, Abstrich) - gefährdete Rassen" oder sowas?

Ich glaube nicht, dass eine kleine Don Spinx exakt die gleichen vorsorglichen Untersuchungen braucht, wie eine XXL Maine Coon.

Wahrscheinlich wäre es eine gute Hilfe für Liebhaber, wenn sie wissen, was ein guter Züchter alles untersuchen lassen sollte. Das non plus Ultra quasi bei der Suche nach dem richtigen Züchter.

Versteht man mich? Können und möchten da die Züchter unter und mal was zu sagen?

Danke und LG,
Tine
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #2
Das würde auch mich wirklich brennend interessieren, da ich leider in meinem Umfeld Leute habe, die ich auch durch bestes Zureden und alle Überzeugungsversuche nicht davon abgebracht kriege, einen "Rassemix" vom Vermehrer holen zu wollen ("Im Internet sind die ja viiiiiiiiel billiger!!!") :-x.

Wenn ich diesen Leuten mal eine Liste von Erbkrankheiten vorlegen kann ("So - PLATSCH die Liste - da seht Ihr, was auf Euch zukommt!"), dann ändern sie vielleicht doch mal ihre Meinung ...

PS: meine "Vermehrer-Interessenten" wollen einen Siam-Mix ... insofern würden mich besonders die Erbkrankheiten der Orientalen interessieren.

Und ja, selbstverständlich solls EIN Siammix sein :-x:-x:-x - aber da bleib ich auch dran... Jetzt erst mal die Erbkrankheiten ;-)
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #3
Sicher keine vollständige Liste aber auf Seiten der Labore, die Bluttests bei Tieren durchführen,
findet man einige Erbkrankheiten, auf die die gefährdeten Rassen schon getestet sein sollten. Z. B.

Ansonsten, wenn man sich für eine Rasse konkret interessiert, findet man an vielen Stellen, Rassekatzenübersichten, Wikipedia, Züchterseiten... Hinweise auf Erbkrankheiten.
Aber eine Zusammenfassung wäre trotzdem toll. Züchter vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #4
Sicher keine vollständige Liste aber auf Seiten der Labore, die Bluttests bei Tieren durchführen,
findet man einige Erbkrankheiten, auf die die gefährdeten Rassen schon getestet sein sollten. Z. B.

Ansonsten, wenn man sich für eine Rasse konkret interessiert, findet man an vielen Stellen, Rassekatzenübersichten, Wikipedia, Züchterseiten... Hinweise auf Erbkrankheiten.
Aber eine Zusammenfassung wäre trotzdem toll. Züchter vor.

Ja diese Seite habe ich auch gefunden und noch viele weitere. Dennoch denke ich, dass - wenn wir schon Aufklärung betreiben - es richtig und komplett gemacht werden sollte.

Denn was bringt es mir, wenn ich als Interessent weiß: Perser neigen zu pkd, Züchter macht Gentest, aber keine weitere Vorsorge wie zB hcm Schall.

Oder was bringt es, wenn ein Britenzüchter nen Gentest auf hcm macht und der negativ ist? Das sagt ja gar nix aus bei den Briten (soweit ich weiß).
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #5
Also meine Balinesen Züchterin testet auf PRA.
Hilft das was ?
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #6
Das ist immerhin schon mal ein Test ;-)
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #7
Auf der DLH-Infoseite ist eine . Auch wenn HCM bei einigen Rassen sehr selten ist, sollte eigentlich bei jeder Zuchtkatze vor Zuchteinsatz ein Herzultraschall gemacht werden, weil es auch einige andere Herzerkrankungen gibt und für eine herzkranken Katze die Belastung durch einen Wurf tödlich sein kann.
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #8
Es kommen ja immer wieder die Fragen auf, auf welche Krankheiten in einer seriösen Zucht getestet sein sollte.

Mir fallen da spontan hcm und pkd ein, wie wohl nahezu jedem Ottonormalkatzenhalter, also Liebhaber hier im Forum.

Was ist aber mit pra, sma, HD und dergleichen?

Kann man vllt eine Liste machen à la "Krankheit - diagnostiziert via (Schall, Blut, Abstrich) - gefährdete Rassen" oder sowas?

Ich glaube nicht, dass eine kleine Don Spinx exakt die gleichen vorsorglichen Untersuchungen braucht, wie eine XXL Maine Coon.

Danke und LG,
Tine

Warum nicht, tine ? Mittlerweile bin dafür das alle Züchter auf alles testen egal was für eine Rasse. Allein in diesem forum ist eine britin, ein hauskatzl mit hd .es ist nicht rasseabhänging.
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #9
Auch wenn HCM bei einigen Rassen sehr selten ist,

Ich persönlich glaube ja nicht, dass HCM in einigen Rassen seltener und in anderen häufiger vorkommt. Zum einen gibt es von bestimmten Rassen einfach mehr Tiere und somit ist die Wahrscheinlichkeit häufiger, dass HCM auch solches erkannt wird (viele Tierbesitzer forschen doch nicht nach, wenn die Katze plötzlich tot umfällt).

Und dann gibt es eben Rassen, in denen mehr getestet wird. Das ist ja meiner Meinung nach der Grund, warum MC und Briten in diesen Listen immer ganz oben rangieren. Die bei den Coons ist es schon seit Jahren ein sehr verbreiteter Standard, bei den Holländern werden so ziemlich alle Briten getestet und in Deutschland werden es auch immer mehr.

Und wenn in einer Rasse viel getestet wird, wird auch viel gefunden. Wenn mir ein Züchter einer anderen Rasse sagt: "bei uns gibt es das nicht" - frage ich immer, wie man dass wissen will, wenn kaum ein Züchter testet.
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #10
Sollte immer zwangsläufig getestet werden? Auch wenn die Stammbäume über 8 Generationen zurückreichen und alle Ahnen getestet und gesund sind? Sollte dann ein Liebhabertier auch über die üblichen Untersuchungen hinaus getestet werden?
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #11
Ich glaube kaum, dass jemand Stammbäume hat, die auch nur über vier Generationen auf "alles" getestet worden sind. Dafür ist das Testen im Grunde noch nicht lange genug Standard.

Ich denke schon, dass es in jeder Rasse bestimmte Sachen gibt, die einfach Pflicht sind. Also: bei Persern PKD (wobei wenn jetzt beide Eltern genentisch n/n getestet werden, ist es natürlich vom Prinzip her nicht mehr nötig, die Nachfahren zu testen - allerdings wird es bei sowas irgendwann unübersichtlich).

Bei allen anderen Rassen als Persern sollte PKD im Schall getestet sein - hier reicht aber einmalig im Alter von einem Jahr.

HCM gilt einfach für alle Rassen - und zwar der Schall - der Gentest ist für die Tonne. Noch schlimmer ist es wenn Züchter anderer Rassen, z.B. Briten einen HCM-Gentest machen lassen (und auf die HP schreiben). Ich weiß sofort, dass ich dann jemanden mit Null-Ahnung vor mir habe und das wäre ein absolutes No-Go. Und HCM eben nicht nur einmalig als Alibi-Schall mit einem Jahr - sonderen regelmäßig auch bei den Vorfahren!

PRA ist eine Krankheit, die wohl nur bei den Abys vorkommt - allerdings muss man dann in Rassen aufpassen, wo die mal eingekreuzt wurden. Aber auch hier reicht wohl ein Gentest.

Für NFO gibt es bestimmte Krankheiten (GSD IV ... war da nicht noch was??? ), die nur da vorkommen.

HD ist so ein Sache ... erst hieß es, es betrifft vor allem große Rassen bzw. da dann auch noch die besonders großen Linien. Allerdings hat es vereinzelte andere Fälle gegeben.
Mir persönlich erschließt sich hierbei (für mich) auch nicht so ganz der Sinn - denn was nützt es, wenn ich meine Tiere röntgen lasse, sie haben Top-Hüften ... und können trotzdem Kitten mit HD zeugen. Also da ist für mich persönlich der Punkt, wo ich sage, man kann sich auch tot-testen. Wenn ein Kittenkäufer danach fragen würden (was noch nie vorgekommen ist), würde ich das genau so erklären und könnte im Grunde nur darauf verweisen, dass es meines Wissen noch keinen Fall bei meinen Nachkommen gegeben hat.

Zu der Frage, ob es Sinn macht, dass der Liebhaber testet ... ich würde jetzt eher sagen "Nein" - die relevanten Dingen müssen bei den Zuchttieren getestet werden. Ich wüsste jetzt eben nichts, was ein Liebhaber testen könnte, was mich irgendwie weiterbringen würde.

Grüße,
Nic
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #12
Ich glaube kaum, dass jemand Stammbäume hat, die auch nur über vier Generationen auf "alles" getestet worden sind. Dafür ist das Testen im Grunde noch nicht lange genug Standard.

Ich denke schon, dass es in jeder Rasse bestimmte Sachen gibt, die einfach Pflicht sind. Also: bei Persern PKD (wobei wenn jetzt beide Eltern genentisch n/n getestet werden, ist es natürlich vom Prinzip her nicht mehr nötig, die Nachfahren zu testen - allerdings wird es bei sowas irgendwann unübersichtlich).

Bei allen anderen Rassen als Persern sollte PKD im Schall getestet sein - hier reicht aber einmalig im Alter von einem Jahr.

HCM gilt einfach für alle Rassen - und zwar der Schall - der Gentest ist für die Tonne. Noch schlimmer ist es wenn Züchter anderer Rassen, z.B. Briten einen HCM-Gentest machen lassen (und auf die HP schreiben). Ich weiß sofort, dass ich dann jemanden mit Null-Ahnung vor mir habe und das wäre ein absolutes No-Go. Und HCM eben nicht nur einmalig als Alibi-Schall mit einem Jahr - sonderen regelmäßig auch bei den Vorfahren!

PRA ist eine Krankheit, die wohl nur bei den Abys vorkommt - allerdings muss man dann in Rassen aufpassen, wo die mal eingekreuzt wurden. Aber auch hier reicht wohl ein Gentest.

Für NFO gibt es bestimmte Krankheiten (GSD IV ... war da nicht noch was??? ), die nur da vorkommen.

HD ist so ein Sache ... erst hieß es, es betrifft vor allem große Rassen bzw. da dann auch noch die besonders großen Linien. Allerdings hat es vereinzelte andere Fälle gegeben.
Mir persönlich erschließt sich hierbei (für mich) auch nicht so ganz der Sinn - denn was nützt es, wenn ich meine Tiere röntgen lasse, sie haben Top-Hüften ... und können trotzdem Kitten mit HD zeugen. Also da ist für mich persönlich der Punkt, wo ich sage, man kann sich auch tot-testen. Wenn ein Kittenkäufer danach fragen würden (was noch nie vorgekommen ist), würde ich das genau so erklären und könnte im Grunde nur darauf verweisen, dass es meines Wissen noch keinen Fall bei meinen Nachkommen gegeben hat.

Zu der Frage, ob es Sinn macht, dass der Liebhaber testet ... ich würde jetzt eher sagen "Nein" - die relevanten Dingen müssen bei den Zuchttieren getestet werden. Ich wüsste jetzt eben nichts, was ein Liebhaber testen könnte, was mich irgendwie weiterbringen würde.

Grüße,
Nic

Und eben das meine ich. Ein normaler Liebhaber weiß nicht, dass das hcm Gentest bei coons nichts aussagt. Ein züchter Weiß das, wenn er sich mit den Gentests beschäftigt hat.

Deswegen ja eben eine liste, die es den Interessenten leichter macht, ihr Liebhabertier beim richtigen Züchter auszusuchen.
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #13
HD ist so ein Sache ... erst hieß es, es betrifft vor allem große Rassen bzw. da dann auch noch die besonders großen Linien. Allerdings hat es vereinzelte andere Fälle gegeben.
Mir persönlich erschließt sich hierbei (für mich) auch nicht so ganz der Sinn - denn was nützt es, wenn ich meine Tiere röntgen lasse, sie haben Top-Hüften ... und können trotzdem Kitten mit HD zeugen. Also da ist für mich persönlich der Punkt, wo ich sage, man kann sich auch tot-testen. Wenn ein Kittenkäufer danach fragen würden (was noch nie vorgekommen ist), würde ich das genau so erklären und könnte im Grunde nur darauf verweisen, dass es meines Wissen noch keinen Fall bei meinen Nachkommen gegeben hat.

Bei Rassen, die immer wieder mal von HD betroffen sind, sollten meiner Meinung nach alle Zuchttiere geröntgt und die Röntgenbilder vom Spezialisten ausgewertet werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Nachkommen HD-frei sind, ist bei Katzen, die selbst HD-frei sind, einfach größer. Bei Hunden ist es völlig normal, dass nicht nur die Zuchthunde geröntgt werden, sondern bei einigen Rassen auch die Liebhabertiere. Dadurch kann dort mit Zuchtwerten gearbeitet werden, wodurch HD sehr selten geworden ist. Dass auch HD-freie Hunde Nachkommen mit schwerer HD haben können, ist noch lange kein Grund, nicht zu testen, sondern die Ergebnisse in die Zuchtwertschätzung einfließen zu lassen und dadurch Verpaarungen besser planen zu können.
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #14
Bei Rassen, die immer wieder mal von HD betroffen sind, sollten meiner Meinung nach alle Zuchttiere geröntgt und die Röntgenbilder vom Spezialisten ausgewertet werden.

Welche Rassen wären das deiner Ansicht nach?

Bei Hunden ist es völlig normal, dass nicht nur die Zuchthunde geröntgt werden, sondern bei einigen Rassen auch die Liebhabertiere.

Weil man ja nur über die Ergebnisse der verkauften Welpen (=Liebhabertiere) hier zu den Zuchtwerten kommt. Aber das macht eben in meinen Augen dann nur Sinn, wenn solche Untersuchungen im großen Stil - also von vielen oder besser noch allen Züchtern einer Rasse gemacht werden.

Denn das Problem ist doch dann, dass ich weder einen Deckkater finde, der die gleichen Untersuchungen hat, noch irgendwo eine Katze kaufen kann.
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #15
ist ganz interessant, aber leider wurden dort nur die häufigsten Rassen untersucht. Danach sind Briten sehr selten von HD betroffen.

Bei Maine Coons scheint HD sehr verbreitet zu sein, was auch von den so bestätigt wird, obwohl dort sicher viele Röntgenbilder erst gar nicht hingeschickt werden, wenn offensichtlich ist, dass die Katze nicht frei ist.

Bei Hauskatzen und vielen anderen Rassen ist HD eher selten (um 7-12%), wobei leichte HD normalerweise keine Beschwerden verursacht.

Denn das Problem ist doch dann, dass ich weder einen Deckkater finde, der die gleichen Untersuchungen hat, noch irgendwo eine Katze kaufen kann.

das ist allgemein ein Problem in der Rassekatzenzucht. Es gibt noch nicht mal einen Verein, bei dem der genetische Fingerabdruck für Zuchtkatzen Pflicht ist, um endlich Pedigrees zu haben, die auch stimmen.
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #16
Danke für den Link zur Dis (den von Pawpeds kannte ich schon).
Grüße,
Nic
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #17
Und eben das meine ich. Ein normaler Liebhaber weiß nicht, dass das hcm Gentest bei coons nichts aussagt. Ein züchter Weiß das, wenn er sich mit den Gentests beschäftigt hat.

Deswegen ja eben eine liste, die es den Interessenten leichter macht, ihr Liebhabertier beim richtigen Züchter auszusuchen.

Für mich selber ist der HCM Schall und PKD Schall bei allen Rassen angemessen, wie Nic sagte, nicht nur 1 mal, sondern regelmäßig. GSD4 betrifft offenbar nur Norweger, der Gentest für PKD nur Perser. Soweit mir bekannt ist.

HD, ich denke, verkehrt ist es nicht wenn man röngt, allerdings, wenn aus negativ getesteten Elterntieren positive Kitten fallen können, frage ich mich auch, ob es wirklich Sinn macht.

Das Problem ist das eben manche Züchter nichts testen, andere widerum alles mögliche. Ich persönlich fände es schon mal gut, wenn alleine HCM und PKD von jedem getestet werden würde, egal welche Rasse.

lg Juli
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #18
PRA ist eine Krankheit, die wohl nur bei den Abys vorkommt - allerdings muss man dann in Rassen aufpassen, wo die mal eingekreuzt wurden. Aber auch hier reicht wohl ein Gentest.

Nic, mein Mäuschen hat auch PRA und unser Augenspezialist sagt, es wäre nicht die erste Katze, bei der er PRA diagnostiziert hat, und die keine Abby war
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #19
Warum nicht, tine ? Mittlerweile bin dafür das alle Züchter auf alles testen egal was für eine Rasse. Allein in diesem forum ist eine britin, ein hauskatzl mit hd .es ist nicht rasseabhänging.
Das finde ich übertrieben.
Es ist ja auch zusätzlicher Stress für Zuchtkatzen, ständig zum Doc geschleppt und gepiekst und getestet zu werden. Wenn eine Katze z.B. ab 10 oder 12 Monate zum ersten Mal gedeckt wird oder decken darf hat sie ja auch schon Austellungen besucht, in der Regel auch mehr Impfungen als Liebhaberkatzen bekommen, ist mehrfach rollig gewesen oder markiert (ist auch Stress - führt manchmal zur Separierung...), da die meisten Züchter vor der ersten Deckung Hormone ablehnen, was auch OK ist, da auch mit Gefahren für die Gesundheit verbunden, lebt meist mit mehren potenten, "ruhiggestellten", kastrierten Artgenossen, Jungtieren, Babies zusammen und muß ihren Platz behaupten...
Also ich finde ein bisschen "in Ruhe lassen" trägt sicher zum Wohlbefinden und Gelingen der Zucht bei.
Zur Klarstellung: Tests sind wichtig, aber nicht nach dem Gießkannenprinzip.
 
  • Erbkrankheiten - auf was als Liebhaber achten? Beitrag #20
Das finde ich übertrieben.
Es ist ja auch zusätzlicher Stress für Zuchtkatzen, ständig zum Doc geschleppt und gepiekst und getestet zu werden. Wenn eine Katze z.B. ab 10 oder 12 Monate zum ersten Mal gedeckt wird oder decken darf hat sie ja auch schon Austellungen besucht, in der Regel auch mehr Impfungen als Liebhaberkatzen bekommen, ist mehrfach rollig gewesen oder markiert (ist auch Stress - führt manchmal zur Separierung...), da die meisten Züchter vor der ersten Deckung Hormone ablehnen, was auch OK ist, da auch mit Gefahren für die Gesundheit verbunden, lebt meist mit mehren potenten, "ruhiggestellten", kastrierten Artgenossen, Jungtieren, Babies zusammen und muß ihren Platz behaupten...
Also ich finde ein bisschen "in Ruhe lassen" trägt sicher zum Wohlbefinden und Gelingen der Zucht bei.
Zur Klarstellung: Tests sind wichtig, aber nicht nach dem Gießkannenprinzip.

Was per Blutentnahme geregelt werden kann, kann dich in einem Aufwasch gemacht werden.

Darum ging es hier aber eigentlich nicht.
 
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