Hm, wir mussten Tizian früher abgewöhnen auf unsere Hände loszugehen.
Zusätzlich hatte ich das Problem, das er mir nachts auf den Kopf gesprungen ist, weil er meine Haare jagen wollte.
Ich hatte da auch ziemlich Angst, weil ich immer die Vorstellung hatte, das ich mal die Krallen in die Augen bekomme.
Schließlich hab ich direkt neben das Bett eine Wasserspritze gestellt, damit ich ihm ins Gesicht spritzen konnte, sobald er anfängt zu lauern.
Zusätzlich, wenn er tagsüber angefangen hat, meine Haare zu belauern, hab ich immer laut und sehr scharf "Nein" gesagt, nachdem das nicht half, hab ich ihn auch schonmal angeschrien.
Katzen haben sehr empfindliche Ohren, muss ihm also ziemlich in den Ohren wehgetan haben.
Er hat die Ohren dann angelegt, ist aber sitzen geblieben.
Wenn ich dann nach der Wasserspritze griff, ist er weggegangen.
Irgendwann hat er kapiert: Auf Haare lauern =Ohren schmerzen und angespritzt werden.
Seit dem hat er das nie wieder getan.
Angst zeigen ist da das verkehrte, lieber autoritär werden.
Ist zwar gar nicht nett, aber Grenzen müssen sein und Deine Katze überschreitet sie eindeutig.
Sie sollte aber nicht euer Boss sein und das muss Dein Freund ihr wieder deutlich machen.
Wenn Tizian es mal sehr übertreibt, leg ich ihm die Hand aufs Genick, drück ihn runter und puste ihm ins Gesicht, quasi imitiertes Dominanzverhalten, damit er mir nicht auf der Nase rumtanzt.
Nur kurz, dann lasse ich ihn los und ignoriere ihn ein paar Minuten.
wenn er dann ankommt, Köpfcxhen gibt und schnurrt ist wieder Friede.
Er versucht es ab und zu nochmal, im großen und Ganzen hat er aber anscheinend akzeptiert, das er im Rang unter mir steht.
Bei Loona war das nie nötig, sie ist aber nicht so dominant wie Tizian.