Sonja, kleine Norwegering, kam als Notfellchen zu mir. Tierarzt hat sie untersucht, gechipt und kastriert. Dabei hat sie eine Ohrentzündung übersehen, die schon längere Zeit vorhanden gewesen sein muss.
Tierarzt gewechselt, nachdem ich die Entzündung bemerkt habe und versucht habe das linke Ohr zu reinigen. Zum einen kranker Ohrenschmalz und zum anderen dicker Eiter. Katze wurde betäubt, geröntgt und das Ohr wurde bis zum Trommelfell ausgespült. Antiobiotika gespritzt (7Tage-Spritze). Nachversorgung mit Ohrenmittel. Aurizon. Katze mag die Ohrenbehandlung überhaupt nicht. Irgendwie kriegt sie auch mit, wann es los geht und verkrümmelt sich. Wir habe die Nachbehandlung 14 Tage gemacht. Das Ohr sah sauber aus. Nach etwa 3 Wochen war plötzlich der Eiter wieder da und auch kranker Ohrenschmalz. Wieder zum Tierarzt wieder die selbe für die Katze doch sehr leidvolle Prozedur. Mittlerweile müssen wir Sonja zu zweit in den Transportkorb stecken. Mehr oder weniger kleine Verletzungen sind wir da schon gewohnt, weil Sonja sich wehrt. Danach hatten wir 4 Wochen Ruhe. Wieder Tierarzt. Keine Zustimung zur weiteren Narkose, keine Spülung, sondern manuelle Reinigung durch Tierarzt. 3 Wochen Ruhe. Wieder......... Am Mittwoch da gewesen, "sieht gut aus", meinte Tierarzt. Gestern wieder Eiter rausgeholt. Mittlerweile bekommt sie Surolan in das Ohr. Abgesehen von dem Geld, mehr als 600€, zweifele ich an der Therapie. Die Antibiotikaspritze bringt ja wohl gar nichts, ich sehe jedenfalls keinen nennenswerten Erfolg, außer wieder 30€ weg. Die Entzündung kommt andauernd wieder und Katze bekommt schon Antidepressiva, weil sie ja nur noch Angst hat. Man kann sie nicht mehr aufnehmen ohne das sie vor Angst pinkelt oder sich löst.
Wer weis Rat? Da Sonja die ganze Zeit über Ohrenprobleme hatte oder hat und sie sich nicht deutlich eingeschränkt gefühlt hat, habe ich das Gefühl es ginge ihr ohne Tierarzt besser als mit. Ich trage mich mit dem Gedanken die Therapie zu beenden.:sad: