Heute brauch ich mal wieder dringend Rat.
Donnerstag früh schien mir Zoe schon etwas "komisch". Am Abend hab ich gelbe Flüssigkeit am Hintern gesehen (Durchfall oder Analflüssigkeit weiß ich nicht). Inzwischen waren beide komisch. Keine Begrüßung, kein Futterbetteln. Oskar ist einfach so um 19.00 Uhr ins bett gegangen! Freitag früh schien Oskar wieder völlig normal. Hat geschnurrt, gekuschelt, ein wenig gefressen. Zoe hat aufs Frühstück verzichtet. Freitag abend hat dann Zoe ein wenig genommen und Oskar nichts.
Gestern war ich mit beiden beim
Tierarzt. Die TÄ konnte absolut nichts finden. Kein Fieber, keine geschwollenen Lymphknoten, keine Empfindlichkeit oder Geräusche im Bauch.
Zoe war bereits leicht dehydriert, hat ein wenig Infusion bekommen und zwei spritzen gegen Übelkeit. Da Oskar noch besser drauf schien hat er nichts bekommen (außer Nux vomica).
Gestern haben beide zusammen keine 50 Gramm gefressen. Das gekochte Huhn wurde fast vollständig verschmäht. Zoe hat wenigstens die Brühe getrunken.
Heute früh hat Zoe wieder (schnurrend!?) fünf Krümel genommen, Oskar hat zwei Krümel aus der Hand genommen und dann den Kopf weggedreht!
Beide sind viel zu ruhig, wenn auch weit entfernt von apathisch.
Die TÄ hatte gestern bei Zoe versucht Blut zu nehmen, es kam aber keines! Obwohl sie es an beiden Pfoten und immer und immer wieder versucht hat :shock:
12.00 Uhr soll ich sowieso in der Praxis anrufen und berichten. Hat irgendjemand eine Idee, was das sein kann bzw. was man an Untersuchungen noch machen kann? Ultraschall hat die TÄ schon ausgeschlossen, Blut ging wie gesagt nicht. Und an eine Kotprobe komm ich nicht wirklich dran

Wobei die TÄ Verwurmung und
Giardien als alleinige Ursache ausschließt.
Was die Sache noch komplizierter macht ist, dass Zoe ja seit 11 Monaten einen akuten Herpes/Calici-Schub hat. Ihr Immunsystem also ohnehin nicht so dolle ist.
Ich versteh im Moment nicht, wie so massive und hartnäckige Übelkeit sein kann, wenn beide offensichtlich kaum erbrechen (einmal was gefunden) und Durchfall haben?