Hallo liebe Foris!
nachdem ich zu den beiden nun schon einige Fragen hatte und im Vorstellungsthread ein paar Fotos gepostet habe, bin ich nun zu dem Schluss gekommen, dass ich mit ihnen mittlerweile genug erlebt habe, dass sie ihren eigenen Thread verdienen

Obwohl, ich bin ehrlich - eigentlich bin ich einfach nur so vernarrt in die beiden dass meine Freunde schon ganz genervt sind, dass ich nur über sie rede, also hoffe ich darauf, im Katzenforum auf begeistertere Reaktionen zu treffen

Die Rede ist natürlich von Lolly und Lui, meinem ersten Katzenpaar <3
Die beiden sind so unterschiedlich, dass so ziemlich jeder meiner Wünsche mit ihnen abgedeckt ist
Zuerst mal Lolly:
(Ich muss endlich mal lernen, Fotos im Fließtext zu posten)
Lolly ist eine wahre schwarz-weiße Schönheit. Sie ist sehr klein für ihr Alter (5 Jahre) und fast schon zu zierlich. Sie frisst (noch!) nur Trockenfutter, Nassfutter schaut sie nichtmal mit dem Hintern an. Aber das werden wir, sobald sie sich hier richtig zu Hause fühlt, in Angriff nehmen ;-)
Lolly ist sehr schüchtern, sie braucht viel Zeit um sich einem Menschen zu nähern, die ersten zwei Tage hat sie fast komplett unter unserem Bett versteckt verbracht. Langsam taut sie aber auf, kommt immer mal wieder aufs Sofa zum kuscheln und hat sich heute sogar als ich Mittagsschlaf halten wollte, zu mir ins Bett gelegt - und ist dort sogar geblieben, als mein Freund sich dazulegte, obwohl sie vor ihm eigentlich noch ziemlich Angst hat.
Das liegt daran, dass ich es bin, die füttert und KaKlo reinigt

Leider hat Lolly noch sehr starkes Heimweh, sie fängt jeden morgen um halb 5 an zu weinen, und weint dann 2-3 Stunden lang, ohne dass etwas sie trösten kann.
Deshalb habe ich für sie heute "Rescue-Tropfen" für Kinder und Baldrian-Spielzeug gekauft, in der Hoffnung, dass die Tropfen sie beruhigen und das Spielzeug sie ablenkt, wenn sie wieder traurig wird.
Mal ganz nebenbei, Baldrian stinkt ja wirklich fürchterlich, kann nicht verstehen, wieso die Miezen so drauf abfahren.
Habe natürlich gleich zwei Spielzeuge mitgebracht, schließlich habe ich auch zwei Katzen - womit wir zu meinem anderen Liebling kommen
Lui:
Lui (7 Jahre) heißt eigentlich King Lui, und genauso führt er sich auch auf; die meiste Zeit des Tages hockt er hoch oben auf seinem Kratzbaum-Thron und genießt das Heimkino á la Fenster :-D
Nur zum kuscheln kommt er runter, Lui ist nämlich eine richtige Schmusebacke. Während Lolly ins Schlafzimmer verstecken flitzt, sobald sie auch nur das leiseste Geräusch im Hausflur hört, ist Lui sofort an der Tür wenn diese aufgeht - um den Besuch zu begrüßen und sich Streicheleinheiten von allen abzuholen.
Was das Einleben anbelangt, so ist Lui seit dem dritten Tag gänzlich unproblematisch. Ich sage deshalb ab dem dritten Tag, weil er in den ersten zwei Tagen absolut nicht davon überzeugt war, dass wir seine (und vor allem Lollys) Freunde sind. Im Gegenteil, er schien es durchaus für möglich zu halten, dass wir seine Vorbesitzerin gezwungen hatten, ihn und Lolly rauszugeben, und sie anschließend mit Haut und Haaren gefressen haben. Dazu muss man wissen, als er knapp 2 Jahre alt war, kam Lolly als Baby dazu. Er hat sofort starke Mutter(oder Vater-)gefühle entwickelt und seitdem auf sie aufgepasst wie ein Bodyguard. So auch in diesem Fall. Kam Lolly uns zu nah, wurde sie zurückgescheucht, kamen wir Lolly zu nah, wurden wir aus tiefster Seele angefaucht und, wenn wir uns dann nicht sofort in eine Staubwolke verwandelten, im wahrsten Sinne des Wortes in die Flust "geschlagen" - er haute fröhlich drauflos. Das mag jetzt an sich nicht so schlimm sein, er ist so klein, dass er gerade mal unsere Waden erreichte. Das Problem war jedoch: Lollys versteck war unter unserem Bett. So kam es, dass, als wir gerade im dunklen im Bett lagen, ich plötzlich direkt neben meinem Ohr ein tiefes Fauchen hörte. Sofort nahm ich die Arme vors Gesicht, und keine Sekunde zu früh - schon hatte ich prügelnde Pfoten auf dem Arm. Ich sag euch, wenn son Tiger plötzlich auf Augenhöhe ist, ist es verflucht erschreckend wenn er faucht und schlägt. So kam es, dass die beiden die erste Nacht mit verschlossener Schlafzimmertür außerhalb des Schlafzimmers verbrachten.
Da Lui nun, da er mehrere Tage hier wohnt, und wir immer noch weder Lolly noch ihn gefressen haben, davon überzeugt zu sein scheint, dass wir nicht seine Feinde sind, ist er jedoch zu einem richtigen Schmusekater geworden.
Beide sind in den letzten Tagen ziemlich zutraulich geworden, wo ich bin, sind auch sie - sogar in Momenten, in denen sie nicht angefasst werden wollen. Lieg ich auf dem Sofa, sind sie im Wohnzimmer. Sitze ich am PC, folgen sie mir unauffällig ins Esszimmer. Und wenn ich mich schlafen lege, kommen sie ins Schlafzimmer. Auch meinem Freund gegenüber tauen sie langsam auf, Lui hat sich heute sogar dazu herabgelassen, mit ihm zu spielen.
So, das ist nun schon wieder ein ganz schöner Roman geworden, jetzt erstmal Ende mit quatschen und her mit den Bildern!