Hallo ihr!
Ich bin hier neu, also weist mich gerne in die Schranken, wenn ich was falsch mache
Ich liebe Katzen, kann aber selbst grade keine halten, es geht hier also um die Katze eines Freundes, um die ich mich demnächst für ein paar Wochen kümmern soll.
Ich habe sie letzte Woche kennengelernt, eine kleine, schwarze Katze, etwa 6 Jahre alt. Mein Freund erzählte mir, dass er sie von seiner Nachbarin gerettet habe, die die Katze wohl misshandelt hätte.
Sie ist eine reine Wohnungskatze und alleine.
An sich ist die Kleine, sie heißt übrigens Katja, überhaupt nicht schüchtern, kommt auch an und lässt sich streicheln, scheint das aber nicht richtig zu genießen, d.h. sie geht nicht mit dem Rücken hoch, schnurrt oder ähnliches, sie geht denn eigentlich immer wieder. Das wäre ja eigentlich kein Problem, doch sie kommt doch immer wieder an, oder setzt sich neben einen und schaut einen die ganze Zeit an. Es wirkt halt die ganze Zeit so, als würde sie irgendwas erwarten, dass sie irgendwas bekommt oder das irgendwas passiert, aber ich weiß nicht so recht, was das genau sein soll. Futter hat sie stehen, gestreichelt werden macht ihr nicht sonderlich viel Spaß und das kleine Spielzeug das sie hatte, schien sie auch nicht groß zu beachten.
Meine Vermutung ist, dass ihr einfach langweilig ist. Meint ihr, dass das sein kann? Denn ich habe im Internet gelesen, dass gelangweilte Katzen eigentlich mehr randalieren oder wie eine Klette am Arsch des Dosenöffners hängen

Ich hatte mir überlegt, für die Zeit, in der ich für sie verantwortlich bin vielleicht mit dem Klickertraining anzufangen, habe das mal im Fernsehen gesehen, um vielleicht mehr Vertrauen und Bindung zum Menschen aufzubauen und sie mehr auszulasten. Hat jemand vielleicht andere oder bessere Ideen?
Bzw. was muss ich beim Klickern beachten, wo kriege ich das her und wie fange ich an?
Danke fürs Lesen
