Vor Jahren habe ich mir einen Welpen angeschafft. Eltern beide Schäferhund-Mix. Mein Hund ist nur 3 Jahre geworden. Er hatte schwere HD, ist morgens plötzlich auf 3 Beinen hinter mir her gehoppelt. Ab zum Tierarzt. Hüfte war ausgekugelt und dadurch, dass er HD hatte, konnte man den Gelenkkopf nicht wieder da hin "drücken", wo er hingehört. Option war, Bein ab. Aaaaber....er hatte beidseitig HD. Wäre also nicht lange gut gegangen. Damals war es mit den Hüft-OPs noch nicht so weit wie heute. Ich habe meinen Hund schweren Herzens erlösen lassen. So viel dazu, Mischlinge sind robuster. Wenn das jemand zu mir sagt, werd ich immer echt sauer.
Das hat aber nichts damit zu tun, dass es ein Mischling war. Sondern, dass eines der Elterntiere ein Schäferhund war und wahrscheinlich ein Deutscher Schäferhund. Diese Rasse ist einfach am Ende. Sie wurde wirklich zu Krüppeln gezüchtet bei denen nur noch eine steile HInterhand zählt. Die ehemals viel gesünderen und auch beim Polizeidienst eingesetzten "viereckigen" Schäferhunde gibt es - leider- kaum noch. Wenn man eine Moderasse, die nachweislich krank ist, mit einer anderen kreuzt ist es ja klar, dass die Welpen dann auch oft krank sind.
Ich mag Mischlinge, hatte und habe immer einen aus dem Tierschutz. WEnn ich Rassehunde hatte und habe, dann nur welche, die nicht überzüchtet und nicht in Mode sind. Zum Beispiel den Sealyham Terrier etc. .
Selbst dann steckt der Züchter nicht überall drin. Aber wer bewusst einen in Mode gekommene Hunderasse, wie einen
Golden Retriever, Labrador Retriever, Französische Bulldogge, Mops etc. kauft, nimmt billigend in Kauf, einen evtl. kranken Hund -auch von einem seriösen Züchter, zu bekommen, da oft der
Genpool sehr eingeschränkt ist. Es gibt gar nicht so viele vernünftige Zuchtrüden in Deutschland und die umliegenden Länder, wie benötigt werden, um die Linien aufzufrischen.
Also muss man natürlich auch bei MIschlingen aufpassen, welche Rassen dort zusammengemischt wurden.