Die Tattoo-Argumentation kann ich nur unterstreichen.
Ich habe meine Miezen damals bei der Kastra nicht gleich tätowieren lassen, sondern ließ sie chippen.
Ich war der Meinung, der chip ist ja dauerhaft lesbar (diese Tattoos vermatschen einfach irgendwann...) und eindeutiger, warum also noch sowas "altertümliches" wie die Nummer im Ohr?
Und dann kam der Tag X an dem Lilly nicht mehr heim kam.
3 Wochen suchen, rufen, Plakate aufhängen ohne ein Lebenszeichen.
Wir haben damals natürlich jeden angequatscht den wir auf der Suche getroffen haben und es stellte sich raus:
Die Leute hier aufm Land haben keinen blassen Dunst was und wozu dieser Chip sein soll!
Sie würden nicht auf die Idee kommen, dass das Tierchen ein Zuhause hat wenn es nicht ganz offensichtlich (Tattoo oder ein Halsband, was ich aber für nicht vertretbar halte) jemandem gehört.
Das Tattoo haben sie dann bekommen, als alle für eine Zahnsanierung in Narkose mussten (auch nich sooo prickelnd, mit 2 ½ schon die Zähne gemacht zu brauchen aber es hatte zumindest ein Gutes...).
Du wirst nur das beste für den Knirps wollen, sonst würdest du nicht hier schreiben und nachlesen.
Man sollte dir nicht vorwerfen, dass du nicht allwissend bist - wer von uns war das schon von Anfang an??
Das ist eine Erfahrungssache, die Erfahrung kommt mit der Zeit.
Aber ich denke, ihn zum Teilzeitfreigänger zu machen kann fast nur nach hinten losgehen. Es ist einfach nichts was für Katzen normal und angenehm ist. weder der häufige Ortswechsel, noch die Einschränkungen, wenn er dann wieder nach Hause muss wo er nicht raus darf.