Zunächst erstmal kann ich deine Problematik gut verstehen, da ich mit meinem Freund die gleiche Absprache habe: Das Okay für Katzen gab es mit der Versicherung, dass ich auch dafür zuständig bin und er mit Sachen wie Futter und Saubermachen nix am Hut hat.
Es ist verständlich, dass die Einstellung des Freundes bei absoluten Katzenliebhabern, wie man sie in einem Katzenforum wohl findet, auf wenig Verständnis stößt. Aber nicht jeder kann mit Haustieren etwas anfangen und das muss man auch akzeptieren (sofern es jetzt nicht um Tierquälerei o.ä. geht).
(Ich findes es auch etwas unfair den Lebensgefährten der TE deswegen gleich zu stigmatisieren. Und der Vergleich mit Kindern ist auch unangebracht - da man doch davon ausgehen sollte, dass ein späterer Kinderwunsch von beiden ausgehen sollte. Und da kann man in der Tat verlangen, dass er sich gefälligst beteiligt!)
DANKE! Genau so ist es. Die Katzen wurden auf MEINEN Wunsch hin mit dem Versprechen, dass ICH mich um sie kümmere, angeschafft. Mein Freund hat von vornherein ehrlich gesagt, dass er sich absolut nicht reif genug und in der Lage fühlt, sich um ein anderes Lebewesen zu kümmern. Ich fand das sehr gut von ihm dass er das von Anfang an so gesagt hat und habe daher mit ihm die Abmachung getroffen. An die ich mich halten werde. Ginge es um Kinder, hätte ich unter diesen Umständen keine Kinder gewollt. Es wären nunmal unsere Kinder, also sollten sich auch beide Kümmern. In diesem Fall war aber klar, es sind meine Katzen, also kümmere ich mich. Schön, dass es doch Menschen gibt, die so eine Abmachung verstehen und akzeptieren.
Was die Frage angeht, ob sie da zu hause sind wo ich bin - das weiß ich nicht. Ich war mit ihnen noch nie woanders. Ich kann es mir aber vorstellen. Bei Lui bin ich mir sogar sehr sicher. Bei Lolly weiß ich es nicht genau, aber ich weiß auf jeden Fall, dass sie sich mit mir deutlich wohler fühlt als mit meinem Freund. Sie findet ihn unheimlich, und obwohl er sie liebt, denke ich, spürt sie einfach seine Einstellung, dass sie zu mir gehört und nicht zu ihm.
Was die Fahrtzeit angeht - ja, es wären jeden Tag 4 Stunden, zusätzlich zum 8-Std.-Arbeitstag. Ich würde morgens um 6 zuhause losfahren und käma abends um 20 Uhr wieder zurück. Ich wäre also gerade zum Klos sauber machen und füttern da, vielleicht noch ne Stunde kuscheln, wenn ich dafür nicht zu kaputt bin.
Das mit dem Zeit aufteilen ist eine Idee, das werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen und auch mit ihm besprechen. Freunde die sich kümmern können, habe ich hier leider nicht, da ich früher in Bochum gewohnt habe und jetzt seit einem halben Jahr in Mülheim, aber immer noch in Bochum arbeite und studiere, weshalb Kontakte knüpfen in Mülheim etwas schwierig ist :-D
Danke für die Hilfe in jedem Fall!