Hallo zusammen.
Seit Freitag wohnt Fuchsi bei uns. Er ist ein rotes Katerchen mit knapp elf Monaten. Bisher lebte er in einer Gruppe von zehn Katzen (3 Katzenmütter mit ihren Kitten, alle Kitten etwa im gleichen Alter). Ich hätte ihm gern eine Spielgefährtin mitgenommen, mein Mann will allerdings nur eine Katze, weil der Nachbarskater sehr viel Zeit bei uns verbringt (je nachdem wie oft ihn die Nachbarin raus lässt). Nachdem Katerchen nun nach einem nicht geglückten Start und einen Tag versteckt im Keller am dritten Tag ein wenig aufgetaut ist, aber immer noch sehr schreckhaft und furchtbar verschlafen ist, befürchte ich nun, dass er seinen alten Freunden nachtrauert. Meint Ihr, er lebt sich bei uns als Fast-Einzelkatze noch richtig ein? Ich habe jetzt drei Wochen Urlaub, um viel Zeit für ihn zu haben, schlafe nachts auch in seinem Ankomm-Zimmer (letzte Nacht hat er sich ständig an meinen Körper gekuschelt). Mein Mann arbeitet Zuhause, kann also auch immer wieder mal nach dem Katerchen schauen. Ich mache mir halt Gedanken, weil er scheinbar nicht gelernt hat, mit Menschen zu spielen. Kuscheln mag er, er schnurrt auch wie ein Maschinchen, sobald ich ihn streichle, aber beim Spielen hat er bisher nur bei einer Angel kapiert, was ich von ihm erwarte bzw. was eigentlich katzentypisch ist. Nachbars Kater hat er - abgesehen von einem kurzen Intermezzo - auch noch nicht kennengelernt.
Liebe Grüße und erschlagt mich bitte nicht gleich.
Christine