Hallo an alle Forenmitglieder

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ich bin neu hier und möchte euch meine Katzengeschichte erzählen, in der Hoffnung, dass ihr vielleicht einen Rat für mich habt:
Vor 13 Jahren haben mein Mann und ich zwei 6-jährige Katzendamen (Alva & Skadi) aus dem Tierheim aufgenommen. Beide stammten zwar aus einem Haushalt, waren aber von Anfang an mehr auf uns fixiert als auf einander (jede hatte "ihre" Bezugsperson). Nun ist Alva letztes Jahr mit 19 Jahren gestorben und hinterließ ein großes Loch in meinem Herzen

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Nach ein paar Wochen fing Skadi an, immerzu nach ihr zu rufen und sich immer mehr zurückzuziehen. Also beschlossen wir, ihr wieder eine ältere Gefährtin aus dem Tierheim zu holen, damit sie ihren Lebensabend nicht alleine verbringen muss. Unser Plan ging auf - zumindest für unsere alte Dame, die nun wieder aufblüht und sehr zufrieden in ihrem Sessel schlummert.
Nun hat sich die Neue (Rosa, 10) aber als echte Knutschbombe entpuppt :lol: und geht der alten Lady zunehmend auf den Senkel. Sie ist - entgegen der Aussage des Tierheims - sehr gesellig und für ihr Alter noch sehr verspielt. Sobald Skadi aufsteht, rennt sie hinter ihr her und will sie putzen und mit ihr toben, was Skadi aber ignoriert. Deshalb fühlt sich Rosa zunehmend alleine und langweilt sich.
Wir überlegen nun, ob wir eine dritte Katze dazuholen, die sich unserer "Plaudertasche" Rosa annimmt. Was aber, wenn dann beide unserer "Omi" auf den Wecker gehen oder sich der Neuzugang nicht mit Rosa versteht? dann hätten wir drei genervte Katzen daheim. Ich habe auch Angst, dass wir dem alten Mütterchen damit zuviel zumuten. Was denkt ihr? Kann das gutgehen?