Litter Robot - ein kleiner Erfahrungsbericht

Diskutiere Litter Robot - ein kleiner Erfahrungsbericht im Katzenklo Forum im Bereich Katzenfreunde; Hier nun wie gewünscht der Bericht zum Litter Robot. Wem das erstmal nichts sagt, hier ein Link: http://www.selbstreinigendes-katzenklo.de/...
  • Litter Robot - ein kleiner Erfahrungsbericht Beitrag #1
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Laris

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Hier nun wie gewünscht der Bericht zum Litter Robot.

Wem das erstmal nichts sagt, hier ein Link:


Preis: 350 € für das Modell ohne hinteres Fenster, 399 € für die Version mit Fenster.

Hier fängts dann an: Brauch man das Fenster? Nun, es kommt auf die Katzen an. Wenn man Katzen hat, denen es vollkommen wurscht ist wie dunkel und klein das Katzenklo wirkt, dann kommt man auch ohne aus. Für alle anderen Katzen halte ich es aber für ganz sinnvoll. Und: Auch wenn man es nicht mehr selber nach Köddeln durchsuchen muss: Ich finde es auch selber positiv, dass ich durch das Fenster etwas mehr im inneren erkennen kann als Schwarz.

Was dieses Teil kann: Es reinigt sich selber (in der vorderen Treppenstufe ist ein Drucksensor), 10 min nachdem die Katze das Klo verlassen hat. Eine Erklärung des Prinzips (im Detail) findet ihr auf der Homepage.

Der Praxistest:

Die Startbedingungen: Meine beiden Katzen hatten zuvor eine Maxi-Haubentoilette. Leider ist eine der beiden Katzen extrem picky wenn es ums Klo geht. Wenn ihr der Reinigungszustand nicht passt, wird eine andere Ecke des Hauses als Klo benutzt. Begünstigt wird das dadurch, dass meine andere Katze ihre Köddel nicht verscharrt...

Beim Auspacken: Das Teil riecht in den ersten Tagen sehr stark nach Kunststoff/Chemie. Ich habe es daher ausgepackt für 2 Wochen in einen Kellerraum gestellt. Und siehe da, der Geruch wurde besser.

Benutzung: Wichtig ist, dass das Teil mit allen Füßchen auf dem Boden steht. Wenn man vorne einen Streuauffangteppich drunterschiebt, funktioniert der Drucksensor nicht mehr.
Wenn sich das Teil reinigt (10 min nach Betätigung des Drucksensors oder aber auf Knopfdruck möglich), sind die Motoren relativ laut. Bei uns steht der Litter Robot im Keller und in der 1. Etage hört man es nachts trotzdem noch (dazwischen sind keine geschlossenen Türen, ich denke ansonsten wäre es schon deutlich leister). Nichts, was einen normal schlafenden Menschen hochschrecken lässt, aber für Menschen mit seichtem Schlaf nicht zwingend geeignet.
Die Katzen fanden das Ding (optisch) eher seltsam (kein Wunder). Mittlerweile wird es aber gerne benutzt, da es halt "immer" sauber ist. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (die motoritsch meist etwas neben sich stehende Katze hat nicht bemerkt, dass das neue Klo kleiner ist und hat erst mal ihr Geschäft auf die Stufe vor dem Klo fallen lassen) läuft nun & problemlos.
Zur Größe: Meine Katzen (3,5 und 4,5 kg, EKH) passen gut hinein. Wer extrem große Katzen hat sollte sich das ganze allerdings genau anschauen, denn dann könnte ich mir schon vorstellen, dass es recht eng wird und ggf. von der Katze nicht akzeptiert wird.
Neben dem normalen Reinigungszyklus kann man auch das gesamte Streu in die unter dem Gerät befindliche Schublade entleeren. Klappt gut, solange man darauf aufpasst, dass in der Schublade noch genug Platz ist. Neues Streu hinein kommt von oben, man kann es durch eine Luke hineinschütten.

Ersparnis: Nun gut, wenn man den Kaufpreis gedenkt will ich die Amortisationsrechnung lieber nicht anstrengen. Es ist jedoch viel Wert, nicht alle paar Tage Katzenköddel in Kellerräumen zu finden, die nicht zu solchen Zwecken gedacht oder ausgerüstet sind. Lässt man den Kaufpreis außenvor, spart man definitiv Katzenstreu. Zwar nicht die Welt, aber schon merklich.

Insgesamt: Praktisch und comfortabel, aber natürlich auch ziemlich teuer. Daher ganz offen: Wer gerne Geld ausgibt, insbesondere für Katzenzeug, dem würde ich so ein Gerät empfehlen. Ist halt Technik-Schnickschnack. Ich mag sowas :mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
  • Litter Robot - ein kleiner Erfahrungsbericht Beitrag #2
Also mir wär dieses Teil zu gefährlich:mrgreen:

Was wäre denn, wenn ausgerechnet in dem Augenblichk eine Katze mal muss, wenn sich der Rotor in Bewegung setzt?:shock:

Ausserdem bräuchte ich ja 7 Stück davon.
Mal kurz durchrechne...
Och nö, ein paar tausend Euro wollte ich jetzt nicht unbedingt für Katzenklos ausgeben.:lol:
 
  • Litter Robot - ein kleiner Erfahrungsbericht Beitrag #3
Es ist ja immer wieder interessant zu sehen, WAS es alles gibt :shock:

Vom Ansatz her bestimmt nicht wirklich verkehrt.....nur noch sehr viel ausbaufähiger.....:?:
 
  • Litter Robot - ein kleiner Erfahrungsbericht Beitrag #4
Also nachschütten muss man,die Schale unten leeren...hmmmm da kann ich auch mal 2min Ausscheidung rausschüppen in Kauf nehm. Aber wenn ich zu viel Geld hätte und pingelige Katzen ...warum nicht?!
 
  • Litter Robot - ein kleiner Erfahrungsbericht Beitrag #5
Ein "lauter Motor" würde meine wohl auch sehr erschrecken. Die standen ja sogar schonmal mit langen Hälsen und knurrenderweise vor einem Trinkbrunnen, weil ihnen das Geräusch der Pumpe nicht geheuer war.
Alle haben tagelang einen großen Bogen um das Teil gemacht. Nicht auszudenken, wenn sowas auch mit den Toiletten passieren würde.:mrgreen:

Aber gut, sind ja nicht alle Katzen solche Schisser wie meine.:lol:
 
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