Die Nieren können Natrium bei einer
CNI nicht mehr so gut verarbeiten, daher erhöht sich das Risiko einer
Hypertension (Bluthochdruck) bei Menschen. Man ging davon aus, dass das ebenso auf Katzen zutrifft, und empfahl daher die Natriumaufnahme einzuschränken. Eine Studie fand jedoch heraus: Effects of dietary sodium chloride intake on renal function and blood pressure in cats with normal and reduced renal function (2004) Buranakarl C., Mathur S. & Brown S A., American Journal of Veterinary Research 65(5) pp620-7, „dass diese übliche diätetische Maßnahme zu einer hypokalämischen
Nephropathie beitragen kann und damit die Nierenverletzung von Katzen beschleunigt“.
In der Studie Effects of dietary sodium chloride on health parameters in mature cats(2009) Xu H., Laflamme D. P. & Long G. L., Journal of Feline Medicine & Surgery 11(6) pp435-41 wurde eine Diät mit wenig Natrium (0,55 Prozent) und eine mit hohem Natriumanteil (1,11 Prozent) erwachsenen Katzen über einen Zeitraum von sechs Monaten verfüttert. Selbst bei den Katzen mit einem Kreatininwert von über 1,6 mg/dl waren keinerlei Anzeichen schädlicher Nebenwirkungen zu bemerken, die in Verbindung mit einem hohen Salzgehalt auftreten können. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit den meisten anderen Studien, die sich mit den Auswirkungen der Natriumaufnahme von Katzen beschäftigen, es bestätigt auch die Aussage des National Research Council – alle haben festgestellt, dass ein Natriumgehalt von 1,5 Prozent in der Trockenmasse für gesunde Katzen nicht schädlich ist.
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