Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber

Diskutiere Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen, dies ist mein erster Beitrag und ich möchte mich gerne vorab für den folgenden Roman und alle möglicherweise unnötigen Details...
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MrsBojangles

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Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag und ich möchte mich gerne vorab für den folgenden Roman und alle möglicherweise unnötigen Details entschuldigen http://www./images/smilies/smile.gif

Vor drei Tagen zog der zweijährige Main Coon-Kater Michel aus dem Tierheim zu mir und der ebenfalls zweijährigen Minou (EKH, schildpatt). Ich habe mich vorab umfassend auch hier im Forum darüber informiert, wie eine Vergesellschaftung am besten ablaufen sollte und bisher sind wir auf einem guten Weg, würde ich sagen. Dennoch habe ich gerade brennende Fragen, da ich teilweise unsicher werde, wie ich mich dem Neuankömmling gegenüber am besten verhalte, ohne dass sich Minou allzu sehr zurückgesetzt fühlt. Vllt. berichte ich kurz die Vorgeschichte zu den beiden Tieren:

Minou habe ich vor drei Wochen aus einem anderen Tierheim zu mir nach Haus geholt. Sie zeigte sich bei mir von Beginn an offen und verschmust, zwar verspielt, aber grundlegend eher ruhig. Ich war grundsätzlich an einem Paar interessiert, jedoch funkte es mit den beiden Paaren, die ich dort kennenlernte, nicht so wirklich. Schließlich stellte man mir Minou vor, die erst seit 3 Wochen im Tierheim weilte und mein Bauch sagte mir: Das passt. Ich fragte nach einem möglichen Partner, jedoch sagte die Mitarbeiterin, hier könne ich es ihrer Einschätzung nach erst einmal allein versuchen, nicht alle Katzen müssten in Gesellschaft leben und bei Minou sei dies auch vorstellbar. Diese Erfahrung habe ich mit meinem letzten Kater, der absolut allergisch auf Artgenossen reagierte, auch gemacht. Da ich gerade Urlaub hatte und in Teilzeit arbeite, ließ ich mich also auf diesen Versuch mit Minou ein. Im Tierheim wurde sie mir als sehr ruhig und zurückhaltend beschrieben, so erlebte ich sie auch. Bei mir angekommen blühte sie dann wie beschrieben von Tag 1 an auf - offen, neugierig, verschmust, verspielt und entspannt. Zunehmend hatte ich jedoch einfach das Bauchgefühl, mich doch besser um Gesellschaft zu kümmern.

In der letzten Woche stellte man mir bei einem Tierheimbesuch dann Michel vor. Er litt sehr unter seiner Situation im Tierheim und verkroch sich in den drei Wochen, die er dort lebte, in seiner Höhle. Die Mitarbeiterinnen beschrieben ihn mir auch als ruhigen, entspannten und verschmusten Zeitgenossen und nach einem ausgiebigen Vorgespräch und einem Besuch der Tierheimleiterin bei mir zu Hause sollte es also Michel sein.

Bei der Zusammenführung bin ich so vorgegangen, wie es auch hier im Forum empfohlen wird. Einzelzimmer für den Neuankömmling, langsame Gewöhnung etc. Ich konnte es kaum glauben, als Michel, der sich natürlich sofort in seinem Zimmer (mein Schlafzimmer) den ganzen Tag unter dem Bett verkroch, am Abend, als ich wieder ins Zimmer ging um ihm etwas vorzulesen, herauskam, schnurrte und schmuste. Beim ersten Zusammentreffen erstarrte Minou und knurrte, Michel war sehr vorsichtig, aber sah sich auch direkt eher entspannt in der Wohnung um. Minou folgte ihm überall hin, beobachtete ihn und knurrte, woraufhin er bis heute mit einem zaghaften miauen reagiert. Er sucht eindeutig den Kontakt. Auch Minou ist sehr neugierig. Sobald er sich aber zu sehr nähert, faucht sie und er lässt sie in Ruh. Das Interesse aneinander ist also da.
Gestern Abend scheint es im Bad zu einer Konfrontation gekommen zu sein, denn beide waren lange im Bad und plötzlich flüchtete Michel schnell ins Schlafzimmer. Beide Tieren waren jedoch unversehrt und ich fand die Seifenschale am Waschbecken umgeschmissen vor. Heute morgen wurde ich durch Minous Knurren geweckt - Michel kam schon beim Morgengrauen zu mir, nun war also auch Minou da - beide Katzen in meinem Bett! Jedoch mit Abstand. Minou knurrte, es war aber sie, die zu uns kam. Sie setzte sich 10 Minuten still hin, ging dann aber wieder. Michel darf sich ihr immer weiter nähern. So schleichen sie nun weiter umeinander herum.

So, nun meine Frage(n) http://www./images/smilies/smile.gif

- Michel sucht auch meine Nähe und die braucht er auch, ich merke von Mal zu Mal, wie ihn die Streicheleinheiten stärken. Teilweise versucht er sich hinter mir laufend an mich zu hängen, wenn ich ins Wohnzimmer gehe, wo Minou sitzt. Er sucht auch vor ihr den Kontakt zu mir. Ich bin nun unsicher, ob ich mit ihm vor ihr so intensiv schmusen soll, oder ob es eher kontraproduktiv sein könnte. Bisher hab ich mich hierzu immer ins Schlafzimmer begeben, wenn Michel dort war und Minou im Wohnzimmer schlief. Minou zog sich schmusetechnisch mir Gegenüber natürlich erstmal zurück, so langsam kommt sie aber auch mehr und mehr wieder kurz an. Ich probiere es natürlich auch immer wieder. Was würdet ihr mir raten?

- Ist es Minou, die sich durch ihr Verhalten (Knurren, aber auch Bewegen in Zeitlupe und Verschwinden aus der von ihr provozierten Situation), dem Neuankömmling unterwirft?

- Morgen habe ich einen Termin und müsste für eine Stunde das Haus verlassen. Die Mitarbeiterin im Tierheim, mit der ich gestern telefonierte, riet mir, die beiden zu trennen, wenn ich unsicher sei. Unsicher bin ich natürlich, aber da bisher kein Blut floss, würde ich die beiden ungerne trennen. Was meint ihr?

Ich bin sehr sehr dankbar für Antworten und Ratschläge. Danke vorab und viele Grüße in die Runde!
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #2
nicht trennen

vielleicht ist es ganz gut, wenn die beiden mal eine Zeit lang nicht unter strenger Beobachtung stehen
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #3
Hi,
das läuft doch gar nicht schlecht und ich sehe absolut keinen Grund die beiden zu trennen.

Allgemein solltest du selbst mal entspannter werden und die beiden auch mal allein machen lassen.
Je angespannter oder intensiver du die beiden im Blick behältst, desto stressiger ist das für die Katzen und desto schwieriger wird die Zusammenführung.
Benimm dich einfach so, als ob die beiden schon seit immer ein tolles Team sind und versuch nicht alles auf die Waagschale zu legen.
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #4
Nach 3 Tagen beide gleichzeitig im Bett? Läuft doch super!
Entspann dich und lass sie zusammen alleine
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #5
Vielen Dank für die Rückmeldungen, das tut gut. Ja, Entspannung auf meiner Seite wäre echt mal angesagt :) Mach mich jetzt mal fertig und werd ne Runde drehen.

Viele Grüße!
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #6
Ich denke auch: es läuft super, nicht trennen.

Geh noch zusätzlich einen Kaffee trinken und gönn ihnen etwas unbeobachtete Zeit. Sie werden sich schon nicht zerfleischen. Eher gemeinsame Pläne schmieden... ;-)
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #7
Höhöhö.... Unsinn machen und weg flitzen... typisch Katzenvolk.
Anscheinend waren beide nicht ganz unschuldig. :-D

Ich kann auch nur sagen, entspann dich und lass die zwei machen.

Meine Erfahrung bei der Zusammenführen ist auch, dass Frau Mieze etwas misstrauischer und knurriger ist als Herr Mietz. Insofern läuft das bei dir völlig normal.
Das Geknurre gibt sich nach einer Weile.
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #8
2 1/2 Stunden allein und alle leben noch :) Allerdings ist Minou auf Michel zu als ich nach meiner Heimkehr in der Küche wuselte und hat ihm mit ihrer Tatze eine Backpfeife gegeben. Da zog er sich dann kurz zurück.

Nur fällt mir verstärkt auf, dass Minou sich beim Fressen zurückzieht. Sobald sie an ihren Napf will, kommt Michel und will auch, obwohl er gerade noch an seinem eigenen beschäftigt ist. Möchte ihn aber nicht aussperren, wenn Minou frisst. Habt ihr Tips?

Danke noch einmal für die Rückmeldungen!
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #9
Einfach lassen... sie geht dann, wenn er fertig ist. Solange er ihr etwas übrig lässt.
Ist bei mir auch so.
Milka hasst es auch, wenn die anderen ihr beim Fressen auf die Pelle rücken.
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #10
Leider lässt er ihr nur nichts übrig :( Muss mal sehen, wie das weiterlaufen wird die Tage.
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #11
Dann musst du ihn "abfüttern". Also so viel zu Fressen hinstellen, dass er einfach nicht alles fressen kann. Irgendwann gewöhnt er sich dran und hört früher auf zu fressen.
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #12
Leider lässt er ihr nur nichts übrig :( Muss mal sehen, wie das weiterlaufen wird die Tage.

Dann solltest du ihm einfach nochmal nachfüllen, bis er etwas über lässt.
Es sollten sich jetzt beide wirklich satt essen dürfen.

Ich an deiner Stelle würde jetzt gerade am Anfang die Näpfe wirklich mit einigem Abstand aufstellen und wenn er sich anschickt an ihren Napf zu gehen, dann nimm ihn einfach und setz ihn zurück an seinen. Ohne schimpfen oder reden, einfach zurücksetzen. Mit der Zeit wird sich das einspielen und die beiden werden das unter sich regeln.
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #13
Leider lässt er ihr nur nichts übrig :( Muss mal sehen, wie das weiterlaufen wird die Tage.

Mehr füttern!
Gerade in der Zusammenführungszeit sind hungrige Katzen viel problematischer.
Mit vollem Bauch klappt das schneller und es gibt weniger Reibereien.
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #14
Danke für die Tipps! Näpfe stehen in einem Raum, aber soweit voneinander entfernt, wie nur möglich. Ich probiere mal mein Glück.

Nun scheint eine kleine Nahkampfphase eingetreten zu sein. Habe mit Minou gespielt, Michel kam dazu und zack, ist sie auf ihn los, aber ohne Prügelei. Nach 10min nahezu Nase-an-Nase-Gegenübersitzen und Knurren durfte Michel sich dann aus der Situation bewegen. Puh. Ich bin gaaanz entspannt... :)

Grüße und einen schönen Abend!
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #15
Halt uns mal weiter auf dem Laufenden... ich finde immer noch, dass klingt sehr gut. In einer Woche lachst du drüber, dass du dir solche Sorgen gemacht hast.
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #16
Halt uns mal weiter auf dem Laufenden... ich finde immer noch, dass klingt sehr gut. In einer Woche lachst du drüber, dass du dir solche Sorgen gemacht hast.


Danke, das hoffe ich wirklich sehr! Die Stimmung bzw. mein Eindruck wechselt gerade einfach von Stunde zu Stunde - bin froh, mich hier austauschen zu können. War heute auch direkt wieder für 2, 3 Stündchen unterwegs. Ab Mittwoch wird es ohnehin länger werden.

Michel ist ziemlich mager, er schlingt und schlingt, das ist wirklich unglaublich. Seit gestern Abend wandert er leider auch in einer Tour zur Toilette (kein Durchfall, aber super weiche Häufchen). Ich denke, das liegt am Stress, denn er holt sich auch in einer Tour Abfuhren von Minou ab - leider :( Aber sie sucht mehr und mehr auch seine (und wenn ich bei ihm bin unsere) Nähe, wenn auch knurrend. Heute Morgen war ich mit dem Staubsauger im Wohnzimmer unterwegs, da entdeckte ich sie tatsächlich im anderen Zimmer gemeinsam auf der Fensterbank sitzend - ohne Knurren! Trotzdem ist es irritierend, immer wieder den Eindruck zu haben bzw. zu sehen, wie angespannt und ausgelaugt Minou ist. Sie ist ja die ganze Zeit auf Alarm, das muss furchtbar anstrengend sein. Sie isst in jedem Fall kaum Nassfutter, soweit ich das am Tag sehe, das macht mir auch Sorgen. So wird das jetzt wohl erstmal weiter gehen - Hin und Her. Schön ist einfach, dass Michel es immer und immer wieder versucht, sie aber nicht bedrängt. Sie knurrt, er sitzt ihr gegenüber und zwinkert und zwinkert und zwinkert. Oh je, ich könnte hier Stunden weiter erzählen, bremse mich nun aber lieber. Das wird schon.

Grüße!
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #17
Dann hoffe ich, dass der Weichpups bei Michel nicht schlimmer wird.

Ich habe Mailo eine ganze Zeit Zoolac-Paste gegeben als er wegen seiner Corona-Viren Weichpups bis DF hatte.
Mein Eindruck ist, dass das sehr gut geholfen hat. Nach etwa einem Monat war das Schlimmste vorbei. Und jetzt macht er feste Häufchen. Und falls mal nicht, bekommt er gleich etwas Paste.
Die Paste reguliert die Darmflora und hilft so gegen den Weichpups bzw. Durchfall.

Sonst musst du das beobachten und mit ihm zum Tierarzt. Am besten gleich ein großes Kotprofil machen lassen und auch auf Giardien und Corona testen lassen.

Der Stress wird mit der Zeit vergehen. Meine haben zwar nach weniger als einer Woche miteinander gekuschelt. Aber erst nach einem Monat waren sie wieder ganz entspannt.
Es braucht halt seine Zeit.
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #18
Dann hoffe ich, dass der Weichpups bei Michel nicht schlimmer wird.

Ich habe Mailo eine ganze Zeit Zoolac-Paste gegeben als er wegen seiner Corona-Viren Weichpups bis DF hatte.
Mein Eindruck ist, dass das sehr gut geholfen hat. Nach etwa einem Monat war das Schlimmste vorbei. Und jetzt macht er feste Häufchen. Und falls mal nicht, bekommt er gleich etwas Paste.
Die Paste reguliert die Darmflora und hilft so gegen den Weichpups bzw. Durchfall.

Sonst musst du das beobachten und mit ihm zum Tierarzt. Am besten gleich ein großes Kotprofil machen lassen und auch auf Giardien und Corona testen lassen.

Der Stress wird mit der Zeit vergehen. Meine haben zwar nach weniger als einer Woche miteinander gekuschelt. Aber erst nach einem Monat waren sie wieder ganz entspannt.
Es braucht halt seine Zeit.

Wir haben in der nächsten Woche ohnehin einen Termin beim Tierarzt zur zweiten Grundimmunisierung; da spreche ich das gleich noch einmal an - heute ists aber auch schon viel besser.

Zeit und Geduld, ja. Es ist nur schwierig, wenn man zunehmend das Gefühl bekommt, dass es vllt. doch nicht passt und weniger auf eine Vergesellschaftung, als auf eine reine Duldung hinausläuft.

Bisher haben sie zwar zwei Mal, jeweils als ich nach Haus kam, beim Zusammentreffen in der Küche kurz Nase an Nase geschnuppert - kein Knurren, kein Fauchen. Hab die Gelegenheit genutzt und beiden gemeinsam Leckerchen gegeben - es hat geklappt. Auch das 'Problem' beim Fressen hat sich gelöst bzw. aufgehoben. Es scheint also so, als entspanne meine Abwesenheit die Gemüter.

Nur geht Minou immer öfter auf Michel los. Immer dann, wenn ich bei ihr im Wohnzimmer bin und Michel sich herein traut und ins Spiel einsteigen möchte. Oder auch einfach so kommt und sich entspannt bewegt. Sie beobachtet ihn scharf, rast auf ihn zu und verfolgt ihn bis in die Küche. Eine Backpfeife hat er sich auch schon abgeholt. Mehr passiert meist nicht, da beide dann scheinbar so geschockt sind, dass sie sich dann erst einmal eine Weile stumm gegenüber sitzen. Minou erstarrt dann bald wieder, knurrt und/oder schleicht sich aus der Situation. Sie kommt jetzt in jeder Situation, in der ich mit Michel bin, sofort dazu. Immerhin hat Michel heute auch ein Mal mit Fauchen reagiert. Jedoch habe ich zunehmend das ungute Gefühl, dass die beiden Temperamente nicht so recht harmonieren. Michel ist ein Traumkater, aber eben ein ziemlicher Raufbold im Spiel und generell sehr temperamentvoll. Er zeigt sich hier ganz anders, als die Mitarbeiter im Tierheim ihn erlebten, was für ihn selbst ja wirklich sehr sehr schön ist und ich hab ihn richtig ins Herz geschlossen. Nur kann ich mir gar nicht vorstellen, wie beide gemeinsam spielen. Im Federangelspiel agieren sie jeweils vollkommen unterschiedlich. Minou ist da wesentlich 'filigraner'. Fände es sehr schade, wenn sich die Katzen weiter auf die Räume Wohnzimmer (Minou) und Schlafzimmer (Michel) verteilen.
Seit So wirkt es so, als dulde ihn Minou, solang er sie in Ruhe lässt und im anderen Raum weilt. Mer ist nicht drin. Er traut sich selten, die Schwelle zum Wohnzimmer zu übertreten. Ganz schön schwierig, ihn am Abend allein im Schlafzimmer zu wissen :( Ich hoffe einfach, dass die Aussage der Tierheimmitarbeiter zu Minou, sie könne bestimmt durchaus gut als Einzelkatze leben, sich nicht als Bedingung herausstellt. Sie ist eine Fundkatze und man weiß einfach nicht, was sie so erlebt hat bisher.
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #19
Kurze Frage: Zweite Grundimmunisierung???
Was meinst du damit?


Und dann zu den zweien:
Du erlebst beim Angelspiel gerade, dass Katze und Kater unterschiedlich spielen.
Meiner Milka geht es auch nur darum, den Anhänger möglichst geschickt zu fangen. Sobald sie ihn hat, ist er schon fast uninteressant. Er wird vorsichtig untersucht, aber selten mehr. Mailo dagegen rumst drauflos und versucht mit allen Mitteln den Anhänger zu erwischen. Dabei knallt er auch gern mal irgendwo gegen oder fällt in den Trinkbrunnen. :lol: Sobald er ihn hat, verzieht er sich damit (manchmal brummend) in eine Ecke und kaut und leckt daran herum, während er ihn festhält.
Und Imano ist ein Mittelding zwischen den beiden.

Ich würde mich an deiner Stelle erst einmal entspannen.
Das entspannt auch deine Fellnasen. Grübel nicht zuviel, ob es die richtige Wahl war. Geh davon aus, dass es schon klappt.
Und ansonsten kann immer noch ein 2. Kater dazu kommen. :mrgreen:
 
  • Zusammenführung - Mein Verhalten dem Neuankömmling gegenüber Beitrag #20
Kurze Frage: Zweite Grundimmunisierung???
Was meinst du damit?

Und dann zu den zweien:
Du erlebst beim Angelspiel gerade, dass Katze und Kater unterschiedlich spielen.
Meiner Milka geht es auch nur darum, den Anhänger möglichst geschickt zu fangen. Sobald sie ihn hat, ist er schon fast uninteressant. Er wird vorsichtig untersucht, aber selten mehr. Mailo dagegen rumst drauflos und versucht mit allen Mitteln den Anhänger zu erwischen. Dabei knallt er auch gern mal irgendwo gegen oder fällt in den Trinkbrunnen. :lol: Sobald er ihn hat, verzieht er sich damit (manchmal brummend) in eine Ecke und kaut und leckt daran herum, während er ihn festhält.
Und Imano ist ein Mittelding zwischen den beiden.

Ich würde mich an deiner Stelle erst einmal entspannen.
Das entspannt auch deine Fellnasen. Grübel nicht zuviel, ob es die richtige Wahl war. Geh davon aus, dass es schon klappt.
Und ansonsten kann immer noch ein 2. Kater dazu kommen. :mrgreen:

Damit meine ich die zweite Impfung der Grundimmunisierung, also eben die grundlegenden wichtigen Impfungen, die alle Fundkatzen im Tierheim erhalten, verteilt auf 2 Termine. Und der zweite Termin steht eben noch aus. Habe aber heute mit dem Tierarzt telefoniert. Solange Michel frisst, trinkt, agil ist und es kein Durchfall ist, muss ich nicht sofort hin. Werde in der kommenden Woche Kotproben vorbeibringen, also deinen Rat befolgen. Dann sehen wir weiter. Mittlerweile ist Michel aber auch gar nicht mehr so verfressen.

Ich würde mir auch raten, mich zu entspannen :lol:, leider klappt das nur eher semi. In den kommenden zwei Tagen werde ich ohnehin wieder halbtags bei der Arbeit sein, wie heute auch. Tut uns allen wohl ganz gut :) Und ja, es gibt ja auch stetig kleine Fortschritte. Sie kommen nun immer zusammen zum Fressen in die Küche. Allerdings hat Minou gerade verstärkt Interesse am Trockenfutter.. Und heute hat sie Michel, als er am Napf saß, kurz am Hinterteil beschnuppert. Versuche nun mal, mich auf die kleinen Fortschritte zu konzentrieren. Ein dritter Kater kommt allein platztechnisch aber schonmal nicht in Frage, das müssen die so hinkriegen :) Bei allen Menschen in meinem Umfeld, die bereits eine oder mehrere Katzenzusammenführungen durch haben, lief das nur alles irgendwie entspannter :-? Danke nochmal für den Zuspruch!
 
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