Hallo zusammen,
am Montag letzte Woche ist mein kleiner Dropi (genau 1 1/2 Jahre) durch eine Verfolgungsjagd mit einer anderen Katze von einem Auto erfasst worden. Ich habe alles von dem Balkon aus gesehen und die ganze Nacht gesucht, aber ihn erst Dienstag Mittag in der Hecke vor unserem Haus gefunden. Er war bereits gestorben und ich hoffe von Herzen, dass es wie der Tierarzt mir bestätigte dann schnell gegangen ist. Ich glaube diese Bilder, dieses Ohnmachtsgefühl, der Moment an dem ich keine Luft mehr bekommen habe, werde ich nie wieder vergessen können. Es war einer der schrecklichsten Momente in meinem Leben. Auch jetzt kämpfe ich immer noch mit den Tränen, wenn ich an daran kenne. Es wird dauern, dass ist mir bewusst und die Trauer lasse ich auch zu. Er war ein Teil meiner Familie.
Ich bin sehr froh das es solche Foren gibt, da ich hier das Gefühl habe jeder versteht mich und meine tiefe Trauer. Ich habe viele Beiträge dazu gelesen, die mir sehr geholfen haben.
Ich habe Dropi an dem Tag in die Wohnung getragen, damit sich sein Bruder Cid von ihm verabschieden kann. Cid hat sich danach auch zurückgezogen und getrauert.
Ihm scheint es aber nun sehr gut zu gehen. Er isst (leider nicht so viel, aber das hat er vorher auch nicht gemacht), holt sich seine Schmuseeinheiten, spielt viel und wirkt aufgeweckt. Allerdings ist er jetzt sehr anhänglich, mauts laut, viel und durchgehend. Vor allem in der Früh.
Er darf weiterhin raus und nutzt seinen Freigang, bis ich ihn vor Einbruch der Dunkelheit wieder hereinhole. Allerdings ist er während ich arbeite (8 - 9 Std.)alleine daheim. Und das macht mir persönlich Sorgen.
Fühlt er sich so trotzdem wohl? Ist das laute und dauernde Miauen eine Art Trauer? Ist eine zweite Katze/Kater später wirklich in Ordnung? Und wann wäre hierfür der richtige Zeitpunkt?
Dropi war eher der Dominantere der beiden und Cid musste ziemlich zurückstecken. Nun steht er im Vordergrund.
Über eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.