Am Wochenende war es endlich soweit: Nach anderthalb Monaten voller Streß mit renovieren, desinfizieren und allem was sonst noch dazu gehört, haben die Ostfriesin, die beiden Kater, und meine Wenigkeit, das eigene Haus auf dem Land bezogen.
Die Katzen wurden als letzte rübergefahren, nachdem wir unsere Möbel im neuen Haus weitestgehend platziert hatten.
So unterschiedlich wie Percy und Henry sind, so haben sie auch den Umzug bisher verkraftet:
Percy, der nicht zum ersten Mal umgezogen ist, nahm das ganz locker: Er ging eine Runde durchs Haus, stellte fest das alles gut ist, und ist wie immer.
Henry ist ein bißchen neben der Spur: Den ersten Abend und den Sonntag verbrachte er fast nur auf dem Sofa. Nur zum fressen und Toilettenbesuch wurde es kurz verlassen. Nachts hat er dann wohl vorsichtig ein paar Rundgänge durchs Haus gemacht, aber man konnte merken und sehen das er Stress hat. Seit gestern wird es besser und er wird selbstbewusster. Abends kam er sogar nach oben in unser provisorisches Schlafzimmer.
Heute morgen geht er sichtlich entspannter durchs Haus und testet auch den Komfort der Fensterbänke. Er rennt oft hinter mir her und verlangt lautstark Streicheleinheiten.
So langsam wird er wieder der Alte, wir hatten uns schon Sorgen gemacht.