Ich habe die Erfahrung gemacht, dass solche optischen Grenzen sehr wohl helfen (wohlbemerkt nur, wenn wir dabei sind).
Bei uns ist es die Grenze zur Küche. Da sollen die Katzen nicht rein (normalerweise ist auch die Tür zu), aber wenn sie offen ist, ist der Vorleger davor die sichtbare Grenze und das geht meist ganz gut.
Klar, sie probieren immer mal, sich einzuschleichen, am besten finde ich die Methode, so zu tun, als sei mal soooooo müde und müsse sich mal gaaaaaanz lang strecken und dabei gaaaaanz aus Versehen die Grenze überschreiten, köstlich mit anzusehen. Meist langt dann aber ein klares "Nein" und man zieht sich zurück.
Wenn die Tür allerdings offen ist und ich nicht drin bin und man sich unbeobachtet fühlt, wird auch die optische Grenze (zunindest von Monster, die anderen sind auch da zurückhaltender) absolut nicht beachtet, wohl aber die Stimme. Er marschiert (gerade gestern wieder passiert) also direkt Richtung Küche und wenn ich nichts sage, geht er rein, wenn ich aber "MONSTER!" oder "NEIN!" sage, bleibt er auf dem Vorleger sitzen.
Und alle
wissen genau, dass sie nicht reindürfen. Wenn sie sich doch mal eingeschlichen haben, langt ein "RAUS!" und alle flitzen geduckt und wie die geölten Blitze in WZ, um dort ganz unschuldig durch die Gegend zu schauen "War was?" :?: :mrgreen::mrgreen::mrgreen: