Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach

Diskutiere Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Leider ist es ein trauriger Grund, weswegen ich diesen Thread eröffne. Aber da wir leider das erste Mal mit dem Abschied eines Stubentigers...
  • Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach Beitrag #1
N

NexusOne

Beiträge
31
Reaktionspunkte
0
Leider ist es ein trauriger Grund, weswegen ich diesen Thread eröffne. Aber da wir leider das erste Mal mit dem Abschied eines Stubentigers konfrontiert wurden, doch einige Fragen offen sind und sich hier viele Experten tummeln, will ich zumindest das versuchen, auch wenn es an der Sache leider nichts mehr ändert. Es ist sicher besser, wenn ich gleich damit beginne:

- Schon als Kleines stürzte der Vierbeiner einmal vom Balkon, weil er unbedingt rauswollte und den Freiheitsdrang einer Norwegerin hatte. Man merkte, dass er unbedingt rauswollte, indem er bei der Tür zum Erdgeschoss stand und bei zu langer Wartezeit begann, Tapeten und Schallplatten zu zerkratzen, wenn man ihn nicht rausbegleitete. Wäre das Ausschalten bestimmter Gefahrenquellen Grund genug ihn einzusperren oder nicht? Es gibt sicher ein für und ein wieder, aber wir brachten es nicht übers Herz ihn dauernd einzusperren. Zudem ist es auch schön, wenn man beispielsweise im Garten arbeitet oder mit dem Auto heimfährt und das Kätzchen springt nebenher oder kommt einem entgegen. Ich vermute mal, man muss ihn wohl auch an die Natur lassen, wenn es das will.

- Was haltet ihr von einem Ortungsgerät für Katzen? Nachteil ist, dass die Reichweite etwas begrenzt ist, obwohl es im Normalfall reichen müsste. Ich weiß auch nicht, ob das die Katze das Halsband verträgt. Gibt es da ev. auch noch etwas mit Smartphoneeinbindung? Eines der meistbewertesten Produkte ist momentan das Loc8tor Pet Ortungsgerät. Unter bestimmten Umständen könnte es lebensrettend sein.

- Haltet ihr es für eine gute Idee, ein Tier nach dem Ableben obduzieren zu lassen, wenn man die genauen Todesumstände nicht kennt? Einerseits ändert es nichts an der Tatsache, andererseits könnte die Ursache nachfolgende Tiere betreffen. Wie teuer ist so etwas in etwa?

- Was haltet ihr von Tierkadaververwertungen? Ist das einer Katze unwürdig oder sollte man das nicht so esoterisch sehen?

- Man kann zwar nur spekulieren, da wir uns gegen eine Obduktion entschieden haben. Aber welche Gründe können vorliegen, wenn eine Katze am Vortag ihres vermuteten Ablebens kerngesund ist, am Tag darauf Stunden nach Beginn des Freigangs nicht zu sehen war, wobei dies bei schlechtem Wetter für gewöhnlich fast nie der Fall war.
Erst zwei Tage später fanden wir sie ca. 15 Meter weg am Nachbarsgrundstück am Stamm eines großen Baumes mit offenen Augen, leicht heraushängender Zunge, gespreizten Beinen, seitlich liegend, aber ohne äußere Verletzungen. Trotz Totenstarre kann es nur ein paar Stunden her sein, aber da sie wie gesagt am Tag des Freigangs überhaupt nicht mehr zu sehen war, liegt es nahe, dass das der Tag des Unglücks war. Sind euch ähnliche Fälle bekannt? Es kommt einem schon unwirklich vor, ohne ersichtlichen Grund. Möglich wäre:

- Ein anderes Tier  Die Katze war aber groß und kein Kind von Traurigkeit.
- Zecken  Sie wurde wie empfohlen jährlich geimpft. Ca. 4 Tage davor wurde ihr allerdings ein Zeck im Halsbereich entfernt. Dieser konnte jedoch nicht zu 100 % herausgenommen werden.
- Falsche Ernährung  Sie fraß zwar noch gerne Trockenfutter, weil wir gerade in der Umstellung waren, aber beim Tierarzt wurde nichts festgestellt, man sagte sogar es sei ein sehr gesundes Tier.
- Auto  Das wäre natürlich naheliegend. Ich denke, es ist gleich am Vormittag passiert und zu dieser Zeit fahren nicht viele davon in der 30 km/h – Zone. Zudem setzt es voraus, dass der Fahrer einfach weitergefahren ist, was ja leider nicht unwahrscheinlich ist. Ich muss zugeben, das war mein erster Gedanke. Wäre das auch komplett ohne äußer Verletzungen möglich und sie davor auch noch einen 30 cm Absatz aus Stein überwindet, um sich 10 m von der Straße entfernt unter den Baum zu legen?
- Gift  Der Nachbar hat ein Gemüsebeet und Pflanzen und ich weiß, dass sie das gerne mit chemischer Flüssigkeit einsprühen und glaube auch, dieses Blaukorn einmal gesichtet zu haben. Außerdem war es nur unsere Katze, die sich in dieser Gegend aufgehalten hat. Die Nachbarskatzen leben und sind nicht allzu oft dort. So langsam erscheint mir das gar nicht so unwahrscheinlich.
- Herzinfarkt  Mit 3 Jahren und warum dann direkt dort am Baumstamm?

Ich weiß, eig. kann man sich die Fragen sparen, weil man die Uhren nicht rückwärts drehen kann, aber rein interessehalber ist es sicherlich in Ordnung. Zudem kann das für zukünftige Haustier nützlich sein. Ich würde mich wirklich freuen, eure Meinungen zu hören. Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach Beitrag #2
Hey

erstmals wünsche ich dir viel Kraft um mit der trauigen Situation umzugehen. Es ist immer tragisch wenn man ein Tier verliert.

Also wenn, du genau wissen willst, woran deine Katze verstarb, hättest du sie obduzieren lassen müsse. Es gibt 1000 Gründe woran, die Katze gestroben sein könnte, alles andere sind Vermutungen.

Gift, giftiger Baum??? Insektenstich, Autounfall, ..... alles mögliche Ursachen für ein vorzeitiges Ableben.
Hmmm zur Zecke, ich denke die wirkt nicht gleich tödlich, da gibts vorher Anzeichen wie Fieber, Mattheit oder sonstiges, wenn er sich damit infiziert hat.

Zur Tierkadaververwertung: Das muss jeder persönlich entscheiden. Ich find das in der Stadt eine super Lösung. Aber da will ich keine Empfehlungen geben.

Viel Kraft ... mach dir nicht so einen Kopf, die Fragen, die dir durch den Kopf kreisen, sind zwar logisch, aber sie helfen deinem Kleinen auch nicht mehr.

Lg
 
  • Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach Beitrag #3
Ich wünsche dir herzliches Beileid zu deinem Verlust.

Über die genaue Todesursache wirst du leider nur noch spekulieren können.

Zur Tierkadaververwertung kann ich nur sagen, dass das im Grunde eine persönliche Einstellungssache ist und es jeder für sich entscheiden muss, wie er dazu steht. Ich würde mich vermutlich für ein Tierkrematorium entscheiden, da ich bei den Tierkadaververwertungsanstalten irgendwie immer eine unterschwellige Angst hätte, dass mein geliebtes Haustier zu irgendetwas weiterverarbeitet wird. Auch wenn es sich "nur" noch um einen leblosen Körper handelt, kann ich mich damit nicht anfreunden. Als Kind bin ich beim damaligen Tierarzt mal etwas zu vorschnell ins Behandlungszimmer gegangen, nachdem die vorherige Kundin rauskam und konnte gerade noch sehen, wie der Tierarzt die Katze, die er grad eingeschläfert hat in seine "Kadavertonne" im Hinterhof geschmissen hat - das hat mich diebezüglich geprägt.
 
  • Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach Beitrag #4
Hallo Nexus
Erst einmal herzliches Beileid! Eine si junge Katze plötzlich zu verlieren ist bestimmt sehr schwer!

Zu deinen Fragen:
-wenn ich nicht wüsste warum das tier tot ist würde ich es obduzieren lassen. Das kostet wahrsch zwischen 50 und 100 euro. Dabei können proben gesammelt werden um weitere sachen abzuklären. Man kann bei sichtbaren Entzündungen zB versuchen die Erreger zu bestimmen (wohl nur sinnvoll wenn noch weitere tiere im Haushalt leben) oder eben auf gifte testen. Solche folgeuntersuchungen kosten dann nochmal extra.

Da wir keinen Garten oÄ haben haben wir unsere maus über den Tierarzt einäschern lassen. Das muss jeder für sich entscheiden.

Todesursachen sind natürlich nur Spekulationen.
Auto ist nicht ungewöhnlich. Oft sieht man von aussen nichts und die tiere schleppen sich noch ein gutes Stück.

Bei anderen tieren müsste man wahrscheinlich kampflesionen sehen.

Plötzlicher tod durch herz versagen kommt durchaus vor. Meist sind die tiere etwas älter (5-9jahre). Es gibt natürlich auch angeborene Veränderungen am herz die nicht unbedingt auffallen, wenn man kein Ultraschall macht.

Gift ist natürlich immer möglich und muss nichts mit dem ort zu tun habeb, an dem ihr ihn gefunden habt. Es gibt langsam und schnell wirkende gifte und auf die dosi kommt es auch noch an.

Ich wünsche euch viel Kraft für die kommende Zeit!!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach Beitrag #5
Hallo!

Vielen Dank für eure aufmunternden Worte. Vergessen werde ich sie nie, aber permanent dauernd daran zu denken, hilft ihr ja auch nicht mehr. Besonders zu Beginn tat es sehr weh, denn eine Katze hat auch Gefühle und eine Seele und eben ein vollwertiges Familienmitglied, das auch gerne bei uns war. So kann es gehen, ich dachte mir sie sei in zehn Jahren noch bei uns. Zu Beginn war es ganz unwirklich, weil sie einen kerngesunden Eindruck machte und es so plötzlich kam.
Ein paar Fragen hätte ich dann noch, es hilft bei der Trauerbewältigung.
Leider wäre im Nachhinein eine Obduktion wirklich besser gewesen, aber so wie ihr es schreibt, vermute ich dennoch eher einen Unfall, wenn es gar nicht unwahrscheinlich ist, dass man äußerlich nichts sieht. Sie hatte zwar Tage davor mal eine Schnecke im Mund, die wir entfernten, ev. sind die vergiftet, aber wahrscheinlicher bleibt das andere. Aber man darf sich nicht zu sehr den Kopf darüber zerbrechen, sondern die Katze mit positiven Erinnerungen in Verbindung bringen und auch mit Obduktion wäre der Schmerz ähnlich groß gewesen. Hätte man dann erfahren können, wie die Chance einer Rettung gewesen wäre, wenn man sie früher entdeckt worden wäre oder geht das schon zu sehr ins Detail?

Ich war auch eher gegen diese Verwertungen, aber ich saß am kürzeren Hebel. Zudem hatte es ja nicht mehr viel mit dem quicklebendigen Bären gemein. Ich verbinde diese Möglichkeit nur irgendwie mit einem Abfalleimer, aber der Vergleich ist natürlich auch übertrieben.
Die Katze schnappte schon auch einmal einen Vogel, der aus dem Nest gefallen ist und wenn einer aus der Familie gestorben wäre, würde ihr das zwar sicher zu Beginn auffallen, aber das Leben ginge ja auch für die Katze weiter. Man sucht eben Dinge, damit man nicht zu sehr trauert bzw. versucht objektiver zu sein. Auf jeden Fall bleibt sie unvergessen. Ich werde dann noch im entsprechenden Unterforum einen kurzen Nachruf verfassen und versuche verschiedene Dinge in Zukunft noch besser zu machen: kein Trockenfutter, als Kleines nicht zum Balkon zu lassen, Obduktion usw.
Komisch nur, dass verschiedene Ereignisse zusammentrafen: eine Woche Stadtbesichtigung als sie kam und eine als sie ging und jene, die ich oben schon erwähnt habe. Ich ordne es jetzt einfach unter Zufall ein.

Was ich mich auch frage, ob die Katze eine Ahnung gehabt hatte, was an jenem Tage passierte, weil sie am Vortag noch 2-3h bei mir im Bett war, obwohl dies sonst nicht so oft der Fall war? Ob sie sich verabschieden wollte? Nein, sie wollte sicher noch länger bleiben. Ihr ging ja nichts ab.

Warum ist es eig. so, dass Katzen, die angefahren wurden, sich wo verstecken, selbst wenn der Weg zur Haustüre gleich lang oder gar kürzer wäre? Machen sie das um niemanden zu belasten oder weil sie in der schwersten Stunde ihre Ruhe wollen? Schade, dass man sich nicht in sie hineinversetzen kann.

Hat jemand Erfahrungen mit Ortungssystemen ohne Halsband? Halsbänder könnten die Katzen - wie gesagt - strangulieren, weswegen sie nicht in Frage kommen.

Kennt ihr empfehlenswerte Kamerasysteme, die die letzten 2-3 Tage aufzeichnen können? Ich weiß, ich darf max. das eigene Grundstück bewachen.
Bei uns wird enorm viel Fahrerflucht begangen. Legal ist es nicht, klingt blöd, es ist aber Sachbeschädigung und wenn das Tier verletzt ist, dann wäre das Tierquälerei. Solltet ihr mit dieser Art von Technik Erfahrung haben, könnt ihr es gerne sagen, da in näherer Umgebung einige Vierbeiner unterwegs sind.

Wie viel zeitlichen Abstand haltet ihr für gewöhnlich bis ihr einem anderen Vierbeiner ein schönes Plätzchen ermöglicht? Einerseits sollte es nicht zu früh sein, vielleicht aus Respekt vor dem vorausgegangenen Tiger, andererseits kann sie auch ablenken und in Erinnerung bleiben alle.

Seht ihr das eig. so, dass selbst Freigänger im Haus zu zweit sein sollen oder gilt das nur für Wohnungskatzen? Man liest ja viel: Katzen mindestens zu zweit, nur Wohnungskatzen zu zweit, Wohnungskatzen sind unglücklicher als Freigänger, usw. Es hängt natürlich vom Charakter ab.

Vielen Dank nochmals. Zu Beginn war es sehr schwer, jetzt denkt man noch ständig dran, aber man begreift, dass :cry: sie auch nicht wieder lebendig macht.


Im Prinzip ist es ein persönliches Nichtklarkommen. Ihr leidet logischerweise bei euch unbekannten Tieren nicht, so wie es mir bei anderen geht. Es fehlt der Bezug, aber das Abschied nehmen an sich ist, ob eigenes oder fremdes Tier ja gleich. Ich sehe das als persönliche Schutzfunktion, ebenso wie dass der Schmerz am Anfang der größte ist. Ansonsten müsste man ja ständig traurig sein. Somit bleibt die Erinnerung und die Tatsache, dass der Weg einem selbst früher oder später ebenso bevorsteht.
 
  • Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach Beitrag #6
Puh das sind ja viele Gedanken und Fragen auf einmal.

Also es liegt in der Natur der Katze, dass sie wenn sie Schmerzen hat, oder sogar eine Todesvorahnung hat sich abzusondern. Das ist wahrscheinlich ein uralter Instinkt. Ein krankes Tier könnte die "Familie" gefährden.
Viele Tiere suchen die Einsamkeit bei Krankheiten, und manche gehen den letzten Weg alleine ... ich denke jetzt an Elefantenfriedhöfe.

Zum Thema Überwachung ... ich denke, dass ist in dem Fall echt ein bisschen übertrieben. Was nützt dir eine Kamera, wenn der Unfall passiert, wenn du nicht zuhause bist?

Jeder kann eine Katze mal überfahren, mir ist das zum Glück noch nie passiert, aber wenn sie 2m vor einem aus dem Grundstück hüpft, könnte man nicht mal mit 10kmh rechtzeitig stehen. Da hättest du auch keinen Schuldigen.
 
  • Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach Beitrag #7
Hallo! Danke für die Antwort. Das habe ich nicht vergessen, aber ich wollte in letzter Zeit nur etwas zeitlichen Abstand zu den Ereignissen. Sicherlich muss man das akzeptieren, aber ich denke schon noch des Öfteren an das Kätzlein, sowie die anderen verstorbenen Tierchen. Leider Gottes ist unser Kaninchen aufgrund von Unachtsamkeit bzw. Blödheit eines Jägers gestorben, der seinen alten Jagdhund einfach frei laufen ließ, welcher in den Gärten in der Umgebung herumstreunte. Tragischerweise war das Häslein gerade im Gehege, welches unten, natürlich auf den Seiten und oben mit Gittern geschützt ist, es also keine Fläche gibt, die geöffnet ist. Sogar fest verankert war das Gehege. Auf jeden Fall hat es dieser Hund geschafft, das komplette Gehege zu verbiegen und aus der Verankerung zu reißen. Selbst die kleine Tür an der Seite, die verschlossen war, hat er mit den Pfoten aufbekommen. Ich war da schon daheim, aber als ich runterging, weil ich verdächtige Geräusche wahrnahm, war es schon zu spät und das Kaninchen lag tot auf dem Steinboden vor dem Garagentor.
Wahrscheinlich wurde es zu Tode geschüttelt. Zuerst konnte ich gar nicht glauben, was ich da sah.
Aber gegen diese Gefahr war selbst der wirklich gut geschützte Käfig zu wenig gesichert.
Natürlich stellte man den Besitzer zur Rede, denn der Hund kann im Prinzip ja nichts dafür, wenn er so abgerichtet ist, aber außer ein „Was bin ich schuldig?“ und ein „O.k.“, als man ihn aufforderte, den Hund künftig nie mehr herumstreunen zu lassen, brachte der nicht raus.
Wenigstens rennt der Kläffer nicht mehr herum, auch wenn es dem Häslein nichts mehr nützt. Höchstwahrscheinlich ist bei beiden Fällen der Mensch die Ursache bzw. sogar schuldig gewesen. Aber man kann einen Hasen einfach nicht immer im Käfig einsperren und auch die Katze drängte stets hinaus. Das Risiko ist drinnen nicht vorhanden, aber glücklich sind die Tiere dann auch nicht.
Das von euch hört man natürlich überhaupt nicht gerne, aber leider geht es vielen Tierhaltern bzw. eig. ja allen. Ich glaube auch, dass man der Katze vermutlich nicht mehr helfen konnte. Sich jetzt einzureden, dass sich die Katze dorthin verkrochen hat, um niemanden zu belasten o.Ä. bringt nichts, weil das muss ja gar nicht stimmen und solche Gedanken machen einen nur noch trauriger.
Ich hörte natürlich auch, dass es „nur“ eine Katze sei und man sich nicht so reinsteigern soll, aber dann gab ich einfach die Antwort, dass wir doch auch nur Menschen seien.
Zuerst wollte ich hier eine Traueranzeige verfassen, aber ihr kennt die Tiere ja nicht und das Geschehene verändert sich dadurch nicht, weshalb ich das sein lasse. Ich behalte beide in guter Erinnerung und weiß, dass sie nur vorausgegangen sind. In meinen Gedanken werden sie weiterleben. Auch wenn man sich nicht wiedersieht, der Zustand wird der gleiche sein und dann ist es ganz egal, welches Individuum man vorher war.

Zur Überwachung:

Nein, die ganze Zeit vor dem Bildschirm zu sitzen, geht natürlich nicht. Es könnte einem ja selbst auch passieren bzw. bin ich irgendwdann sicher auch schon mal 40 statt 30 gefahren, auch wenn das der Vergangenheit angehört. Der einzige Vorteil ist, dass man es denen Personen mitteilen kann, um künftig nicht mehr zu rasen, denn für viele reichen die 40 in der 30er Zone nicht. Gibt es so ein System?
Man könnte max. die Ursache eruieren bzw. die Katze schneller finden, aber direkt an Sicherheit gewinnt natürlich nicht. Die 30er Zonen sind sehr trügerisch. Es ist schon zu überlegen, ob man seine Tiere in die Freiheit entlässt. Das hängt vom Charakter und der Rasse ab. Sicher wird es besser sein, sie zu zweit zu halten.
 
Thema:

Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach

Allg. Fragen zu Gesundheit, Wiederauffinden, Ableben und Dinge danach - Ähnliche Themen

Behandlung von Mykoplasmen: Hallo zusammen, Ich nehme das mal hier mit hin, weil wir gerade auch Mykos bei Willy behandeln bzw. behandelt haben. Hintergrund: Willy hat...
Ab wann gilt eine Katze als vernachlässigt?- Katze steckt nach Umzug im alten Revier fest, Besitzer tun fast nix.: Hallo :-) Hier geht es um die Katze von ehemaligen Nachbarn. Diese sind im März diesen Jahres umgezogen, innerhalb der Ortschaft, und das Tier...
Hör auf die innere Stimme: Hallo Ihr Lieben, manchmal kommt es schneller als man denkt. Ich kann mich der community anschließen. Leider musste ich auf tragische Art und...
Was ist besser? Wie machen wir es richtig? Sollen wir es darauf ankommen lassen?: Hallo, ich möchte mal euren Rat zu meiner Sache. Wir haben (noch) eine Katze (Maine Coon) aus dem Tierheim Recklinghausen, ein Tier was aus der...
Ich habe meinen geliebten Kater verloren und kann nicht damit umgehen: Seit Tagen bin ich schon am trauern. Die letzten Tage waren die wohl schlimmsten meines Lebens, immer gab es kleine Hoffnungsschimmer und am Ende...
Oben Unten