Hallo, bin neu hier und habe ein Problem: Meine kleine Mietz ist ca. 16 oder 17 Jahre alt (Tierheimkatze) und musste am letzten Dienstag (6. Mai) an den Zähnen operiert werden, d.h. ihr wurden die letzten 5 Zähne gezogen, weil sie eine heftige Entzündung hatte. Weil sie eine sehr empfindliche und übersensible kleine Maus ist, war ein Gang zum Tierarzt unmöglich, so kam der Tierarzt auf Rädern zu uns.
Sie hat die Narkose (Injektionsnarkose) auch erst einmal gut weggesteckt und auch nach ca. 10 Stunden das erste Mal wieder ein wenig gefressen. Das Schmerzmittel sollte noch bis Mittwoch wirken, danach sollte sie bei Bedarf Metacam bekommen. Leider wollte sie das Futter, in das das Metacam eingemischt worden war, nicht fressen. Sie hat aber Futter genommen, in dem keine Medizin war.... Kurz nachdem sie also am 2. Tag gefressen hatte, fing sie an, sich total hektisch zu putzen, zu kratzen, rannte wie verrückt umher. Außerdem wackelt sie mit dem Kopf, wenn man sie in der Umgebung der Ohren anfasst. Das geht nun seit Mittwoch so. Der Tierarzt meinte, sie hätte wohl Flöhe und ich sollte ihr ein Flohmittel in den Nacken geben. Definitiv hat sie aber keine Parasiten! Ich muss vielleicht noch erwähnen, dass der Tierarzt im Rahmen der Vollnarkose ihr ganzes Fell, das knotig war, ausgekämmt hat, weil sie sich nicht mehr so gut putzen kann und ich sie auch nur bedingt bürsten darf. Wenn diese Putzattacken, die manchmal 2 Stunden dauern, vorüber sind, legt sie sich hin und schläft entspannt, macht nicht den Eindruck, dass sie Schmerzen hat. Heute war sie das erste Mal wieder kurz draußen, lief aber mit schiefem Kopf nur hektisch durch den Garten, hat dann nur 1 x gepiescht und ist zum Glück gleich wieder hereingekommen.
Kann es sein, dass sie noch so unter den Wundschmerzen leidet, oder hat sie jetzt ein OP-Trauma? Hat jemand schon einmal so eine Reaktion nach einer Zahn-OP erlebt?