Hallo,
also zur Stärkung des Herzens kann ich dir nichts sagen. Auch sonst habe ich nicht so viel Ahnung von Homöopathie oder auch Esoterik. Ich kann nur wiedergeben, was meine Haustierärztin meint und was so im Netz steht. Und meine Haustierärztin meint, dass es vor allem auf die Überwachung und die Narkose ankommt. Injektionsnarkosen macht sie z.B grundsätzlich nur bei jungen und fitten Tieren, die sie gut "kennt". Eigentlich kann man eine Narkose sehr sicher gestalten. Selbst wenn es zu Problemen kommt, kann man mit Medikamenten gut gegensteuern. Nur kommt es halt darauf an, wie intensive der Patient überwacht wird. Ist er an Geräte angeschlossen, an denen man die Vitalfunktionen ablesen kann? Wie viele Personen sind im Raum und können angeben und helfen? Manchmal muss es halt schnell gehen und wenn dann nur eine Person da ist, die dann erst Spritze aufziehen muss, Vene suche ...Da ist es dann besser, man ist zu zweit und ist ein eingespieltes Team. Genau so, ob z.B ein Venenverweilkateter gelegt wurde. Es nützt nichts, wenn die Katze einen Herzstillstand bekommt und du bekommst z.B das Adrenalin oder so nicht schnell genug in die Vene, weil du wie blöd eine Vene suchen musst, die eben nicht kollabiert ist. Es ist ein Drahtseilakt zwischen: Was lässt die Katze zu und was hat der Tierhalter gebucht. Ich erinnere mich an einen Fall hier im Forum, da ist die Katze auch leider während der Op verstorben. Sie hatte panische Angst beim Tierarzt, bekam eine Injektionsnarkose und wurde in einen dunklen Raum gebracht. Es kommt sehr selten vor, aber es passierte und die Katze verstarb in der Narkose. Vielleicht wäre dies nicht passiert, hätte jemand die Katze während der Einschlafphase permanent im Auge gehabt und nicht nur alle 5 Minuten geschaut, ob sie schläft. Aber auf der anderen Seite, wollte der Tierarzt die Katze nicht stressen. Sie sollte ja zur Ruhe kommen, damit das Mittel wirken kann. Und da hielt er oder sie es halt für das Beste, die Katze in einem abgedunkelten Raum einschlafen zu lassen. Ist ja auch nicht falsch gedacht. Da hatte niemand schuld. Nicht der Tierhalter und nicht der Tierarzt. Er hatte abgewogen und leider ist es nicht gut ausgegangen. Also wie du siehts: Es ist halt nicht immer so einfach. Die beste Vorraussetzung ist meiner (und auch ihrer) Meinung nach, eine möglichst entspannte Katze, die nicht schon vorher kurz vor dem Herzkasper steht, und dass die Tierhalter besonders bei Risikopatienten bereit sind, die Katze an die Geräte für die Viatalfunktionen anzuschließen, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen, dass ein Venenverweilkateter gelegt wird...Und auch da kommt es auf die Katze an. Lässt sie das mit sich machen, oder muss man sie leicht sedieren bis man ihr den Kateter legen kann und und und.
Oft ist eben so, dass nur das billigste gewollt wird. Injektionsnarkose und fertig. Ja und dann hat die Katze einen unentdecken Herzfehler etc und klappt zusammen und man kann nicht rechtzeitig reagieren und die Narkose aufgeben....Bei deiner Katze ist die Herzerkrankung aber bekannt, du wirst sie ja hoffentlich besser überwachen lassen und lieber etwas mehr ausgeben, die Ärzte wissen bescheid und sind vorbereitet. Natürlich kann immer noch was schief gehen, aber ich glaube das Risiko ist sehr sehr gering. Eben weil man vorbereitet ist. Das wird schon. Ganz sicher.:-D
@Schokocookie
Ah okay. Ich habe auch noch keine Erfahrung mit der Inhalationsnarkose. Bin mir nicht einmal sicher, was genau der Tierarzt damals bei der Kastra gemacht hat. Habe mich damals halt noch nicht so damit auseinander gesetzt. Aber beide hatten an der Pfote das Fell abrasiert, also wohl einen Zugang gelegt bekommen und der Arzt sagte mir auch, dass die Vitalfunktionen über die Geräte angezeigt werden. Sie waren erstaunlich schnell wieder munter, viel schneller als nach ihrer Zahnop. Es könnte also sein, dass es die TIVA war. Auch bei der Zahnop wurde auf eine Inhalationsnarkose verzichtet, weil man ja Platz im Maul braucht und meine Tierarzt damit einfach keine Erfahrung hatte. Das mit deinen Katzen tut mir so Leid. Ich hoffe, es geht noch gaaaaaaaaaaaaanz lange gut. Und klar fühlt man sich immer besser, wenn einem der Tierarzt die Entscheidung abnimmt. Immerhin sollte er das Risiko am besten abschätzen können und wie gesagt, man muss halt auch gucken, was die Katze mit sich machen lässt.