Hallo Ihr Lieben,
Ich weiss, es ist viel zu lange her und ich weiss nicht , ob das jetzt noch jemand verfolgt. Aber vielleicht ist es für Neue noch interessant, zu dem Thema etwas zu finden.
Ich möchte Euch berichten, wie es weitergegangen ist.
Ergebnis: Der kleine Kater wurde mit Hilfe des Katzenschutzbundes in ein gutes Zuhause zu einem älteren Kater vermittelt. Das muss gut geklappt haben. Es war für alle Beteiligten das Beste. ganz besonders für den kleinen Fuzzie.
Ich hab Rotz und Wasser geheult, aber die Entscheidung zugunsten des Katerwelpen und unserer Katze getroffen.
Wie es zu dieser Entscheidung kam:
Ich hatte mich an eine sehr gute Katzenpsychologin gewandt, die mir den Rat gab, es mit geeigneten Massnahmen noch max. 3Wochen zu probieren, die zwei Katzen zusammenzuführen.
Länger riet sie mir ab, dem Kleinen zuliebe, damit er ggf wo anders noch eine gute Chance hätte unterzukomme und vor allem sozialen Kontakt zu Artgenossen bekommt, die ihn akzeptieren. Die Gefahr späterer Verhaltensauffälligkeiten sah sie ansonsten zu gross.
Diesen Rat habe ich schweren Herzens akzeptiert.
Massnahmen, die wir versucht hatten (diese könnten ja vielleicht anderen Lesern zum gewünschten Erfolg verhelfen):
Räumliche Trennung mit Sichtkontakt vorsehen (Kindergitteetüre mit Netz),
Den Kleinen mit dem Duft der Katze abreiben
Immer wenn die Katze sich in Richtung des Kleinen bewegt, ihr absolutes nicht-nein-sagen-können Lekkerchen geben
Feliway Stecker
Spielen, sodass beide das jeweils sehen können.
Das erste Ziel war, dass die Katze wieder ins Huas kommt und in Ruhe frisst - geschafft.
Das zweite Ziel war, dass die Katze dies auch in unmittelbarer Nähe zum Katerwelpen tut - geschafft.
Das dritte Ziel war, dass die Katze auch mal entspannt ohne Futter im Haus ist und nicht gleich wegrennt, wenn sie den kleinen sieht - geschafft.
Das vierte Ziel war, zunerreichen, dass die Katze wenigstens ein wenig neugierig wird, was der kleine "da so tut" - das hat leider nicht geklappt.
An diese, Punkt war klar, dass unsere Katze ihn nie,als oder wenn überhaupt erst nach sehr langer Zeit, toleriert hätte.
Ich habe es damals so verstanden: wenn - in diesem Fal unsere Katze - einfach völlige Ignoramz und Desinteresse bis sogar Genervtheitnund Flucht zeigt, auch nach mehr als drei Wochen, dann sind die Aussichten dass das mal eine friedliche Einheit wird sehr gering. Allemahle würden die beiden sich irgendwie tolerieren ind nebeneinander her leben.
Naja, und für diese Aussicht war der Kleine einfach zu jung.
Ich hoffe, dass mein Nachbericht dem ein oder anderen eventuell noch hilfreich ist und werde gerne Fragen beantworten
Und ja: als ich entsogt schrieb, meinte ich damit, dassich den Kleinen vor dem sicheren Tod durch Wasser oder Genickbruch ersparen wollte (so wie es seinen Geschwistern ergangen war)
Darum habe ich ihn somzu jung zu mir genommen