Ihr teilt euch also die Katzen?
Und die spielen miteinander und können jederzeit kuscheln?
Mariechen, du solltest das nicht missverstehen. Aber es schreiben hier so viele Leute, die glücklich sind über ihre kleine 8 Wochen alte Katze, die gerade bei ihnen eingezogen ist.
Und wenn du ihnen erklärst, dass die Katze viel zu früh von der Mutter weg ist und sie als Einzelkatze nicht gerade ein glückliches Katzenleben führen wird, können das sehr viele nicht verstehen.
Oft heißt es dann, der Freund/Mann/Familie ist gegen eine weitere Katze. Oder die Wohnung ist zu klein. Oder man hat nicht genug Geld für 2 Katzen. Man hat vor der Anschaffung nicht weiter als bis zur Nasenspitze überlegt.
Und wenn man das so oft liest, wird man irgendwann wütend über diese Menschen, die meinen, dass sie ihr Tier lieben, aber nicht gewillt sind, es artgerecht zu halten.
Ich frage schon immer möglichst vorsichtig, weil ich die Leute nicht verschrecken will, sondern deutlich machen, dass es für das Tier einfach nicht gut ist.
Ein Tier ist ein Lebewesen und ist seinem Halter ausgeliefert. Und es tut in der Seele weh zu wissen, dass das Tier leiden muss. Auch wenn es das nicht zeigt.
Da muss man sich schon fragen lassen "Warum nur eine Katze?".
Natürlich soll man seinen eigenen Bedürfnisse nicht hinten an stellen. Aber bei bestimmten Dingen muss man sich halt fragen lassen "Warum überhaupt eine Katze?"
Ob man die Wohnung mit Kratzbäumen zustellen muss oder einen Catwalk anbringen ist eine andere Dimension als die Frage, ist die Katze beim Einzug alt genug, muss sie allein leben, wird sie vernünftig gefüttert oder früh genug kastriert.
Was ist denn, wenn du in eine eigene Wohnung ziehst? Bleibt die Katze dann ein Einzeltier? Wäre es nicht einfacher, jetzt 2 Katzen zu nehmen als später in eine evtl. schwierige Vergesellschaftung?