das ist gar nicht so ungewöhnlich das ein Streunerle in sein altes Revier zurückfindet-
ich hatte auch so ein Erlebniss; vor 2 Jahren fütterte ich eine Streunerkolonie ( 25km von meinen Wohnort entfernt), fing die Mitzen nach u. nach ein um sie kastrieren zu lassen. Die Katzen mußten alle umgesiedeld werden, da sie dort von den Leuten mit dem Umbringen bedroht wurden. Ja, nachdem 2 Katzendamen nach der Kastra bei mir bleiben durften und nach 2 wöchiger Quarantäne in die Freiheit konnten kam eine Mitzendame abends nicht zum Futterplatz- ich machte mir sehr große Sorgen um sie- sie war weg...
Am nächsten Abend hatte ich dort in der Ortschaft die Falle für eine zurückgebliebene Mitz aktiviert-ich stellte hinten das Futter rein und vorne machte es klak ...und wer war drinnen? -die GSD gekennzeichnete Katzendame, die 25 km zurückgelaufen war, um an ihren angestammten Futterplatz zu gelangen!
Jetzt hatte sie einen Namen der zu ihr paßt: Misty- sie ließ sich händisch hochnehmen und in den Transporter setzen...(ich wundere mich noch heute über ihre so urplötzliche Vertrautheit) und sie ist eine ganz liebevolle EX- Streunerin geworden.
Streuner sind meiner Erfahrung nach sehr soziale Tiere die in Gruppen leben, ich denke das sich dein Streuner sehr einsam fühlt, und wenn er bei dir bleiben kann, wäre Kätzische Gesellschaft das Beste für ihn...natürlich sollte man auf die Charaktere achten, damit die Mitzen harmonieren!
Wichtig wäre auch die Katzen nicht zu früh aus dem gesicherten Haus zu lassen, damit sie sich an die neue Umgebung, die fremden Geräusche, den (sehr wichtig)! genau eingehaltenen Fütterungszeiten, und natürlich an ihre Menschen gewöhnen.
Irgendwie spürt man es dann selber wann es so weit ist um die Türen zu öffnen...