Bei Wirbeltieren sind es
endogene Opioide, welche Schmerz mildern, indem sie mit
Opiatrezeptoren interagieren.
Opioidpeptide und Opiatrezeptoren sind naturgemäß in Fadenwürmern,
[32][33] Weichtieren,
[34][35] Insekten
[36][37] und Krebstieren vorhanden.
[38][39] Das Vorkommen von Opioiden bei Krebstieren wurde dahingehend interpretiert, dass Hummer womöglich die Fähigkeit besitzen, Schmerz zu erleben,
[40][41] wenn auch behauptet wurde, dass momentan daraus noch keine Schlussfolgerung gezogen werden könne.
[40] Ein vorgebrachtes Argument dafür, wirbellosen Tieren Schmerzempfinden abzusprechen ist, dass deren
Gehirne zu klein sind. Allerdings entspricht die Größe des Gehirns nicht unbedingt der Komplexität.
[42] Zudem ist das Gehirn des Kopffüßers im Verhältnis Gehirnmasse zu Körpergewicht genauso groß wie das von Wirbeltieren, kleiner als das von Vögeln und
Säugetieren, aber so groß oder größer als das der meisten Fische