Noch eine dritte Katze?

Diskutiere Noch eine dritte Katze? im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Also folgender Fall. Ich habe vor zwei Monaten zwei Katzen adoptiert. Ein Geschwisterpaar ca. im Januar 2013 geboren. Nun überlege ich mir noch...
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #1
Nina-sun

Nina-sun

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Also folgender Fall. Ich habe vor zwei Monaten zwei Katzen adoptiert. Ein Geschwisterpaar ca. im Januar 2013 geboren.
Nun überlege ich mir noch eine dritte Katze zu zulegen.
Die Frage für mich ist nur, macht das üebrhaupt Sinn, da die beiden extrem aneinander hängen und vll keine "fremde" Katze aktzeptieren? Wenn es möglich wäre, wie alt/jung dürfte die Katze dann sein? Würde auch eine etwas jüngere Katze gehen?

Meine beiden Katzen sind sehr freundlich zu anderen Katze, da sie auch mit vielen Katzen aufgewachsen sind. Der Kater ist jedoch sehr vorsichtigt und zurück haltend, während das Mädchen eher etwas rabiater ist. Beide sind vom Charakter her völlig verschieden, lieben sich jedoch abgöttisch.
 
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #2
Guten Morgen,

ich würde an deiner Stelle die Harmonie deines Teams nicht riskieren wollen.
Anders sähe es aus, wenn die beiden nur so neben sich her leben würden.

Alternativ könntest Du noch ein Katzenpaar aufnehmen, die ebenfalls schon zusammengehören und sich lieben.
Aber auch das würde ich mir gut überlegen, weil das ganz schön Unruhe rein bringen kann.
 
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #3
Guten Morgen,

es gibt hier einige Leute die drei Katzen haben und es sehr gut läuft :)
Bei den meisten ist die dritte Katze auch etwas später eingezogen.

Ich würde zu einer dritten dann raten wenn du merkst das die Katze nicht mehr richtig ausgelastet ist. Wenn sie zb zu grob gegenüber dem Kater wird beim toben oder sich andere Dinge überlegt. Wenn ihr die Katze noch auslasten könnt mit spielen oder Fummelbretter und sie sonst glücklich ist, weiß ich nicht ob es wirklich nötig ist.
Was man sich für ein Tier holt müsste man dann schauen was zu den beiden passt. Wie aktiv sie sind, welche Charakterzüge und danach das Tier holen. Grob würde ich zu einem Kater raten mit ca 2-4 Jahren, gut sozialisiert und rauffreudig. Kitten halt nur wenn es deine noch ertragen können den halben Tag zu spielen. Das ist von außen immer schwer einzuschätzen.

Bei mir war das damals so, dass Badira und Teddy zwar zusammen gekuschelt und sich geputzt haben, aber Badira beim spielen so grob am Ende war, dass sich Teddy etwas zurück gezogen hat. Dann haben sharif dazu geholt. Der mit Badira rauft und rennt und mit Teddy fast nur rennt. Alle drei kuscheln zusammen mal alle drei zusammen und dann mal wieder zwei zusammen.
 
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #4
Ich würde zu einer dritten dann raten wenn du merkst das die Katze nicht mehr richtig ausgelastet ist. Wenn sie zb zu grob gegenüber dem Kater wird beim toben oder sich andere Dinge überlegt. Wenn ihr die Katze noch auslasten könnt mit spielen oder Fummelbretter und sie sonst glücklich ist, weiß ich nicht ob es wirklich nötig ist.

Also beim Spielen ist sie schon wesentlich grober als er, was wohl auch am Charakter liegt, da er sowieso etwas zurück haltender ist. Aber bisher kann er dem auch etwas entgegen setzen. Ich würde also sagen er hält es noch aus und schlägt manchmal auch sehr zurück.
Sie beschlagnahmt leider alles für sich. Futter, Streicheleinheiten, Spielzeug etc. Wenn Suki etwas will, hält sich Milow zurück. Da er jedoch sehr scheu ist, ist es etwas blöd, wenn man ihn gerade einmal streicheln darf und sie sich dann sofort dazwischen drängt.


Grob würde ich zu einem Kater raten mit ca 2-4 Jahren, gut sozialisiert und rauffreudig. Kitten halt nur wenn es deine noch ertragen können den halben Tag zu spielen. Das ist von außen immer schwer einzuschätzen.

Spielen könnten beide den ganzen Tag. Aber nicht miteinander. Sie spielen lieber zu zweit mit mir, dass kann ich dann auch den ganzen Tag machen. Wenn sie alleine sind hingegen, dann jagen sie sich nur morgens und abends einmal durch die Wohnung und fletzen sich ansonsten in den Wintergarten und schlafen.

Also was Kitten angeht, würde ich sagen, dass Milow sich bestimmt darüber freuen würde. Bei Suki hätte ich eher bedenken, dass sie zu grob werden könnte.
Wenn ich mir aber einen Kater mit 3-4 Jahren hole, der es mit Suki aufnehmen kann, habe ich natürlich bedenken, dass er Milow noch mehr dominiert.
Verzwickte Situation!
 
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #5
Ich habe ein Trio, wo es bestens funktioniert, aber eine ganz andere Ausgangssituation.

Eigentlich wollte ich zwei Kater möglichst Geschwister, aber als ich bei der Züchterin war, verliebte ich mich total in einen jungen Kater und der hat fast ausschließlich nur mit einer seiner Schwestern gespielt und seinen Bruder, die andere Schwester, die Kitten vom anderen Wurf größtenteils ignoriert, die beiden hingen so aneinander, dass ich sie nicht trennen wollte.

Leider ist das Katerchen aber dann zwei Monate später an Fip erkrankt und musste eingeschläfert werden. Meine Sue hat vor lauter Kummer nichts mehr gefressen, das Tierheim bei uns vermittelt zum einen fast ausschließlich mit Freigang und als sie Fip hörten, sagten sie gleich ich müsste 6 Monate warten. Die Züchterin der beiden hatte keine Kitten mehr, Sue war ja erst 5 1/2 Monate alt und mir woanders ein passendes Kitten zu suchen, dazu war ich ehrlich gesagt gar nicht in der Lage. Eine Woche nach Nicos Tod hat mir die Züchterin dann ihren persönlichen Liebling gebracht, einen jungen Kater den sie eigentlich zur Zucht vorgesehen hatte, 3 Monate älter als Sue, ein Halbbruder von ihr.

Murphy ist also bei uns eingezogen und schon wenige Tage später hat Sue wieder angefangen zu fressen. Die beiden haben sich sehr gut verstanden auch miteinander gespielt, allerdings wollte Murphy immer wieder mit Sue nach Katerart raufen und balgen. Er hat sie allerdings nie ernsthaft bedrängt, sondern sofort wieder von ihr abgelassen, wenn sie gefaucht hat, aber die beiden taten mir trotzdem leid, er weil er eigentlich nur spielen wollte und sie weil sie immer wieder bedrängt wurde. Mit ihrem Brüderchen hatte sie auch gebalgt, aber mit Murphy wollte sie dass nicht mehr. Die meisten Kätzinnen balgen sich nur in den ersten Wochen und Monate mit anderen, danach stehen sie meist nicht mehr darauf, während meine Kater inzwischen 3-4 Jahre immer noch täglich miteinander balgen.

So ist dann noch Felix als Raufkumpane für Murphy bei uns eingezogen und es hat bestens geklappt, die drei vertragen sich gut, spielen auch zu dritt miteinander und wenn es meiner Sue zu wild wird, zieht sie sich zurück und schaut den beiden Katern bei ihrem wilden Treiben zu.

Allerdings war ich mir auch ganz sicher, dass meine Sue selbstbewußt genug ist, dass sie es auch mit zwei Katern aufnimmt.

Trotz meiner guten Erfahrungen mit einem Trio, würde ich bei einem eingeschworenen Zweier-Team keine dritte Katze, egal ob Kätzin oder Kater dazuholen, nach dem Motto "Never change a winning Team" du würdest sonst Gefahr laufen, dass die dritte außen vor ist oder wenn sie nicht genug Durchsetzungsvermögen hat, dass die beiden Altkatzen sie womöglich gemeinsam jagen oder unterbuttern.

Bei mir war es ja so, dass sich zwar Sue und Murphy sehr gut verstanden haben, aber es war trotzdem ein leichtes Ungleichgewicht da und ich habe die dritte Katze in meinen Fall einen Kater zum Ausgleich geholt.

Wäre Nico nicht erkrankt, Sue und er waren unzertrennlich, da hätte ich keinesfalls eine dritte dazugeholt, hatte ja auch wegen der Wohnungsgröße nur zwei geplant.

Drei ist immer etwas knifflig, da muss man schon ganz genau hinschauen, bei der Wahl einer Nr. 3, damit es auch passt. Ich habe damals 2 Monate nach dem passenden Kater gesucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #6
Ich finde der Wahl der dritten Katzen sogar etwas leichter als die der zweiten. Gerade wenn die Tiere älter sind. :)
Man weiß schon was man zu Hause sitzen hat und kann sich ein Tier aussuchen was dazwischen steht oder mehr zu Katze 1 oder 2 passt.
Viel passt schon wenn man kein dominantes Tier nimmt, sondern eher eines was sich anpassen kann. Das sieht man auch bei älteren Tieren besser als bei Kitten. Katzen sind schon flexibler und passen sich neuen Situationen besser an als man manchmal denkt ;)

Bei zwei Katzen ist es mehr so das es wie die Faust aufs Auge passen muss. Sobald einer aktiver ist als der andere kann es zu ungleich Gewicht kommen. Je mehr Katzen du hast, desto unterschiedlicher können die Charaktere sein. Es wird schon passen. Klar sollte man nicht zu extreme nehmen. Bei drei Tieren ist schon die Wahrscheinlichkeit etwas höher das zwei Gleichzeitig spielen wollen oder das zwei kuscheln wollen.

Kitten spielen gerade anfangs anders als große und sie sind auch mal wilder .. Je nach Katzen kann es sie Nerven oder toll finden.
Ich würde bei 4 jährigen kein Kitten mehr reinsetzen. Lieber etwas reiferes. :)
Und dann einen sozialen netten Kater, der mit der Katze spielen und raufen kann und dem Kater vll etwas mehr selbstbewusst sein gibt. Daher da lieber einen der nicht dominat ist, sondern sich anpasst. Katze ist schätzungsweise der Boss und die beiden Kater ordnen sich dann unter :)
Das wäre meine Theorie.

Ob du es machst oder nicht liegt an dir. Ich kann dir nicht raten ob es besser ist mit dem dritten Tier oder nicht. :)
 
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #7
Ich finde besonders als Drittkatze ist ein Kitten nicht geeignet, wenn die beiden anderen keine Kitten mehr sind.

Wie schon gesagt, ist es äußerst wichtig, ein Tier zu wählen, welches wirklich gut zu den beiden vorhandenen Katzen passt, nicht dominant ist, bestens sozialisiert usw. damit scheidet ein Kitten schon mal aus, weil man da mit 12 Wochen noch gar nicht Wesen, Charakter und Temperament gut genug einschätzen kann, ob es passt.

Wenn gleich mehrere Jahre Altersunterschied gegeben sind, würde ich natürlich erst recht von einem Kitten abraten, wäre für das Kitten nicht so schön, weil es keinen adäquaten Spielkameraden hat. Je jünger das Kitten, desto geringer sollte der Altersunterschied sein.

Als Felix (im Alter von 20 Wochen) eingezogen ist, war der Altersunterschied zu Murphy und Sue, kein ganzes Jahr, trotzdem hat man die Unterschiede im Spielverhalten deutlich gesehen. Kitten spielen und gehen anders miteinander um.
 
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #8
ALso nach euren Einschätzungen würde ich dann auch eher, wenn überhaupt, zu einem älteren Kater tendieren, der nicht zu dominat ist, aber sich wehren kann.
Suki wird trotzdem die Chefin bleiben (wie es halt so ist, die Frau hat das sagen), aber vll bekommt sie dann au mal eine geschmiert wenn se zu frech wird. ;-)
 
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #9
ALso nach euren Einschätzungen würde ich dann auch eher, wenn überhaupt, zu einem älteren Kater tendieren, der nicht zu dominat ist, aber sich wehren kann.
Suki wird trotzdem die Chefin bleiben (wie es halt so ist, die Frau hat das sagen), aber vll bekommt sie dann au mal eine geschmiert wenn se zu frech wird. ;-)

Das wäre dann wohl ein kein dominanter aber selbstbewusster Kater. :)
Ich würde es noch ein wenig bei dir beobachten. Im Moment klingt es so, dass ihr sie noch gut auslasten könnt.
Was ich immer gemacht habe, wenn einer den anderen verdrängen wollte beim kuscheln mit mir, dass ich den anderen dann da neben gesetzt habe ... immer wenn er den gerade kuschlenden vertreiben wollte, auf die andere seite und beide gestreichelt.. inzwischen hat halt jeder seine "Zeiten" wie und wann er kuscheln mag.
Teddy schmeisst sich vor mir auf den Boden und dreht mir den bauch zu ... Sharif legt sich auf meine brust oder beine.. und Badira maut mich an das ich die beine unter der Decke hoch mache ;) Oder legt sich einfach zu mir. hat ein wenig übung gekostet, aber es hat geklappt ;)

Ich finde besonders als Drittkatze ist ein Kitten nicht geeignet, wenn die beiden anderen keine Kitten mehr sind.
Wie schon gesagt, ist es äußerst wichtig, ein Tier zu wählen, welches wirklich gut zu den beiden vorhandenen Katzen passt, nicht dominant ist, bestens sozialisiert usw. damit scheidet ein Kitten schon mal aus, weil man da mit 12 Wochen noch gar nicht Wesen, Charakter und Temperament gut genug einschätzen kann, ob es passt.
Wenn gleich mehrere Jahre Altersunterschied gegeben sind, würde ich natürlich erst recht von einem Kitten abraten, wäre für das Kitten nicht so schön, weil es keinen adäquaten Spielkameraden hat. Je jünger das Kitten, desto geringer sollte der Altersunterschied sein.
Als Felix (im Alter von 20 Wochen) eingezogen ist, war der Altersunterschied zu Murphy und Sue, kein ganzes Jahr, trotzdem hat man die Unterschiede im Spielverhalten deutlich gesehen. Kitten spielen und gehen anders miteinander um.

Aus einer guten Cattery ist ein Kitten sehr sozialisiert. Je nach dem wie lange die Zucht schon besteht kann ein Züchter auch eine Richtung nennen wie sich das Tier charakterlich in etwa weiter entwickeln wird. Auch sieht man schon Merkmale ob der / die kleine dominanter ist oder nicht.

Von guten Züchtern bekommst du die Tiere aber auch erst mit 14 oder 16 Wochen. Meine BKHs waren beide ca 14 Wochen alt als sie hier eingezogen sind und Sharif sogar 16 Wochen alt. Da kann man auch schon mehr sagen. Sharif war zB so, dass er in der Cattery lieber mit den grösseren und älteren Tieren in der Gruppe gespielt hat, als mit denen aus seinem Wurf. Daher war er auch mal eins auf die Nase gewöhnt und nicht gleich eingeschnappt. ;) Weiterhin hat er da mit Katzen gejagt und mit Katern gerauft, was ich auch gebraucht habe für meine beiden. Wenn er mit einem spielen wollte, der keine Lust hatte, ist er zum nächsten gegangen und hat den anderen nicht bedrängt. Ich hab mir auch nicht den hyperaktivsten rausgesucht, sondern vorsichtshalber einen etwas ruhigeren Bengalen, damit es mit aktiven BKHs passt. Da kann man wirklich schon eine Menge raus lesen im verhalten.
Das einzige was sich hier geändert hat, ist inzwischen das Teddy auch gerne mit Sharif rauft und nicht nur jagt. Sonst ist er wie in der Cattery..

Dazu hat ein Kitten noch ein Vorteil: es hat zwar seinen eignen Charakter, aber es passt sich immer noch ein wenig der Gruppe an. Das Spielverhalten eines Kitten ist anders, dass stimmt. Aber wie lange ist es anders? Badira war die ersten 4-5 Wochen alleine. In der Zeit hat sich schon sein Spielverhalten komplett geändert. Sharif hatte am Anfang schon keine Probleme gehabt mit den grossen zu raufen auch wenn er sehr lange noch mit Angel sehr süss Kittenhaft gespielt hat.
Bei Dummheiten und anderen Dingen haben sich alle drei etwa gleich verhalten ... und als Sharif eingezogen ist, haben sie die alten Dinge die die "grossen" vergessen haben, gleich wieder mitgemacht ;)

Hier im Forum haben so viele Kitten zu ihren zwei Katzen dazu gesetzt die auch schon 2-3 Jahre alt war und überall ist es gut gegangen. Man muss halt seine Tiere sehr gut einschätzen können und auch der Züchter muss einen mit wirklich gutem Rat zur Seite stehen.
Zu meinen würde ich jeder Zeit wieder (im Moment) ein Kitten setzen, da sie damit klar kommen und das sogar gut finden. Das ein Kitten hier ausgelastet wird bei drei Katzen ist auch gegeben. Kann aber auch nur von meinen eignen Tieren reden.
Andere kann ich schwer einschätzen, da ich sie nicht sehe und kenne. Tendenziell würde ich bei 4,5 Jahre alten Katzen aber auch kein Kitten, wenns nur ein neues Tier sein soll, zu setzen. Es gibt aber sicherlich auch mehr als genug Tiere bei denen du das ohne Problem machen kannst. Irgendjemand hat/te hier doch auch eine ältere Coonie Dame die jedes Kitten auspowert ohne ende und einfach nicht aufhört weniger aktiv zu werden.

Katzen sind sehr individuell zu sehen und nicht pauschal. Jedes Tier, jede Gruppe ist nun mal komplett anders und was bei einem nicht passt, kann bei 20 anderen gut gehen..
 
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #10
@Ceilyn: Natürlich geht es oft gut mit einem Kitten, dass will ich gar nicht abstreiten und wie du sagst, wenn das Kitten schon etwas älter ist, von einem erfahrenen Züchter, kann man da auch schon ganz gut einschätzen. Ich habe damals auch ein Katerchen mit 6-12 Monaten gesucht und mich dann für den 20 Wochen alten Felix entschieden, weil er in einer Gruppe groß geworden ist mit Kater, Kätzinnen, anderen Kitten und Kastraten, 20 Wochen alt bestens sozialisiert, gleiche Rasse auch BKH, nicht dominant, also absolut passend zu meinen beiden.

Aber für das Kitten ist es halt anders schöner, weil mit Gleichaltrigen ist es einfach anders. Kitten spielen und gehen ganz anders miteinander um. Man muss sich ja nur mal die eigene Kindheit ohne andere Kinder, nur mit Erwachsenen vorstellen. Klar spielen die auch mit einem, aber halt anders.

Auch können meist schon 3-4 jährige Katzen nicht mehr mit dem Spieltrieb eines Kitten mithalten.

Es geht in vielen Fällen trotzdem gut, stelle ich gar nicht in Abrede, aber das Kitten muss halt zurückstecken.

Wie gesagt, bei meinen Katzen war der Altersunterschied kein ganzes Jahr, 11 Monate zu Murphy und 8 Monate zu Sue, trotzdem konnte man die Unterschiede im Spielverhalten bereits deutlich erkennen.

Ich wünsche mir halt für Kitten, dass sie in den ersten Monaten bis zu einem Jahr möglichst mit einem annähernd gleichalten Spielkameraden aufwachsen dürfen, weil dass einfach schöner für sie ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #11
Ehrlich gesagt: das einzige wo ich ein anderes Spielverhalten gesehen und gemerkt habe, war bei diversen Angeln. Gerade bei Badira war es so: erst sprang man bei jeder noch so kleinen Bewegung wild hin und her.. und später musste es dann schon pirschen und jagen sein... Immer wieder fordern.

Untereinander konnte ich ja Sharif gerade in der Cattery beobachten, wie auch Badira und Teddy hier.. Bis auf, dass die grössen halt anders war, war es das gleiche Spielverhalten. Man rennt einfach dem anderen hinterher.. Man springt auf den anderen drauf, oder man rennt einfach quitschend vorbei. o_O Dann macht der andere mit.
Ich kann nun ehrlich gesagt, nicht sagen, ob nun die BKHs zurück geblieben waren oder Sharif seiner Zeit voraus, aber viel anderes Spielverhalten habe ich bei "älteren Kitten" bisher auch nicht gesehen.
Und wenn ich noch ehrlicher bin: Ich kann keinen Unterschied sehen, gerade bei Teddy & Badira mit 4 Monaten oder nun mit 2 Jahren.

Ich hab mir vor einiger Zeit Somails oder auch Norweger angeguckt. Die Norweger waren keine 4 Wochen alt, da sah das spielen tollpatschig und verpeilt aus und man schlief dann schon mal ein beim spielen. ;)
Die Somails waren dagegen schon 8-10 Wochen alt.. (zwei Würfe) und die haben eigentlich normal untereinander gespielt. Man rannte, man rief und raufte.. Ich kann da echt keinen Unterschied (bis auf die grössen) bei Kitten und meinen feststellen, zumindest nicht bei "auszugsreifen" Tieren.
 
  • Noch eine dritte Katze? Beitrag #12
Meine beiden sind ja "erst" 1,5 Jahre alt und haben definitiv noch den Spieltrieb einer jungen Katze. Ein Stück Papier oder Schnur (natürlich nur unter Aufsicht) sind das allerschönste. Oder sie jagen sich durch die Wohnung bis sich einer von beiden mit einem Salto auf den Teppich im Wohnzimmer wirft.
Spieltechnisch sind die beiden auf jeden Fall noch Kinder.
 
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