ALso nach euren Einschätzungen würde ich dann auch eher, wenn überhaupt, zu einem älteren Kater tendieren, der nicht zu dominat ist, aber sich wehren kann.
Suki wird trotzdem die Chefin bleiben (wie es halt so ist, die Frau hat das sagen), aber vll bekommt sie dann au mal eine geschmiert wenn se zu frech wird. ;-)
Das wäre dann wohl ein kein dominanter aber selbstbewusster Kater.

Ich würde es noch ein wenig bei dir beobachten. Im Moment klingt es so, dass ihr sie noch gut auslasten könnt.
Was ich immer gemacht habe, wenn einer den anderen verdrängen wollte beim kuscheln mit mir, dass ich den anderen dann da neben gesetzt habe ... immer wenn er den gerade kuschlenden vertreiben wollte, auf die andere seite und beide gestreichelt.. inzwischen hat halt jeder seine "Zeiten" wie und wann er kuscheln mag.
Teddy schmeisst sich vor mir auf den Boden und dreht mir den bauch zu ... Sharif legt sich auf meine brust oder beine.. und Badira maut mich an das ich die beine unter der Decke hoch mache

Oder legt sich einfach zu mir. hat ein wenig übung gekostet, aber es hat geklappt
Ich finde besonders als Drittkatze ist ein Kitten nicht geeignet, wenn die beiden anderen keine Kitten mehr sind.
Wie schon gesagt, ist es äußerst wichtig, ein Tier zu wählen, welches wirklich gut zu den beiden vorhandenen Katzen passt, nicht dominant ist, bestens sozialisiert usw. damit scheidet ein Kitten schon mal aus, weil man da mit 12 Wochen noch gar nicht Wesen, Charakter und Temperament gut genug einschätzen kann, ob es passt.
Wenn gleich mehrere Jahre Altersunterschied gegeben sind, würde ich natürlich erst recht von einem Kitten abraten, wäre für das Kitten nicht so schön, weil es keinen adäquaten Spielkameraden hat. Je jünger das Kitten, desto geringer sollte der Altersunterschied sein.
Als Felix (im Alter von 20 Wochen) eingezogen ist, war der Altersunterschied zu Murphy und Sue, kein ganzes Jahr, trotzdem hat man die Unterschiede im Spielverhalten deutlich gesehen. Kitten spielen und gehen anders miteinander um.
Aus einer guten Cattery ist ein Kitten sehr sozialisiert. Je nach dem wie lange die Zucht schon besteht kann ein Züchter auch eine Richtung nennen wie sich das Tier charakterlich in etwa weiter entwickeln wird. Auch sieht man schon Merkmale ob der / die kleine dominanter ist oder nicht.
Von guten Züchtern bekommst du die Tiere aber auch erst mit 14 oder 16 Wochen. Meine BKHs waren beide ca 14 Wochen alt als sie hier eingezogen sind und Sharif sogar 16 Wochen alt. Da kann man auch schon mehr sagen. Sharif war zB so, dass er in der Cattery lieber mit den grösseren und älteren Tieren in der Gruppe gespielt hat, als mit denen aus seinem Wurf. Daher war er auch mal eins auf die Nase gewöhnt und nicht gleich eingeschnappt.

Weiterhin hat er da mit Katzen gejagt und mit Katern gerauft, was ich auch gebraucht habe für meine beiden. Wenn er mit einem spielen wollte, der keine Lust hatte, ist er zum nächsten gegangen und hat den anderen nicht bedrängt. Ich hab mir auch nicht den hyperaktivsten rausgesucht, sondern vorsichtshalber einen etwas ruhigeren Bengalen, damit es mit aktiven BKHs passt. Da kann man wirklich schon eine Menge raus lesen im verhalten.
Das einzige was sich hier geändert hat, ist inzwischen das Teddy auch gerne mit Sharif rauft und nicht nur jagt. Sonst ist er wie in der Cattery..
Dazu hat ein Kitten noch ein Vorteil: es hat zwar seinen eignen Charakter, aber es passt sich immer noch ein wenig der Gruppe an. Das Spielverhalten eines Kitten ist anders, dass stimmt. Aber wie lange ist es anders? Badira war die ersten 4-5 Wochen alleine. In der Zeit hat sich schon sein Spielverhalten komplett geändert. Sharif hatte am Anfang schon keine Probleme gehabt mit den grossen zu raufen auch wenn er sehr lange noch mit Angel sehr süss Kittenhaft gespielt hat.
Bei Dummheiten und anderen Dingen haben sich alle drei etwa gleich verhalten ... und als Sharif eingezogen ist, haben sie die alten Dinge die die "grossen" vergessen haben, gleich wieder mitgemacht
Hier im Forum haben so viele Kitten zu ihren zwei Katzen dazu gesetzt die auch schon 2-3 Jahre alt war und überall ist es gut gegangen. Man muss halt seine Tiere sehr gut einschätzen können und auch der Züchter muss einen mit wirklich gutem Rat zur Seite stehen.
Zu meinen würde ich jeder Zeit wieder (im Moment) ein Kitten setzen, da sie damit klar kommen und das sogar gut finden. Das ein Kitten hier ausgelastet wird bei drei Katzen ist auch gegeben. Kann aber auch nur von meinen eignen Tieren reden.
Andere kann ich schwer einschätzen, da ich sie nicht sehe und kenne. Tendenziell würde ich bei 4,5 Jahre alten Katzen aber auch kein Kitten, wenns nur ein neues Tier sein soll, zu setzen. Es gibt aber sicherlich auch mehr als genug Tiere bei denen du das ohne Problem machen kannst. Irgendjemand hat/te hier doch auch eine ältere Coonie Dame die jedes Kitten auspowert ohne ende und einfach nicht aufhört weniger aktiv zu werden.
Katzen sind sehr individuell zu sehen und nicht pauschal. Jedes Tier, jede Gruppe ist nun mal komplett anders und was bei einem nicht passt, kann bei 20 anderen gut gehen..