Katzen und Menschen 50+

Diskutiere Katzen und Menschen 50+ im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo Ihr Lieben, ich weiß ja, dass ich hier im Forum nicht die einzige bin, die der 50plus-Generation angehört. Genauergesagt bin ich gerade...
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #1
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Hallo Ihr Lieben,

ich weiß ja, dass ich hier im Forum nicht die einzige bin, die der 50plus-Generation angehört.
Genauergesagt bin ich gerade 53:mrgreen:.

Und so langsam mache ich mir halt so meine Gedanken.

Ich habe hier eine gemischte Katzentruppe, von 2 1/2 bis ca. 12 Jahren.

Manchmal überkommen mich solche Gedanken wie: war es überhaupt richtig, in meinem Alter noch relativ junge Katzen aufzunehmen? Was ist, wenn sie mich "überleben"?
Hätte ich mich nicht besser nach Senior- Katzen umgeschaut?

Haben die "älteren" hier auch manchmal diese Gedanken oder stehe ich damit alleine da?

Ich habe zwar die Gewissheit, dass die jeweiligen Tierschutz-Orgas die Katzen zurücknehmen würden, aber ich freunde mich langsam mit dem Gedanken an, dass für mich in Zukunft keine Jungspunde mehr in Frage kommen, einfach weil es zu ungewiss ist, ob ich sie überhaupt bis an ihr Lebensende versorgen kann und ich nicht vor ihnen das Zeitliche segne.

Ich werde mich in Zukunft (und ich es noch kann) dann wohl eher für ältere oder alte Katzen interessieren.

Wie geht Ihr damit um und hattet Ihr auch schonmal solche Überlegungen?

Ich weiß, kein heiteres Thema, aber mich würden trotzdem Eure Meinungen interessieren.;-)
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #2
Haben die "älteren" hier auch manchmal diese Gedanken oder stehe ich damit alleine da?

Du stehst nicht allein da, sondern du sprichst mir voll aus der Seele! Ich hab zwar noch 11 Jahre bis zur 50, aber Gedanken mache ich mir trotzdem! Ich habe aber noch keine Lösung gefunden. :-(
Am liebsten wäre es, meine Miezen dürften nach meinem Tod in der Wohnung bleiben... Aber das wird schwierig, es ist eine Eigentumswohnung die noch nicht abbezahlt ist...
Ich dreh mich bei solchen Gedanken immer im Kreis... :-(

Ich weiß, man kann sicherlich es irgendwie im Testament so machen, dass die Katzen versorgt sind. Aber wie?
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #3
Ich bin erst 44, aber diese Gedanken hatte ich auch schon. ich denke mal, wenn nix dazwischen kommt, überlebe ich meine jetzigen drei. Und wenn nicht, sind da noch meine Kids, die sie auf jeden Fall aufnehmen würden. Hatten hier erst so ein Gespräch. Allerdings haben mir beide gesagt, die Spinnen werden aber abgegeben. na ja, denen ist es wohl auch egal wo sie leben. Hauptsache artgerecht. da ich aber eh schon gesagt habe, dass hier, wenn mal eine neue Katze einzieht, nur noch ältere aus dem Tierschutz in frage kommen, mache ich mir da keine Gedanken mehr. Erst mal, damit sie noch mal ein schönes Zuhause haben und weil man ja nie weiß, was so kommt. Geht leider manchmal schneller als man piep sagen kann. Muß ja nicht sein, dass man gleich in der Urne ist, sondern aus anderen Gründen die Tiere nicht mehr versorgen kann. Klar, so was kann auch passieren wenn man 25 ist, aber je älter man ist, desto "besser" stehen die Chancen, dass mans einfach nicht mehr kann. Darum habe ich schon mal mit den Kids gesprochen, was sie mit meinen Tieren machen und ob sie sie nehmen, wenn ich sie nicht mehr versorgen kann (körperlich, geistig)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #4
Hello!

Ich bin zwar nicht 50+, aber dennoch macht man sich Gedanken was mit seinen Fellschätzen passiert wenn einem selbst mal was zustößt.

Also ich habe ja noch meinen Mann, aber im Worst Case ist es so das meine Katzenkinder zu meinen Eltern oder einer Freundin können. Mir war das sehr wichtig zu wissen, das sie gut versorgt sind und nicht ins Heim kommen. Ich glaube, im Tierheim würden sie die Welt nicht mehr verstehen :cry:.

Man sorgt ja auch für alles anderes vor...
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #5
Ich habe das Glück, dass unsere Kinder auch vom Katzenvirus befallen sind. Sie wissen auch, was bei welcher Fellnase zu berücksichtigen ist.

Das jüngste Miglied unserer Katzenfamilie ist derzeit 9 Jahre alt. Da ich es nicht von allen ganz sicher weiß könnte die Obergrenze bei 13-15+ Jahren liegen.

Ich selber bin jetzt 56. Kitten kämen für mich nicht mehr in Frage.
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #6
Ich bin zwar auch nicht 50+ aber seit ich meine süßen habe, habe ich mir Gedanken über ihre Absicherung gemacht. Eine gute Freundin und auch tierschützerin nimmt meine süßen auf. Finanziell geht auch das Geld an den deutschen tierschutzbund als Treuhänder. Dany bekommt dann immer das Geld für meine Engel überwiesen.
Elke warum nicht ich finde das sooooo toll leben in der Wohnung zu haben es brauch nie enden :)
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #7
Du bist nicht allein 50+ hier, bin ja im April auch 50 geworden ;-).

Ich für meinen Teil hoffe jetzt erstmal, dass meine 3 Miezen (3-4 Jahre alt) mir noch mindestens die nächsten 15 Jahre erhalten bleiben und dann weiß ich noch nicht was ich mache, aber ich denke es werden keine Kitten mehr einziehen. Aber was dann wirklich in 10-15 Jahren oder noch später ist, kann ich dir jetzt noch nicht sagen, Gedanken mache ich mir schon, aber die verdränge ich meist recht schnell wieder und im Moment ist es wie gesagt kein Thema, hat ja keine weitere Platz und ich hoffe, dass die jetzigen verdammt lang bei mir sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #8
Was meint. ihr wie groß meine Angst ist dass mich meine Kätzchen überleben. Micky ist 14, Mila 13 und Sunny 6 oder 7 Jahre alt und ich werde nächstes Jahr 80. Ich hoffe und bete dass ich es schaffe sie noch lange zu versorgen. So lange wie Sunny lebt werde ich wohl nicht leben. Meine Enkelin hat mir fest versprochen dass sie die Maus dann nimmt.

Meine Angst ist oft riesengroß.
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #9
Auch ich habe mich mit dem Gedanken schon sehr oft beschäftigt. Habe ich doch nächstes Jahr die 60 erreicht:shock:. Manchmal kann ich es gar nicht glauben.
Krabbe wird vor mir gehen, nehme ich mal an. Aber trotzdem ist für ihn gesorgt im Falle eines Falles. Meine Freundin und Nachbarin die über mir wohnt würde Krabbe zu sich holen. Sie hat ihn von Kittenalter an aufwachsen sehen und liebt ihn. Und Krabbe liebt meine Freundin. Von daher wird nur die fremde Wohnung für Krabbe erstmal ein Schock sein und dass ich weg bin.
Wenn ich nach Krabbe noch fit bin werde ich mir eine Katze oder ein Katzenpärchen holen, das schon etwas älter ist. Aus dem Tierschutz, vom Züchter oder von einer Tierschutzorga. Kitten werde ich leider nicht mehr zu mir holen können, das wäre nicht zu verantworten.
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #10
Ich werde nächstes Wochenende 48 und kann die Gedanken auch gut nachvollziehen.
Irgendwie bin ich traurig, dass ich so spät erst zu Katzen gekommen bin (Ende 2012) und nur wenige mein Leben teilen werden.
Meine drei sind nicht einmal 2 Jahre alt.
Kinder, die für die Mäuse sorgen könnten, habe ich leider nicht. Ich baue auf meine Schwester, schließlich erbt sie auch mein Erspartes. :mrgreen: Allerdings mache ich mir Gedanken, weil ihr Freund eine Katzenallergie hat. Zwar nur eine eher leichte, aber der stellt sich immer fürchterlich an.

Die Probleme, die entstehen können, sehe ich gerade an meiner Nachbarin. Sie ist gerade 70 geworden. Bis vor kurzem hatte sie noch 2 Thai-Kater, aber dann starb einer. Und der verbleibende Kater kann eigentlich nicht allein bleiben, er klebt an ihr wie eine Klette und schreit sehr viel. Nur, was tun? Noch mal eine Katze dazu will sie verständlicherweise nicht.
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #11
Sorry muss gerade schmunzeln, auch wenn das eigentlich ein sehr verantwortungsvolles und ernst zu nehmendes Thema ist.

Ich bin zwar auch noch nicht 50+ aber meine Schwiegermutter, die sich rührend um verletzte und verwaiste Tiere kümmmert. Mittlerweile hatt sie 40 Pfoten zuhause und ich hab erst am Wochenende über genau das Thema gestritten (deshalb muss ich lachen).

Ich bin nämlich der Meinung, dass sie keine verletzten Jungtiere mehr aufnehmen sollte, sobald wieder ein Platz frei wird. Jetzt bin ich die böse Schwiegertochter in spe.

Natürlich können auch junge Menschen tragisch versterben oder schwer krank werden, aber ab einem gewissen Alter sollte man sich der körperlichen Belastung, durch Katzensand schleppen usw. und der relativ hohen Lebenserwartung von Katzen bewusst werden.

Außerdem hab ich ihr klar gemacht, dass ich nicht 12 Katzen halten kann, wenn sie nicht mehr in der Lage ist, sich um die Tiere zu kümmern. Mein Freund und ich müssten uns dann von einigen Tieren trennen, und ich möchte dann nicht Richter spielen, a la du darfst bleiben, du musst leider weg :(

Ich bin froh zu hören, dass auch andere meine Meinung teilen, da mich meine Schwiegermutter nur mit giftigen Augen angeschaut hat, nachdem ich ihr erklärt habe, dass wir nicht bereit wären alle Tiere im Notfall zu nehmen.
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #12
Schokocookie vllt kannst Du Deiner SchwieMu mal diesen Thread zeigen, vllt ist sie dann einsichtiger. Und dass Du die Katzen aufnimmst, kann niemand erwarten finde ich.
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #13
Nee 10 sind wirklich etwas viele.

Ich glaube, meine Nachbarin hatte gehofft, dass ihr ihren Senior aufnehme.
Aber der Herr ist zickig.
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #14
Ein Thema, das mich auch bewegt!
Ich werde 53, lebe allein und habe Kitten Reddi, Quincel (1 Jahr) und Lucky (5 Jahre) bei mir.
Für den worst case: Ich kenne niemanden, der einfach mal so langfristig drei Kater beherbergen würde bzw. wollte. Und ich möchte auch nicht anderen – aus einer vorgeblichen Verpflichtung heraus mir (dann also tot) gegenüber – „mein Leben aufdrücken“. Also kann ich nur mit meinem potentiellen Erben zu Lebzeiten einen Verfahrensweg vereinbaren, der das Wohlsein meiner Kater – und ggf. eine gute Vermittlung – sicherstellt. Und so werde ich das auch machen – und das in der Gewissheit, dass alle damit gut leben können. „Grob“ ist das alles schon klar bzw. abgesprochen, Feinheiten müssten noch geregelt werden.

Für den nicht ganz so schlimmen Fall: Würde ich länger wegen Krankheit ausfallen, habe ich für die notwendigen finanziellen Ressourcen gesorgt, die in meiner Wohnung, in einer anderen Wohnung oder in einer Pension die sehr gute Betreuung meiner Katzis garantieren.

In jedem Fall:
Nic, das weiß ich, würde das Wohl der Katzis und damit mich immer unterstützen, und ich würde keine und wirklich keine Kosten (Mühen sowieso nicht) scheuen, um eine – nach Maßgabe der Situation – gute Lösung zu erzielen.
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #15
Ich habe zwar die Gewissheit, dass die jeweiligen Tierschutz-Orgas die Katzen zurücknehmen würden, aber ich freunde mich langsam mit dem Gedanken an, dass für mich in Zukunft keine Jungspunde mehr in Frage kommen, einfach weil es zu ungewiss ist, ob ich sie überhaupt bis an ihr Lebensende versorgen kann und ich nicht vor ihnen das Zeitliche segne.

Ich werde mich in Zukunft (und ich es noch kann) dann wohl eher für ältere oder alte Katzen interessieren.

Wie geht Ihr damit um und hattet Ihr auch schonmal solche Überlegungen?

Ich gehöre ja bereits zur Generation 60+ und ich habe mir auch bereits seit längerem die gleichen Gedanken gemacht wie Du.
Eine Katze kann 20 Jahre alt werden und deshalb wird bei mir kein junges Tier mehr einziehen. Meinen Meute ist zwischen 11 und 18 Jahren alt, das passt prima zu mir, und sollte nochmals eine Katze einziehen wird es nur ein betagter Senior sein, denn ich möchte sie eigentlich in keine anderen Hände zurück lassen

Btw. hast Du mir 53 aber noch alle Chancen auch einen Jungspund lebenslang zu versorgen ;-)
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #16
Auch ich schließe mich hier an. Mit fast 48 Jahren und 3 Katzen (zwei sind 6 Jahre, eine ist gerade 1 Jahr alt) mache auch ich mir schon mal Gedanken über die Zukunft von mir und meinen drei Fellnasen.

Natürlich stehen die Chancen jetzt nicht so schlecht, dass ich alle drei überlebe, aber was, wenn nicht? Mein Mann liebt alle drei, ist aber mit der Versorgung schlichtweg überfordert und wird diese Woche 60, ist also noch ein Stückchen älter. Meine Tochter ist 11 Jahre alt und würde sich natürlich um sie kümmern. Jedoch, was passiert nach der Schule? Aus heutiger Sicht will sie Tiermedizin studieren, freut mich sehr, ist aber mit 11 Jahren ja nun noch nicht so ganz ernst zu nehmen :mrgreen:, jedoch, ein Studium, egal welcher Natur, könnte es werden. Und dann ist sie aus dem Haus in nicht allzu ferner Zeit.....

Dazu sind es ja Freigänger, die nicht gerade leicht unterzubringen sind. Freundinnen habe ich zwar ein paar sehr zuverlässige, aber keiner würde ich die Verantwortung übergeben wollen. Darauf verlassen kann man sich wahrscheinlich sowieso nicht, denn wer weiß schon, wie die Lebensumstände dann sind? Puh, echt schwieriges Thema.
 
  • Katzen und Menschen 50+ Beitrag #17
Man kann nur hoffen, dass einem nichts zustößt. Meine Schwester hat mich heute auch ganz entsetzt angeschaut als ich es zur Sprache brachte.
Gleich 3 Katzen? Und ihr allergischer Hypochonder?
Seufz.... mir darf einfach nix passieren..
 
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